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Alfons Zitterbacke
Wie der Vater, so der Sohn

Alfons Zitterbacke
Alfons Zitterbacke © Foto: WHV
Stefan Klug / 02.10.2019, 14:15 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Er würde so gern ins All fliegen und in seinen Träumen ist er auch schon da. Doch im richtigen Leben läuft’s nicht so glatt für Alfons. Der Elfjährige ist nicht unbedingt gut gelitten bei den Lehrern und so manchen Klassenkameraden. Wenn ihm also ein wenig das Pech an den Hacken klebt, so ist Alfons aber zumindest ein echtes Stehaufmännchen. Dazu umschifft er pfiffig die Klippen, die das Leben so für ihn bereithält. Und ein wenig hat er auch den Schalk im Nacken. Kurzum, er ist ein echter Zitterbacke. So wie Papa Alfons, der vor vielen Jahren ein ähnliches Schicksal erfuhr. Allerdings ohne Weltraum.

Der DEFA-Klassiker gehörte zum Film-Pflichtprogramm ganzer Generationen. Warum also nicht mal versuchen, ihn mit einer Fortsetzung wieder aufleben zu lassen. Mark Schlichter versucht sich dabei nicht an einem zeitgenössischen Remake, sondern legt den Spaß eher als Weiterführung an. Denn es braucht nicht lange, eh Papa Alfons als jener Zitterbacke eingeführt wird, der vor Jahrzehnten Ärger mit der Lehrerschaft hatte. Der Plot ist dabei schnell und einfach erzählt. Der Junge mit den großen Zielen und der großen Klappe eckt halt überall an und muss sich gegen vielfältige Widerstände durchsetzen. Steh auf, wenn du hingefallen bist, ist eine der Botschaften, die der Film vermitteln will. Das alles ist in ein sehenswertes Korsett gegossen und mit dem Cameo des "echten" Alfons zum Schluss abgerundet worden. So hat der DDR-Frechdachs als aufgeweckter Junge den Weg ins gesamtdeutsche Komödien-Genre gefunden. Ein Spaß für Alt und Jung, auch wenn letzteren vielleicht der historische Background fehlt.

Genre: Komödie; FSK: o.A.; Laufzeit: 92 Minuten; Verleih: WHV; Regie: Mark Schlichter; Tilman Döbler, Alexandra Maria Lara, Elisabeth Moell; D 2019

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