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Theater: Blick in Leben und Seele der Ostprovinz

Das Ensemble zum Stück "Die Überflüssigen" im Theater Die Andere Welt Bühne: Melanie Seeland, Regisseur Wolfram Scheller, Daniel Heinz, Andreas Klumpf, Inés Burdow und Felix Tittel (v. l.)
Das Ensemble zum Stück "Die Überflüssigen" im Theater Die Andere Welt Bühne: Melanie Seeland, Regisseur Wolfram Scheller, Daniel Heinz, Andreas Klumpf, Inés Burdow und Felix Tittel (v. l.) © Foto: Jens Sell
Jens Sell / 29.07.2019, 22:45 Uhr - Aktualisiert 30.07.2019, 12:01
Strausberg (MOZ) Für "Die Überflüssigen" nahm Autor Philipp Löhle die Ergebnisse eines soziologischen Rechercheprojektes über das Brandenburger Wittenberge. Daraus machte er den Western "Die Überflüssigen": Nach Jahren erfolgreicher Karriere kehrt Eddie Seuss – eine phonetische Ähnlichkeit zu Odysseus deutet sich an – in seinen Heimatort Lükke zurück. Dort gibt es Leere, Ruhe und Natur im Überfluss. Eddie nennt es "Königsklasse der Reiz­unterflutung". Auch wenn er noch viele Leute kennt, gelingen ihm seine Vorhaben nur mühsam. "Das Stück ist kein Eins-zu-eins-Abziehbild der untersuchten Stadt", sagt Regisseur Wolfram Scheller, "vielmehr hat Löhle ano­nymisiert und abstrahiert." Scheller steht für die Inszenierung, die am Freitag um 20 Uhr Premiere in der Anderen Welt Bühne, Garzauer Straße 20,  feiert, ein hochkarätiges Ensemble zur Verfügung. Felix Tittel als Eddie Seuss gastierte an der Schaubühne Berlin unter der Regie von Lars Eidinger und Volker Lösch. Er war am Berliner Ensemble engagiert, arbeitete mit Claus Peymann, Katharina Thalbach und Leander Haußmann zusammen. Andreas Klumpf (Postbote und Dorfsheriff) gastierte u. a. am Maxim Gorki Theater und am Nationaltheater Mannheim. Als Fitz ist Daniel Heinz zu sehen – Mitbegründer des Freien Theaters Frankfurt. Melanie Seeland, u. a. Staatstheater Kassel, und Inés Burdow, die am Berliner Ensemble und der Volksbühne gastierte, runden das Ensemble ab.js

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