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Sergeant Rex
Auftritt der tierische Helden

Sergeant Rex
Sergeant Rex © Foto: Ascot
Stefan Klug / 10.02.2018, 16:53 Uhr
Das Leben hat für Megan Leavy nicht wirklich viel zu bieten und zudem gibt es Stress mit der Mutter. So meldet sich die junge Frau freiwillig zu den Marines, ohne genau zu wissen, was sie dort erwartet. Die Ausbildung ist hart und am Ende ist Megan nicht wirklich weiter mit ihrer Entscheidung. Die Hundestaffel könnte ihr gefallen, Platz gibt es dort aber derzeit nicht. Als einer frei wird geht es dann ganz schnell. Sie erbt mit Rex den besten, aber auch schwierigsten Hund der Sprengstoffschnüffler und hat kaum Zeit für ein richtiges Kennenlernen, da geht es bereits zum Kampfeinsatz in den Irak. Hier ist das Duo für des Leben den Kameraden verantwortlich, indem es alle Sprengsätze vor den eigenen Truppen finden muss. Das man dabei die eigene Haut riskiert erfährt die junge Frau schneller, als ihr lieb ist.

Es gibt sie, die eher stillen Helden, die beim vielen Tam Tam der Feldzüge der jüngeren Vergangenheit gern einmal übersehen werden. Gabriela Cowperthwaite hat Megan Leavy hier ein filmisches Denkmal gesetzt, mehr noch ihrem Schäferhund und all den anderen tierischen Lebensrettern, die dank ihrer feinen Nase Sprengstofffallen und Minen erschnüffeln können. Dabei verzichtet man auf überbordenen Patriotismus, gleichwohl klar ist, auf welcher Seite das Filmteam steht. Und auch eine andere Bewertung als diese, dass der Einsatz natürlich notwendig war, wird der Zuschauer nicht bekommen. Gleichwohl spart man nicht an Kritik daran, wie vor allem mit den tierischen Helden nach Dienstende umgegangen wird. Die Handlung ist schlank inszeniert worden, bleibt durchweg spannend und ein stückweit auch sehr emotional. Und sie gibt Kate Mara eine gute Möglichkeit, mal aus dem Schatten ihrer derzeit filmisch schwer angesagten Schwester Rooney zu treten.Genre: Drama; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 117 Minuten; Verleih: Ascot; Regie: Gabriela Cowperthwaite;Tom Felto, Ramon Rodriguez; USA 2017

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