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Burghof wird zu Startrampe

Auf Tuchfühlung mit einem Mimen: Schauspieler Martin Karl unterhält sich nach der Aufführung mit Oskar, Nadine, und Emma Friedrich sowie mit Martha Haß (v. l.).
Auf Tuchfühlung mit einem Mimen: Schauspieler Martin Karl unterhält sich nach der Aufführung mit Oskar, Nadine, und Emma Friedrich sowie mit Martha Haß (v. l.). © Foto: Jörg Kühl
Jörg Kühl / 07.07.2019, 21:00 Uhr
Beeskow Ein Blitz, ein Knall, dann steigt die Mondrakete in den Himmel, umkreist die Sonne und landet auf der Schreibtischleuchte genau gegenüber dem träumenden Jungen. Anmutig lassen die Schauspieler den Jungen, in Gestalt einer lebensgroßen Puppe, über den Burghof schweben. In der Schwerelosigleit vollzieht der Junge Purzelbäume. Dazu tönt fröhlich-melancholische Musik aus den Boxen. Gesten und Blicke ersetzen die Worte. Ständig wechseln die Szenen. Eine große weiße Scheibe steigt empor, bald werden darauf Traumgestalten als Schattenspiel zu sehen sein. Dann wird es ganz still. Leuchtende Fische und anderes Meeresgetier winden sich majestätisch an den Zuschauern vorbei. Die blicken gebannt auf das stille Spiel. Am Ende gibt es für die Darsteller lebhaften Applaus.

Mit La Luna ist dem Theater des Lachens, unterstützt von Ensemblemitgliedern des Weiten Theaters aus Berlin und des Theatr Animacii aus Poznan eine traumhaft schöne Inszenierung gelungen, die auch das zweite Mal in Beeskow das Publikum in seinen Bann riss. Auch die Kindern waren von dem Spektakel fasziniert. Martha Haß aus Beeskow, die mit ihren Eltern zum Theaterabend gekommen war, gefielen die bewegungsreichen Momente besonders. Florian Schulz, Urlauber aus Berlin, war eher von den ruhigen Passagen des Stücks verzaubert.

Ensemble lobt Publikum

"Ich bin immer noch beseelt. das ist unser erster gemeinsamer Theterabend", verriet Nadine Friedrich aus Sarkow, die mit ihrem Mann Chistian und den Kindern Emma (13) und Oskar (9) in den Burghof gekommen war nach der Vorführung. Auch das Ensemble schien glücklich. "Das Beeskower Publikum ist besonders aufmerksam und lässt sich begeistern", sagte Martin Karl, Ensemblemitglied des Weiten Theaters.

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