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Der Zauberlehrling aufgehübscht

Stefan Klug / 24.12.2017, 13:26 Uhr
(MOZ) Vor mittlerweile 16 Jahren eroberte ein Knirps mit runder Brille und dunklen Haaren die Filmleinwände rund um den Globus. Der junge Mann war vom Namen her längst kein Unbekannter mehr: Harry Potter. Bereits einige Jahre zuvor hatte der Stein der Weisen etwas ins Rollen gebracht, was bin in die Jetztzeit anhält. Ebenso wie die Buchvorlagen von Joanne K. Rowling wurde auch der Film ein Erfolg. Und daher war es keine Frage, dass die anderen Teile der Geschichte in Bewegtbilder umgesetzt werden. Gerade bei den ersten Teilen - wie eben "Harry Potter und der Stein der Weisen" - durften die Fans ihren Helden auf verschiedenen Datenformaten erleben. Die DVD war seinerzeit noch ein junges Medium, überzeugte aber schon mit recht guter Bildqualität und digitalem Ton. Später dann wurde die Potter-Gesamtausgabe auf BluRay wieder veröffentlicht. Und erneut konnte man einen Qualitätssprung in Sachen Bild feststellen, der natürlich der besseren Auflösung geschuldet war. Beim Ton indes gab es keine Veränderungen.

In diesem Jahr nun hat 4-K, also die vierfache Bildpunktanzahl gegenüber HD, ganz klare Fortschritte gemacht und ist in Sachen Hardware sowohl bei den TVs wie auch den Wiedergabegeräten reichlich vertreten. Und so wundert es nicht, dass nun die Blockbuster vergangener Tage wieder aufgelegt werden. Bei Potter sind es die ersten vier Teile, die als 4K-UHD erscheinen. Lohnt der Umstieg? Kommt drauf an. Wer Potter liebt oder erstmals sich die Filme zulegen will und dabei auf eine 4-K-Basis zurückgreifen kann, macht nichts falsch. Das Bild ist nochmals besser als von der BluRay, kann aber natürlich nicht mit aktuellen Produktionen mithalten. Farbraum und Detailfülle sind gut, die Schärfe gefällt, wenngleich der Kontrast nicht konstant hoch ist. Doch besonders für jene, die auf größere Diagonalen bei ihren TVs setzen, wird der Umstieg empfohlen. Denn trotzt des Zuwachses an Bildfläche werden die Ansichten schärfer bzw. kann man den bisherigen Abstand beibehalten. Bei den folgenden Teilen dann legt das Bild allerdings kräftig zu. "Harry Potter und der Gefangene von Askaban"; "Harry Potter und der Feuerkelch"sowie "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" profitieren von HDR, was mehr Farbtiefe und Kontrast ermöglicht. Gleichzeitig hält eine gewisse Plastizität Einzug, also räumliche Tiefe. Zudem ist erstmals hochauflösender Ton in DTS HD Master Audio 5.1 mit an Bord. Das ist ein Quantensprung im Vergleich zur BluRay. Gerade wer ein richtiges Heimkinosystem nutzt und dabei auf fünf und mehr Lautsprecher zurückgreift, wird förmlich ins Geschehen hineingerissen. So gesehen können die alten Potter-Filme durchaus zu einem neuen Seherlebnis werden. Nicht zuletzt liegt der 4K-UHD immer auch die BluRay, d.h., es gibt zwei Systeme fürs Geld und man macht in Sachen Weihnachten garantiert nichts falsch.

Die Harry-Potter-Filme sind bei WHV erschienen.

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