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Thor: Tag der Entscheidung 4K UHD
Klassentreffen der Comic-Stars

Thor - Tag der Entscheidung⇥Marvel/Disney
Thor - Tag der Entscheidung⇥Marvel/Disney © Foto: Marvel/Disney
Stefan Klug / 12.03.2018, 14:23 Uhr - Aktualisiert 12.04.2018, 21:09
Frankfurt (Oder) ( MOZ) Wer so eine Familie hat, braucht keine Feinde. Kaum ist Donner-Gott Thor in seiner Heimat Asgard angekommen, muss er feststellen, dass sein durchtriebener Bruder Loki es sich auf Odins Thron bequem gemacht hat. Das schürt das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen beiden. Doch Loki, der ein ums andere Mal schon seinen Bruder hinterging, ist mitnichten Thors größtes Problem. Das heißt Hela, ist die Göttin des Todes und Schwester der beiden Streithähne, wenngleich bisher unbekannt. Ein erstes Aufeinandertreffen geht für die Männer des Clans so schlecht aus, dass der Donnergott erstmal sein Heil in der Flucht sucht. So landet er auf Sakaar, wo Loki bereits wartet und ebenso der Grandmaster. Jener Herrscher sammelt überall im Universum Typen ein, die er bei seinen Gladiatorenspielen verheizen kann. Wie es scheint, ist Thor sein nächstes Opfer. Denn gegen des Grandmasters Meister hat bisher noch niemand überlebt. Doch Wunder, den grünen Typen in der Arena kennt der Mann aus Asgard. Schließlich ist Hulk ein alter Kumpel.Nach einigen Missverständnissen schließlich geht es zurück Richtung Heimat, um Hela das Handwerk zu legen.

Den Verfilmungen von Comic-Vorlagen ist in jüngerer Vergangenheit gleich, dass sie sich und das Thema immer weniger ernst nehmen und zugleich darauf setzen, so viele Helden wie möglich ins Geschehen mit einzubeziehen. Der aktuelle Thor macht da keine Ausnahme. Odin und Loki gehören zur Familie und selbst Hela, die bisher nie eine Rolle spielte, ebenso. Zudem braucht man auch jemanden, dem man im großen Showdown eins auf die Nase geben kann. Hulk und Thor indes sind eine Paarung, die man wohl so nicht auf dem Zettel hatte. Das gilt auch für den Kurzauftritt von Dr. Strange. Aber damit ist noch lange nicht Schluss mit den Sonderlichkeiten. Denn bereits zu Beginn verliert Thor ja seinen Hammer und muss fortan fast wie ein gewöhlicher Sterblicher kämpfen. Allerdings gibt es genügend andere Gadgets, die ihn auf seinem Weg begleiten. Die Raumschiffe des Grandmasters beispielsweise, womit wir bei der nächsten kuriosen Paarung wären. Ein nordischer Gott am Steuerknüppel eines 80-er-Jahre-Galmour-Gleiters. Es gibt im Prinzip nichts, wovor die Macher zurückschreckten. So hat das Spektakel wenig mit den ursprünglichen Comics und noch weniger mit der Sagenwelt zu tun. Es ist ein bunter Abenteuermix aus Stilen und Zeiten. Dabei darf bunt ruhig wörtlich genommen werden. Schrill geradezu, nicht nur rund um Jeff Goldblum als Grandmaster.

Via 4-K-UHD entfaltet sich die volle Farbenpracht, erreichen die Spezialeffekte sehenswerte optische Größe, das Bild plastische Tiefe. Und zu keinem Zeitpunkt zeigen sich etwa Schwächen. Alles wirkt wie aus einem Guss. Das ist beileibe nicht immer so. Entsprechend groß ist der Spaß, denn es gibt so gut wie keinen Leerlauf. Immer passiert etwas, immer gibt es etwas tolles zu sehen.

Genre: Action; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 130 Minuten; Verleih: Marvel/Disney; Regie: Taika Waititi; Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Cate Blanchett; USA 2017

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