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Rampage
Zerstörung hoch drei

Ramapge
Ramapge © Foto: WHV
Stefan Klug / 06.10.2018, 15:35 Uhr
(MOZ) Obskure Experimente zur Genveränderung gelangen in die freie Wildbahn und geraten dort zufällig mit einem Wolf, einem Krokodil und einem Gorilla in Kontakt. Letzterer ist das Ziehkind von Davis Okoye, einem Primaten-Fachmann, der den Albino vor Wilderern gerettet und per Hand aufgezogen hat. Für ihn sind die Veränderungen an George ein Rätsel. Denn dieser wächst plötzlich um das Doppelte und wird zunehmend aggressiv. Weil das FBI ohnehin der Firma, die die illegalen Experimente durchführt, auf den Fersen ist, geraten die Ermittler auch an Okove. Dem läuft zufällig eine der ehemals beteiligten Wissenschaftlerin an dem Projekt über den Weg. Und so ist recht schnell klar, was kommen wird. Die drei mutierten Kreaturen werden mittels eines besonderen Signals nach Chicago zu ihren Herren gerufen. Auf ihrem Weg hinterlassen sie eine Schneise der Verwüstung. Und auch, wenn es das Militär nicht wahrhaben will, die Bewohner der Großstadt sind in ernster Gefahr.

Es gab Zeiten, da hat ein Monster ausgereicht, im Kino Angst und Schrecken zu verbreiten. Mittlerweile müssen drei her, den Standard zu halten. Es scheint üblich geworden zu sein in Hollywood, die Hauptakteure gleich mehrfach von der Leine zu lassen, egal ob Superheld oder eben Kreatur. Mehr Action, mehr Zerstörung, mehr Getrampel. Das soll vielleicht davon ablenken, dass storyseitig nicht wirklich etwas neues zu erleben ist. Geheime Experimente gehen schief, die Menschen werden bedroht und das Militär glaubt bis zum letzten Mann, alles in Grund und Boden schießen zu können. Letztlich gibt es dann den einen menschlichen Helden, der die Sache bereinigt, wenn auch mit Hilfe. Insofern hält eigentlich nur die Gewaltorgie die Aufmerksamkeit des Zuschauers hoch. Und natürlich das, was die Abteilung Spezialeffekte so aus den Rechnern zaubert. Keine Frage, die Viecher sind sensationell in Szene gesetzt und wie sie Hochhäuser erklimmen und dann zum Einsturz bringen wirkt beängstigend echt. Insofern hat sich also die Qualität der Handlung kaum ein Stück von der bekannten Stelle bewegt, in Sachen Optik indes ist es ein Quantensprung.

Genre: Action; FSK: 12 Jahre; Laufzeit: 107 Minuten; Verleih: WHV; Regie: Brad Peyton; Dwayne Johnson, Naomie Harris, Malin Akerman; USA 2018

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