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48-jähriger Werneuchener wird Leiter der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Thomas Gill geht nach Berlin

Kai-Uwe Krakau / 05.02.2014, 06:45 Uhr
Werftpfuhl (MOZ) Der Geschäftsführer der Jugendbildungsstätte "Kurt Löwenstein" Werftpfuhl verlässt seine bisherige Wirkungsstätte. Thomas Gill wird zum 1. Mai neuer Leiter der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in Berlin. Das Kuratorium stimmte der Personalie einstimmig zu.

"Ich wollte einfach nochmal etwas Neues machen", sagte der 48-Jährige. Darüber hinaus habe sich die Einrichtung in den vergangenen Jahren als Ort der politischen Bildungsarbeit etablieren können. Notwendige Bau- und Sanierungsmaßnahmen konnten durchgeführt werden. "Eine große Aufgabe ist für mich damit abgeschlossen", so Gill, der auch Vorsitzender der SPD Werneuchen ist.

In seiner neuen Tätigkeit sieht Gill vor allem die Chance, die politische Bildung weiterzuentwickeln. "Bestimmte Fragen lassen sich nur auf Länderebene klären", so seine Erfahrung. Gill will zudem auch die politische Bildung stärker mit den Wissenschaften verknüpfen. "Da gibt es in der Berliner Hochschullandschaft ein großes Potenzial", glaubt der Werneuchener.

Doch bevor sich Gill dieser Aufgabe stellen kann, wird er zunächst einen Umzug organisieren müssen. Die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit wird nämlich im kommenden Jahr ihren Standort verlegen - von der Urania in das Amerika-Haus am Bahnhof Zoologischer Garten. "In der alten Mitte von West-Berlin tut sich momentan sehr viel. Da gehören wir auch hin", so der Sozialdemokrat. Ein Ziel sei es, den Publikumsverkehr deutlich zu erhöhen. Direkter Nachbar im Haus wird übrigens die Fotogalerie C/O Berlin sein, die von der Oranienburger Straße nach Charlottenburg zieht.

Zu den Arbeitsschwerpunkten der Landeszentrale, die es bereits seit 55 Jahren gibt, gehört die Erarbeitung von Publikationen sowie die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Es müsse ihr Anspruch sein, so sagte es Bildungssenatorin Sandra Scheeres bei der Vorstellung des neuen Leiters, die Folgen des gesellschaftlichen Wandels im Zeitalter digitaler Medien für die politische Arbeit in Berlin zu thematisieren. Die Landeszentrale sollte als Akteur sichtbarer werden und die Akzeptanz ihres Angebots verbessern, gab die Senatorin dem designierten Leiter mit auf den Weg.

Einen Nachfolger für die Leitung der Jugendbildungsstätte Werftpfuhl gibt es noch nicht.

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