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Wandlitzer Eltern im Streit mit Awo-Einrichtung / Wohlfahrtsverband weist Vorwürfe zurück

Vegetarier von Kita enttäuscht

Vegetarisches Essen leicht gemacht: Der Bioladen "Grünbär" in der Berliner Straße in Bernau hat einen Korb mit vegetarischen Produkten gepackt.
Vegetarisches Essen leicht gemacht: Der Bioladen "Grünbär" in der Berliner Straße in Bernau hat einen Korb mit vegetarischen Produkten gepackt. © Foto: MOZ/Hans Still
Hans Still / 05.02.2014, 20:58 Uhr
Wandlitz (MOZ) Der Vorwurf wiegt schwer: Über zweieinhalb Jahre lang wurde in der Wandlitzer Awo-Kita "Pusteblume" ein Kind gegen den Willen der Eltern mit fleischhaltiger Kost ernährt. Die Eltern hatten sich aber verbindlich mit der Kita auf eine vegetarische Ernährung geeinigt und das Versprechen mitgenommen, dass dies berücksichtigt werde.

Wenn der Wandlitzer Rolf Berger* von der "Zwangsernährung" seiner Tochter Emilia* spricht, ist das Entsetzen über den erlebten Vertrauensbruch gegenwärtig. "Wir essen streng vegetarisch und damit absolut kein Fleisch. Wir wollen auch nicht, dass unser Kind Fleisch isst. Das war ausdrücklich Inhalt unseres Eltern-Erstgespräches mit der Kita im Januar 2011." Dort wurde den Eltern von zwei Erziehern mitgeteilt, dies sei überhaupt kein Problem, da der Essenanbieter Sodexo vegetarische Kost im Programm habe und dies problemlos bestellt werden können.

Familie Berger nennt Gründe für ihre Einstellung, obwohl sich Rolf Berger dafür nicht entschuldigen müsste oder gar ein ärztliches Attest benötigt, wie ihm später seitens der Kita-Leiterin vorgeworfen wurde. "Es gibt für uns viele Gründe, auf Fleisch zu verzichten. Wir lehnen die Massentierhaltung ab, weil den Tieren dabei unendliches Leid zugefügt wird. Wir wissen, dass durch die Tierhaltung multiresistente Keime ins Essen geraten, die sich dann im menschlichen Körper einnisten. Und Fleischverzehr fördert Zivilisationskrankheiten wir beispielsweise Darmkrebs."

Das Vertrauen in die Absprache mit der Kita währte bis ins Jahr 2013, dann berichtete Tochter Emilia von Begebenheiten, die die Eltern misstrauisch werden ließen. "Da war plötzlich von Wurst die Rede und davon, dass das Kind einmal etwas Ordentliches essen sollte." Der in Sachen Umweltbewusstsein interessierte und kundige Vater suchte im Mai 2013 das Gespräch mit der Kita-Leiterin Elvira Wollenberg. "Diese fragte mich, wie aus der Pistole geschossen, nach einem ärztlichen Attest für unser Kind. Ich habe dann erklärt, dass dies nicht nötig sei."

Auch beim Essenversorger Sodexo fragte der Vater an und bekam eine eindeutige Antwort: Die Kita habe zu keinem Zeitpunkt vegetarisches Menü bestellt, obwohl dies möglich gewesen wäre. Schriftliche, an die Kita-Leiterin Elvira Wollenberg gerichtete Beschwerden brachten laut Rolf Berger keinerlei Reaktionen. Auch der Versuch, das Thema bei einem Elternabend zur Sprache zu bringen, sei nach hinten losgegangen, da "wir eher verurteilt wurden, als dass wir das Anliegen rüberbringen konnten", wie Rolf Berger beschreibt.

An den Träger der Einrichtung, die Arbeiterwohlfahrt, hat sich Berger gewandt, später schrieb er das Landesjugendamt Brandenburg an. Von dort bekam er immerhin eine Antwort mit der Versicherung, sich mit dem Einrichtungsträger in Verbindung setzen zu wollen.

Der Versuch der MOZ, mit Kita-Leiterin Elvira Wollenberg dazu ins Gespräch zu kommen, schlug ebenfalls fehl. Awo-Geschäftsführer Frank Peters teilte später auf wiederholte Anfrage mit: "Es ist grundsätzlich möglich, in den Einrichtungen der Awo vegetarisches Essen zu erhalten." Der Speiseplan sei öffentlich, es bestehe für Eltern jederzeit die Möglichkeit, Menüfolgen zu bestellen. Das bestreitet Berger vehement. "Es ist uns immer wieder gesagt worden, das Essen würde zentral geregelt, wir sollten definitiv nichts machen oder bestellen."

Diese Darstellung bestätigt auch Gaby Pollmer, Assistentin des Regionaldirektors bei Sodexo in Berlin. "Wir bieten drei Essen täglich an, darunter ein vegetarisches. In Wandlitz ist es so, dass die Kita-Leitung ein Gericht für alle bestellt. Es bekommen also alle Kinder das Gleiche."

Familie Berger hat nun reagiert und gibt ihrer Tochter vegetarisches Essen vorgekocht mit. Das einstige Vertrauen in die Awo-Kita ist komplett dahin.

*Namen geändert

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Leser 11.03.2014 - 16:28:09

Was nun ?

Nun ist die Sternschnuppe verglüht ..... Leider schriebt die Moz und der Träger nichts mehr dazu. Mich würde doch interessieren , wie es nun weiter geht. Wird das Leitungsteam nun etwa noch zum Fachberaterteam für Kindertagesstätten berufen? Jetzt ist ja Fastenzeit, da können die Vegetarier sich voll ausleben : - )

Leser 19.02.2014 - 09:24:32

Frage

Soll das bedeuten, dass die sogenannten Fleischfresser schlechtere Menschen sind, oder wie darf man das verstehen ???

Leser 14.02.2014 - 14:38:17

@ Bernhard

hatte ich wohl recht ?

Bernhard 14.02.2014 - 13:28:27

@Heidi

Also ich muß schon sagen Deine drei Kommentare haben es in sich und Du hast vollkommen recht und ich bin dankbar dafür, dass Du mir damit die Augen geöffnet hast. Das mit dem KZ vergleich finde ich auch übertrieben, aber mit Quark hat das ganze nichts zu tun. Wenn man natürlich nicht verstehen will ist das natürlich Quark. Und ich glaube auch, wenn man seine Stimme nicht dagegen erhebt, wird es schlimmer und nicht umgekehrt. In der Vergangenheit war das auch immer so, unbequeme Zeitgenossen wurden schon zu allen Zeiten gerne von den Machtbessenen verfolgt, ich erinnere an die Inquisition, da gab es die Hexenverbrennungen, im dritten Reich wurden die Juden vergasst, zu DDR Zeiten hatten wir für die „Abtrünnigen“ Bautzen, Hohenschönhausen und andere Folterkammern. Daher wehret den Anfängen und schützt die Schwachen (Tiere) und die Minderheiten ( Menschen) und habt wieder Respekt vor dem Leben. Und denkt mit dem Herzen, erinnert euch wer Ihr seid.

Leser 12.02.2014 - 18:49:29

@ Heidi

es ist wirklich nur Quark. Ich kenne viel Vegetarier und die nerven nicht so. Das Problem ist doch nicht der Vegetarier.... merken Sie das nun auch ?

Magdalena 12.02.2014 - 17:50:24

Konstruktive Kritik wäre hier besser

Liebe Heidi, bitte entfernen Sie sich nicht so sehr vom Thema und nehmen Sie doch bitte diesen Sektenton aus Ihren Beiträgen. Sie können hier die Mehrheit einfach nicht bekehren. Genau diesen Ton kenne ich auch von der Fam. Berger, die fern der Realität lebt. Bitte denken Sie hier vorrangig an die Kinder und nutzen Sie dieses Forum für konstruktive Kritik. Die Welt ist nicht nur schlecht und der Mensch nicht nur dumm. Sehen Sie doch auch mal was Positives im Leben. Heute schien die Sonne wundervoll, die Luft war herrlich in Wandlitz und die Vögel haben gezwitschert. Ich hoffe, dass ein Sonnenstrahl Sie erreichen wird und hoffe auf gute, konstruktive Kommentare.

Heidi 12.02.2014 - 12:55:14

@luwigal, Leser und an andere Interessierte!

Ihre Behauptungen, dass dadurch noch alles viel schlimmer wird , haben sie weder begründet noch bewiesen, zu einer fruchttragenden Diskussion gehört das aber dazu, ansonsten sollte man sich bedeckt halten. Ihre zweite Behauptung das alles Quark ist, untermauert aber genau meine strategische und logische Darlegung der Fakten. Die Kehrseite will man nicht sehen, das ist überall so, bis auf die Zigarettenschachteln, wo der Konsument direkt auf die Gefahren des Nikotins aufmerksam gemacht wird, Raucherbein, Lungenkrebs, usw. Oder sehen sie sich die Benutzer von Mobiltelefonen an, es ist wissenschaftlich bewiesen, das bei Handynutzung am Kopf eine 50% Risikoerhöhung gibt um an Hirntumor zu erkranken. Hirntumor ist übrigens Krebs im Kopf gepaart mit Wahnsinn aber es wird ignoriert weil alle damit telefonieren. Noch ein Beispiel, uns wird immer allen erzählt wir Deutschen seien Exportweltmeister, die Gegenseite ist aber das alle Länder bei uns anschreiben lassen und unsere Target 2 Salden auf mittlerweile über 2 Billionen angewachsen sind und letztendlich der Steuerzahlen die Zeche bezahlen muss, das wird in den Medien einfach verschwiegen. Und sie sind jetzt genau an der Stelle angekommen, sie negieren und definieren die andere Hälfte der Wahrheit als Quark und befinden sich damit im Besitz einer Halbwahrheit, das ist einfacher und bequemer. Genau dasselbe tat auch die Kindergärtnerin mit ihrem ignoriertem Halbwissen, indem sie dachte Fleischessen ist gut, kein Fleischessen ist Quark, also was will der kleine Rotzlümmel der bekommt wie wir alle Fleisch. Das, dass ganze Nötigung und eingriff in den freien Willen der Eltern und gegen die freie Entfaltung der Persönlichkeitidt, wurde dabei einfach ignoriert. Diese Ignoranz führt dann zwangsläufig zu Fehlhandlungen, ob bewusst oder unbewusst. Die zweite Hälfte der Wahrheit gehört immer dazu. Mit diesen Mitteln werden wir täglich durch sämtliche Mainstreammedien manipuliert, hier wird Bewusstseinkontrolle ausgeübt. Deshalb sehe ich seit Jahren kein Fernsehen mehr. In Ihrem Fall bleibt es zunächst bei einer gedanklichen Ausgrenzung aber das kann sich auch rasch ändern, wie wir alle aus unserer jüngsten Vergangenheit nur allzu gut wissen. Deshalb wehret den Anfängen, damit hinter niemand sagen kann er habe davon nichts gewusst. Ich danke für des Forum und wünsche noch einen Leidfreien aufenthalt auf der Erde.

Leser 11.02.2014 - 16:46:19

@ Heidi

was hat das nun mit der Kita Pusteblume zu tun ? Sie erreichen mit ihren Kommentar nur das Gegenteil. Soviel Quark liest man selten. Entweder steht in der Moz etwas falsches oder die Leitung hat versagt. Hier sollte sich der Täger kümmern und dann eine Entscheidung treffen.

Krümelmonster 11.02.2014 - 14:58:06

Ich finde die KITA" Pusteblume" super........

...... da ich ihre pädagogische Arbeit seit über 11 Jahren als äußerst wertvoll erlebe. Was ich als nicht wertvoll ansehen kann, sind so einige Kommentare hier. Warum muss man gegensätzliche Meinungen dermaßen verdammen? Ich z.B. bin kein Vegetarier, kann jedoch voll nachvollziehen das Eltern ihr Kind reinweg vegetarisch ernähren möchten. Jedoch hätte ich sicher , grade in der Anfangszeit der Kitabetreuung , genauer kontroliert ob mein Kind auch vegetarisch ernährt wird. Dann hätte sich ja sehr schnell herausgestellt das Frau Wollenberg zwar versichert hat das eine veget. Ernährung möglich ist, jedoch beim Vertragsabschluss mit Sodexo versehentlich das Kreuz bei Vegetarische Menüs vergessen wurde. Es ist müßig nach solanger Zeit noch nachzuvollziehen wer was hätte machen müssen. Ich kann mir nicht vorstellen das hier jemand in böser Absicht gehandelt hat. Eins meiner Kinder benötigt z.B. Medikamente(in der Schule) und ich warte nicht Monate oder Jahre bis ich durch Zufall erfahre das sie meinem Kind nicht gegeben werden. Sondern bleibe grade zu Beginn im steten Kontakt, denn es gibt ja nicht nur mein Kind dort. Es ist schade das es so gelaufen ist, aber ich persönlich jedenfalls, konnte bisher mit jedem Problem zu KITA-Leitung kommen und es wurde immer eine Lösung gefunden. Meine Kinder haben bzw. fühlen sich sehr Wohl in der KIta und wir als Eltern schätzen besonders die pädagogisch wertvolle Arbeit, die Vermittlung wertvoller sozialer Kompetenzen und die Gute Vorbereitung auf die Schule für unsere Kinder.

Luwigal 11.02.2014 - 14:51:05

@ HEIDI, mir ging es nur um diese beiden Buchstaben, mehr nicht.

Schreiben Sie was Sie wollen, bitte sehr. :-) Aber stellen Sie Konzentrationslager in den denen Menschen vernichtet wurden, nicht auf die gleiche Ebene mit einem Schweinestall oder einer Legebatterie für Hühner und dergleichen.. Bitte! Vielen Dank.

Heidi 11.02.2014 - 14:21:23

@ Luwigal, der Gärtner gießt die Wurzel.

Und hier ist es genauso, es ist beabsichtigt diese Tiere leiden zu lassen, damit diejenigen, die das ganze hinterher verzehren in dieselben niedrigen Schwingungen versetzt werden, und sehen Sie mal hin, die Tiere verschwinden alle, alle in unseren Mägen, und ein Drittel der Tiere leidet nur dafür, um hinterher als Ablaufdatum in der Mülltonne zu landen. Die Aufnahme solcher Gewaltnahrung kann einen Menschen nicht glücklich machen, das sieht man doch schon an Hunden, wenn der Halter seinen Hund scharf abrichten will gibt er ihm rohes Fleisch. Menschen sind eigentlich von Natur aus friedliche Wesen, sie werden aber durch die Aufnahme solcher Gewaltnahrung selbst auch gewalttätig und unterdrücken dann gerne, wie z.B. hier Schutzbefohlene kleine Kinder. In der Bibel steht nicht umsonst geschrieben, wie man säht so wird man Ernten. Das ist ein von Gott eingerichtetes Naturgesetz und dagegen können wir nichts machen, wir können uns nur Selbst verändern, indem wir friedliche Nahrung essen. Ansonsten wird sich nie was ändern. Und das Fünfte Gebot lautet „Du sollst nicht töten“, nicht töten heißt auch Tiere nicht töten. Und wenn man sich dem widersetzt muss man mit den entsprechenden Reaktionen rechnen. Verdrängen und negieren sind hier nicht die Lösung, aber wir wollen immer nur das Gute sehen, das geht aber nicht, da wir in der Polarität leben. Es gibt immer Tag und Nacht, Mann und Frau usw. Deshalb sollte man auch immer die Kehrseite betrachten. Aber die Politiker machen das genauso wenig. Die Wirtschaft diktiert und alle folgen wie die Lemminge, das nennt sich übrigens Demokratie, weil dem Machtkartell ist es egal wer Bundeskanzlerin ist. Und weil die Nahrung dieser armen Schweine inform von Genmanipuliertem Soja aus den Drittweltländern kommt, werden nicht nur Urwälder zerstört, sondern wir fressen den armen Menschen dort die Nahrung und die Kalorien weg und dadurch töten wir sie. Das ist dann in diesem Satanischen-„Spiel“ die Spitze der Gewaltanwendung nur damit wir unseren unersättlichen sinnlichen „Fleisch-Genüssen“ fröhnen können. Dadurch töten wir täglich 25000 Menschen, das sind im Jahr 900.000, wie lange machen wir das schon 10 oder 20 Jahre? Und da soll ich nicht von diesen zwei Buchstaben reden dürfen? Und zusätzlich töten wir durch diese Gier, jährlich 58 Millionen Schweine nur in der BRD- Besatzungszone. Diese eigentlich so reinlichen und hochintelligenten Wesen werden gewalttätig dazu gezwungen, 5 lange Monate auf dem eigenen Kot schlafend dahin zu siechen, dass die Tiere dadurch lethargisch und wahnsinnig werden versteht sich von selbst. Zum Schluss werden diese armen Schweine mit Elektroschocks getrieben um dann zusehen zu müssen wie die Eigenen Artgenossen getötet werden. Verzehrend vor Angst warten diese Tiere dann auf Ihren eigenen Tot. Und dieses vergiftete und angsterfüllte Fleisch wird dann von 99% unserer Bevölkerung gegessen, wer solches Fleisch verzehrt sollte sich nicht wundern selber auch starke Angstgefühle zu bekommen aggressiv und krank zu werden. Aber auch das, genau das ist auch so gewollt, denn die Pharmaindustrie hält alle möglichen gegen Gifte bereit um diese Leiden mit finanziellen Mitteln zu lindern. Das ganze gleicht dem Ablasshandel aus dem Mittelalter, ist aber in der Regel physisch wesentlich schmerzvoller Ich kann nur jeden vor dem Verzehr solcher Gewaltnahrung abraten, werden Sie wieder ein normaler Mensch, werden Sie wie viele andere moderne Menschen auch, Veganer oder Vegetarier und Essen Sie möglichst nur BIO-Produkte, gesegnet sind diejenigen die Ihr Gemüse selbst anbauen können. Wir alle haben es in der Hand, eine gewaltfreie Welt durch unser Selbst, in die Jetztzeit zu transformieren. Selbst ein Bill Clinton ist Veganer, nach mehreren Baypassoerationen hat er sich dazu durchgerungen.

Kerstin Berbig 11.02.2014 - 10:08:09

Wer trägt die Schuld?

Ich bin schon erstaunt welche Ausmaße der Artikel angenommen hat. Darauf wurde ich heute Morgen aufmerksam gemacht und habe mich doch gleich mit allen Kommentaren zu diesem Thema "befasst", heißt ich habe mir die Mühe gemacht sie alle zu lesen. Es gibt wohl kaum noch einen Kommentator der hier keine Stellung für die eine oder andere Partei bezieht, wobei man weder die Kita noch die Eltern als Partei bezeichnen möchte. Die Vorschläge der Sternenschnuppenmutter sind richtig und man sollte sie lesen bevor man zur Ablösung von Frau Wollenberg als Leiterin zur Ablösung der Elternsprecher oder aber zur Kündigung des Betreibervertrages aufruft. Frau Wollenberg kenne ich seid Jahren und sie ist engagiert und macht eine gute Arbeit, die Erzieherinnen der Kita "Pusteblume" sind für ihre Kinder immer da, sie übernehmen einen wichtigen Teil in der Erziehung unserer Kinder, auch für meine Tochter mittlerweile schon 12 Jahre, war es so und sie besucht die Kita heute noch gern um zu schauen was sich verändert hat und was sie noch kennt. Und dann noch die AWO als Betreiber zu verdammen ist aus meiner Sicht gar nicht mehr nachvollziehbar. Wir haben in der Kita "Pusteblume" viel Engagement und Einsatz und das sollte man bei aller vielleicht auch berechtigter Kritik nicht vergessen. Meine Bitte an die Eltern suchen sie das Gespräch mit Kitaleitung und Erzieher, den Vorwürfe bringen keinen weiter. Es gibt auch die Möglichkeit durch einen unabhängigen Mediator Hilfe zu erhalten, vielleicht kann ein aussenstehender besser Vermitteln als alle Elternsprecher zusammen.

Luwigal 11.02.2014 - 10:07:13

@ HEIDI / Bitte vermeiden Sie das Akronym KZ für die Tierhaltung.

So sehr Sie recht haben mit Ihrem Anliegen, durch ein falsches Wort und wenn es sich nur um zwei Buchstaben hanelt, schaden Sie Ihrem Anliegen mehr als das es nützt. In einem Konzentrationslager wurden Menschen wie Sie und ich, wie unsere Nachbarn es sind, Kleinkinder, Kinder, Menschen jeden Alters vernichtet, vernichtet, um sie auszulöschen. Tiere werden in Anlagen, die Sie sie anprangern, gehalten, um sie später in die Nahrungskette oder in sonstige kommerzielle Abläufe zu integrieren, nicht um sie später spurlos verschwinden zu lassen. Dass Tiere immer wieder mal vernichtet werden müssen, z.B. bei Seuchenausbrüchen, ist kein Ziel der Tierhaltung. Dass Menschen in Konzentrationslagern wie Ungeziefer vernichtet wurden, das war beabsichtigt, war das Ziel dieser Lager.

van Maria 11.02.2014 - 09:04:43

Der Spiegel der Wahrheit schmerzt

Für alle, die wirklich an der Wurzell der Ursache etwas ändern möchten, und ich denke das wollen wir alle, damit solche aufschreckenden Ereignisse sich nicht wiederholen, dem empfehle ich den Bestseller von Rüdiger Dahlke "Peace Food" auf gut deutsch Friedensnahrung. Hier ist alles wesentliche erklärt wie wir alle aus solchen Ohnmachtssituationen herauskommen. Denn wenn wir unser Selbst nicht ändern wird sich nie was ändern. Und denkern Sie daran, bald ist Fastenzeit. Der Körper befreit sich während einer Heilfasten-Kur von allem, was ihm schadet. Giftstoffe und Schlacken werden beim Heilfasten ausgeschieden und man fühlt sich nicht nur leichter sondern auch belebter. Wir müssen uns wieder erinnern wer wir sind !!!

Heidi 11.02.2014 - 07:16:33

Frieden für alle Wesen durch gewaltfreie vegetarische oder vegane Nahrung

Aber so soll es sein, wie im großen so im kleinern. Wenn wir unsere Mitwesen wie Schweine, Puten, und Rinder und all den anderen Tieren schlimmste Qualen durch Tier-KZ und deren rituelle Praktiken bei der Tiertötung antun und dieses mit Giften von Bayer und Monsanto verseuchte Fleisch auch noch essen, brauchen wir auf deren Wirkung nur zu Warten, denn die die Rechnung kommt immer, dass ist ein Naturgesetz. Hier zeigt sich in erschreckender Weise die wahre Fratze der Fleischfresser. Tolstoy sagte schon, "solange es Schlachthäuser gibt, gibt es auch Schlachtfelder" .

Michaela R. 10.02.2014 - 09:52:42

Verständnislos

Mein Sohn ging auch in der Kita im Alter von 1-6 Jahren. Als er klein war gab es Probleme mit dem Essen, da er dies nicht vertragen hat. Ich habe dann daraufhin meinem Sohn täglich selbstgekochtes Essen mit in die Kita gegeben, was problemlos ablief. Also wenn mir als Elternteil die Gesundheit meines Kindes wichtig ist, dann stelle ich mich selbst an den Herd. Und das obwohl ich auch im Schichtdienst berufstätig bin. Demnach sind die Kritiken für mich nur halbbegründet. Abgesehen davon handeln meines Erachtens nach die Eltern von Emilia ebenso pädagogisch unklug, da sie ihre Tochter in einer Rolle zwingen, die sie vll nicht möchte. Selbst ich war jahrelang Vegetarier, habe jedoch meinem Sohn nie mein Essen aufgezwungen, er soll selbst entscheiden ob er eine Fleischfreie Kost zu sich nehmen möchte oder nicht.

Leser 08.02.2014 - 14:36:18

Einfach nur schlimm

wie ich schon vermutet habe, ist die gesamte elternschaft gegen familie B mobilisiert. und da hätte nun die leitung einlenken müssen. mit den jetzigen fürsprechern wird die kita schaden davon tragen. alle die sich gegen die äußerrungen von Magdalena und sternschnuppenmutter stellen stehen hier unter generalverdacht familie berger zu sein. einfach nur schlimm, dass sie sich so weit haben hinreissen lassen. sie schaden sich alle selbst. sie benötigen unbeding hilfe von außen. ich bin nicht familie berger, sonder ein leser

Sternschnuppenmutter 08.02.2014 - 13:00:27

Mir fehlen keine "Kommenare"

... es ist nur zunehmend lächerlich, wie Herr und/oder Frau Berger hier nach Absetzung der Leitung und des Elternbeirates (in dem Frau Berger ja nun auch Mitglied ist ;-) rufen(denn einige genannte Details können ja nur sie kennen). Es war von Anfang an ihr Ziel, Frau Wollenberg zu diskreditieren. Durch ein Schreiben mit unwahren Angaben an das Jugendamt ist es nicht gelungen - dann versuchen Sie es mit der Presse. Es wird Ihnen nicht gelingen. Denn sie sind absolut die einzigen, die vermeintliche Probleme haben. Sie haben keine Unterstützung aus dem Kreise der Eltern - gar keine. Finden sie das nicht seltsam? Und es ist absolut peinlich, wenn Herr Berger zu sämtlichen Gesprächen nicht erscheint und dann die Kommunikation bemängelt. Und Sie sind herzlich willkommen zum nächsten Termin mit den Elternsprechern - dann können wir das persönlich klären und nicht hier über das Internet.

Magdalena 08.02.2014 - 12:52:45

Wochenendgruß

Jetzt weiß ich gar nicht, wer Sie jetzt sind. "Leser", "Auch ein Leser" etc. oder sind Sie ganz einfach die selbe Person? Ich habe mich geäußert und Sie können mich ruhig weiter mit meinem Namen ansprechen. Und wenn bei Ihnen die Agressionen nachlassen, so kann man sich sicherlich auch auf der Sachebene treffen. Ich habe meinen Teil geschrieben, habe Missverständnisse versucht klarzustellen, auch wenn der ein oder die andere es wieder nicht verstehen möchten. Ich denke, dass sich einiges bewegt hat und ich wunder mich immer sehr, wieviele, die entweder "Nicht aus Wandlitz" kommen oder kein Teil de Kita sind, sich herausnehmen wollen, etwas Internes zu kritisieren. Ich möchte hier erneut betonen, dass ich konstruktive Kritik schätze aber nur, weil man nicht erhört wurde, jemanden via Zeitung zu schaden, ist für mich inakzeptabel. Jeder darf seine Meinung sagen, so lange Sie nicht in Rufmord ausartet und jemanden schaden kann. Und was Herr Berger getan hat, nenne ich nicht kritisieren. Ich nenne es einfach sein Versagen an andere weitergeben und jemanden ohne wirkliche Beweisgrundlagen zu Unrecht beschuldigen. Ich hoffe sehr, dass man Kontakt zur MOZ sucht und die Sicht der Mehrheit darstellt und gern kann da auch der RBB, CNN oder BBC vorbeikommen. Ich würde mich freuen, mir ein neues Kleid kaufen und in der Menschenmenge beobachten, wie Herr Berger hinter einer Wand mit verzerrter Stimme sein Problem darstellt. Nur so, werden wir wieder etwas über Wandlitz in den üerregionalen Medien hören. Man wird sehen, wer die handfesteren Beweise hat. Und dann bin ich auf Ihre Kommentare gespannt. Es erfrischt meinen Tag sehr, wie naiv hier einige etwas lesen, glauben und urteilen, wenn Sie selbst keinen Einblick in die Materie haben. Ich hoffe nur sehr, dass Fam. Berger ihre freie Zeit in ihre Tochter stecken und endlich versteht, dass sie als Eltern in diesem Thema versagt haben, sofern es ihnen überhaupt um das vegetarische Essen geht und um nicht irgendwas anderes, was Sie vielleicht nicht erahnen. Ich spreche ein dickes Lob an alle Elternvertreter aus. Ohne ihre Hilfe und Unterstützung hätte Herr Berger vielleicht noch mit seinen Unwahrheiten sich glaubwürdig machen können. Danke auch an alle Erzieher und an die Kitaleitung. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende. Und man hört sicherlich von einander. (auf diesem Portal oder anderswo)

Leser 08.02.2014 - 10:58:25

Was nun ......

@ Sternschnuppenmutter und Magdalena, nun fehlen ihnen die kommentare. diese einrichtung wird noch richtig viel ärger bekommen. auch die elternsprecher haben hier versagt. sie haben sich richtig schön benutzen lassen und dabei die betriebserlaubnis der kita riskiert. bin gespannt, auf die nächsten berichte der moz, denn hier wurde ein sehr sensibles thema angefasst. herr b. könnte sich noch ans RBB wenden, da gibt des diese sendung Jüri- Hift. denn das gesprochene wort lässt sich besser bewerten. und wird allen betroffenen die augen öffnern, wie menschlich unwürdig diese gesamte aktion war. es wird auch höchste zeit, dass sich der träger zu dieser aktion äußert, oder wollen die weiter dieses fehlverhalten aussitzen? ALSO: TRÄGER REAGIEREN SIE!!!!!!

Bote 07.02.2014 - 18:06:52

Darf in einer Zeitung ein Problem benannt werden?

"Das müsste mal in der Zeitung stehen!" Oft hört man diesen Satz, wenn es um Kritik an anderen geht. Aber Kritik, dienen selbst betrifft: JA NICHT. Statt einfach mal zu sagen, tut uns leid, dass das oder das passiert ist, werden Keulen geschwungen. Wenn Du kritisierst, bedenke die Folgen! Für den Kritisierten? Nein, für den Kritiker. Und noch schlimmer, für den Boten der Nachricht.

Auch ein Leser 07.02.2014 - 17:20:43

Ist das wirklich wahr?!

Was bewegt einen Menschen dazu immer sofort alles zu glauben, was irgendwo geschrieben steht?! Ein gesundes Maß Skepsis währe hier wohl angebracht! Genau wie bei jedem anderen Zeitungsartikel auch und genau wie bei jedem Gerücht was man so des Öfteren auf der Arbeit, auf der Straße oder von der eigenen Familie oder Freunden zu hören bekommt! Ich vermag nicht zu beurteilen, was hier wahr ist und was nicht, denn ich wahr nicht dabei!

Auch Leser 07.02.2014 - 15:53:13

Qualitätsmerkmal?

ist hier wohl eine verfahrene Kiste. Hier hat die Leitung voll versagt. Und holt sich die Rechtfertigung ihres Fehlverhaltens durch den Zuspruch der anderen Eltern. So etwas darf nicht geduldet werden. Hier nimmt der Träger der Einrichtung schaden. Auch als Leitung einer so wichtigen Einrichtung , kann ich es nicht zulassen , dass die Eltern (Familie B.) so angeprangert werden. Die Aussagen einiger Fürsprecher zum Kitabetrieb sind so widersprüchlich, dass hier evtl. über das Landesjugendamt fachliche Hilfe erforderlich ist. Der Betrieb dieser Kita, sollte in dieser Besetzung, auf keinen Fall weiter geführt werden.

Wilma L. 07.02.2014 - 15:01:44

unbefangen........

@ Stern... usw Ihre unbefangenheit geht soweit, dass Sie in jedem Kommentator ( der nicht ihrer Meinung ist) Herrn oder Frau Berger vermuten. Lassen sie sich nicht benutzen. Es gibt bestimmt in Ihre Nähe eine Anlaufstelle für Comunity, wo sie Hilfe bekommen. Zum Glück , bin ich nicht Träger dieser Einrichtung.

Nicht-Wandlitzer 07.02.2014 - 14:58:11

@ Sternschnuppenmutter

Zum Streiten gehören immer zwei. Das sollten Sie als Mutter doch eigentlich wissen. Sie fragen, woher die Kitaleitung das hätte wissen können? Nach allem, was ich hier gelesen habe, von den Briefen vielleicht, die Herr Berger ja offensichtlich schrieb? Gute Deeskalation wäre gewesen, wenn spätestens dann auch die Leitung mal Herrn Berger (und nur ihm und seiner Frau) erklärt hätte, dass das System anders läuft. Und mit ganzen Elternversammlungen eine Familie an der Pranger stellen, ist ja nun auch sowas von gar nicht hilfreich. @ Magdalena: Warum ist pädagogisch nicht ratsam, verschiedene Essen zu bestellen? Sie sagen einerseits für die Erziehung sind die Eltern zuständig, aber bitteschön Sie und/oder Kita entscheiden für alle, was pädagogisch sinnvoll ist? Das passt nicht zusammen. Und warum fragt die Kitaleiterin nach einem Attest? Weil sie meint, die Eltern müssten was beweisen? (P.S. ich persönlich halte rein vegetarische Kost für völlig Banane. Aber darum geht es ja eben auch nicht). Ebenso finde ich es erstaunlich, dass sie der MOZ und den Lesern vorwerfen, überhaupt sich über diese Thema zu unterhalten, dann aber diejenige sind, die das längste posting abgegeben hat. Passt ja auch wieder nicht. "Des Weiteren möchte ich auch erwähnen, dass das Gespräch zu Herrn Berger mehrmals gesucht wurde. Es gab eine Elternvertreterversammlung nur für ihn und er ist nicht erschien. Seine Frau stieß an jenem Abend nicht wirklich auf Zuhörern und es ist einfach schade, dass man dann nicht einfach versteht, dass die Mehrheit keinen Handlungsbedarf sieht bzw. seine Aufgabe als Eltern anders definiert." Ja und ist seine Frau nicht erziehungsberechtigt? Es ist also einfach nicht wahr, dass es mit der Familie Berger keine Gespräche gegeben hätte, weil diese nicht kommt. "Sie können sich auch gerne noch mal an die Elternvertreter wenden oder an die Eltern aus dem Kitaausschuss. Sicherlich könnte man da prüfen, ob Sie nicht die Möglichkeit bekommen noch mal Ihre Problematik darzustellen. Aber diesmal bitte nicht einen Fachvortrag vorlesen. Das ermüdet das Publikum " Sie haben also offensichtlich schon in Versammlungen mit Herrn Berger gesessen. Wieder ein Indiz, dass die absolute Kommunikationsstille, die der Familie hier vorgeworfen wird, nicht stimmt. Ich entnehme Ihrem Text, dass sie die Familie als nervig betrachten. Das mag sein. Aber -wie Sie schon so schön sagten- es gibt vielerlei Typen Mensch, mit denen man trotzdem sein Auskommen suchen sollte. Deeskalation eben. Nur mal so nebenbei: Sie haben doch Ihren Namen auch nicht genannt. Also was regen Sie sich auf?

L,K-K 07.02.2014 - 14:43:36

Wir sind immer nich die Erziehungsberechtigten...

@ MAdalena da haben sie vollkommen recht, deswegen bestimmen auch die Eltern und nicht die Erzieher oder Elternsprecher über mein Kind. Befangenheit spielt hier in den Kommetaren eine große Rolle. Was machen Sie , wenn Ihr Kind ab jetzt nur noch Vegetarische Kost bekommt und sie als Eltern denken , ihr Kind ist auch Fleisch ? Es ist hier kein nachweislicher Schaden für das Kind entstanden. Aber ich würde diese Vorgehensweise mit allen Mitteln zu verhindern wissen. Das geht so nicht. @ Uckermärker und Leser ich gebe Ihnen Recht, aber es wird für die Vegetarier nicht leicht. Leitung , Kitaausschuss und Elternsprecher müssen gewechselt werden.. Sofort !

Leser 07.02.2014 - 14:12:17

dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe....

wirklich abzulut gute Arbeit geleistet. In der Konzeption sind wir alle so toll .... und wer nicht das gleiche Futter will, soll aus dem Nest. Da hat es die Familie Berger wirklich sehr schwer. Und keiner der Mitarbeiter, Kita - Ausschuss usw. ist befangen. Hier wurde im Vorfeld schon soviel gesäht, dass es wohl keine Ernteerträge gibt. @ Sternschnuppermutter nur von meinem Artikel fühlen sich sich be -ge drängt. Sie liegen falsch ... ich bin Kitamitarbeiter im Nachbarkreis und kenne diese Situationen genug. Einer hat nie Schuld... Und die Leitung hat nicht versucht den Schaden zu mindern, sondern zog den gesamten Kitaausschuss und die Eltersprechen auf ihre Seite. Das funktioniert so nicht mehr. Die Leitung mag ja NETT sein, aber mit NETT kann keinen Betrieb leiten. Klare Ansagen , bringen klare Erbenisse. Eltern und Kita haben sich hier einfach mal etwas zurück zu nehmen. Und die Fam. Berger hat ein Anspruch unbefangenen Umgang. Überlegen sie ALLE selbst, ob sie Sie es so einfach dulden würden, wenn so mit Ihnen umgegangen worden wäre. Unsere Moz ist doch noch harmlos, ich hätte alle Medien eingeladen.

Magdalena 07.02.2014 - 13:19:33

Wir sind immernoch die Erziehungsberechtigten

Auch ich habe gestern den Artikel in der Zeitung gelesen und hatte beim ersten Lesen das Gefühl, ich würde die BILD in der Hand haben. Da gab es ein riesen großes Bild von einem Bernauer Bioladen, der mit dieser Sache überhaupt nichts zu tun hatte (wozu??? Der arme Mann wurde dazu einfach missbraucht), da wurde eine Unwahrheit in riesigen Lettern geschrieben und in meinen Augen nicht gut recherchiert. Ich habe mir sorgfältig alle Kommentare durchgelesen und musste feststellen, dass einige Schreiber nicht ganz genau wissen, wer hier mit wem was abschließt. Wenn die Eltern eine Essenslieferung über Soedexo wünschen, so schließen die Eltern mit Sodexo einen eigenen Vertrag. Des Weiteren gibt es noch eine weitere Seite, wo die Eltern mit ihrer Unterschrift der AWO Kita erlauben das Essen zu bestellen. Wird dieses Blatt nicht unterschrieben, so müssen die Eltern selbst für die Bestellung sorgen. Das bedeutet, dass hier, nennen wir ihn weiter Herr Berger, dann keine Unterschrift hätte leisen müssen und für jeden Tag selbst das Essen bestellen können. Diese Variante wurde von der Fam. nicht genutzt. Dass die Kita für alle das Essen bestellt, ist wohl für alle nachzuvollziehen. Denn es ist pädagogisch nicht ratsam verschiedene Essen pro Tag auf jedes Kind einzeln abgestimmt anzubieten. Die Kinder sind in einer Gruppe und sollen auch in einer Gruppe essen. Oder wer kocht hier zu Hause für jedes Familienmitglied ein eigenes Essen????? Selbstverständlich sollte auf Bedürfnisse und Allergien Rücksicht genommen werden. Und das hat die Kita hier auch gemacht. Eine Sonderkost ist kein vegetarisches Essen sondern Essen, wo allergenfrei gekocht wird. (speziell auf das Kind abgestimmt) Aus diesem Grund müsste man da einen ärztliches Attest vorlegen. (Missverständnis im MOZ Artikel und sicherlich auch nich korrekt von unserem "Vater" weitergeleitet.) Die Kita bestellt mehrere Essen und auch viele vegetarische Essen pro Woche. Das Angebot soll ja auch ausgewogen sein. Das Bestellverhalten der Kita kann man sicherlich bei Interesse bei SODEXO erfragen. Wir oder zumindestens die meisten User hier sind Eltern und ich denke, dass wir für unsere Kinder verantwortlich sind. Die Kita hat einen ganz anderen Auftrag aber das hier weiter zu erläutern, wäre eine andere Schiene. Herr und auch Frau Berger, ich muss immernoch schmunzeln, dass er noch nicht mal den Mut hat seinen Namen zu nennen, sind für ihre Tochter selbst verantwortlich und wenn ich so streng vegetarisch leben möchte und jegliche Plastikstoffe usw. aus dem Leben meines Kindes fern haben möchte, so bin ich in der Pflicht das zu prüfen und mich zu kümmern.UND nicht bei öffentlichen Festen aus billigen Plastikbechern Wein trinken. Bei so vielen Kindern in der Gruppe kann man auf stetige individuelle Betreuung nicht hoffen. Aber das sollte man auch nicht. Im Leben ist man auch nicht isoliert und wird in Watte gepackt. Herr Berger denken Sie doch bitte auch an Ihre Tochter. Des Weiteren möchte ich auch erwähnen, dass das Gespräch zu Herrn Berger mehrmals gesucht wurde. Es gab eine Elternvertreterversammlung nur für ihn und er ist nicht erschien. Seine Frau stieß an jenem Abend nicht wirklich auf Zuhörern und es ist einfach schade, dass man dann nicht einfach versteht, dass die Mehrheit keinen Handlungsbedarf sieht bzw. seine Aufgabe als Eltern anders definiert. Auch wurde an diesem Abend weiterhin bestätigt, dass eine Soße, wo Fleisch gebraten wurde von der Tochter gegessen werden darf und wenn da ein kleines Stückchen mitgegessen werden würde, es auch nichts ausmacht. Also so stelle ich mir dann keine streng vegetarische Ernährung vor. Hier wurde die Sache seitens Herrn Berger falsch dargestellt. Aber nur so wurde eine Schlagzeile draus, auf die wir alle reagieren. Inhaltlich wissen wir Eltern doch, was wir an der AWO Kita haben und dass Frau Wollenberg sich für die Kinder und für die Eltern einsetzt. Man muss nur das Gespräch suchen, bevor man den "Stein" wirft und man sollte gewisse Kommunikationsregeln einhalten. Es ist immer leicht einen Fehler, den man selbst gemacht hat, an andere weiterzuleiten. So minimiert man sein eigenes Versagen. Ich schicke meine Kinder gerne in die Kita Pusteblume und suche bei Problemen das Gespräch mit der Leitung. Statt sich also mit dieser Materie weiter zu beschäftigen, sollten wir schauen, wie wir vielleicht der Kita helfen könnten und ev. unsere Hilfe als Eltern anbieten. Wir sind nämlich immernoch die Erziehungsberechtigten und nicht die Kita. Konstruktive Kritik ist gern gesehen und ich glaube, dass wir gemeinsam vieles bewirken können und Herr Berger eher der Minderheit angehört, die es überall geben wird und die man halt ertragen muss. Einen Wechsel der Einrichtung würde ich bei naher Einschulung aus pädagogischer Sicht nicht empfehlen. Sehr geehrter Herr Berger bitte bereiten Sie sich gut auf den Schuleintritt Ihrer Tochter vor. Lesen Sie jegliche Unterlagen gründlich durch und prüfen Sie vorher, was Sie unterschreiben. Achten Sie bitte darauf ein fettes Kreuz bei vegetarisches Essen zu machen aber tun Sie mir bitte einen Gefallen konzentrieren Sie sich auf Ihre Arbeit, Ihre Tochter und Ihre Fam.Die benötigen Ihre Aufmerksamkeit. Und falls Sie dennoch Redebedarf haben, so verschonen Sie die MOZ oder andere Medien. Gern können Sie schauen, ob es in Wandlitz eine geeignete Comunity für Sie gibt. Sie können sich auch gerne noch mal an die Elternvertreter wenden oder an die Eltern aus dem Kitaausschuss. Sicherlich könnte man da prüfen, ob Sie nicht die Möglichkeit bekommen noch mal Ihre Problematik darzustellen. Aber diesmal bitte nicht einen Fachvortrag vorlesen. Das ermüdet das Publikum und löst nur aus, dass man Ihnen nicht mehr zu hört und ups, Sie sich wieder missverstanden fühlen und wieder eine Sache suche, wo Sie wieder einen öffentlich beschuldigen und die Unwahrheit sprechen. Also kleiner Tipp: Gespräch suchen, Termin vereinbaren, freies Sprechen üben und dann findet man eine Lösung. In diesem Sinne alles Gute für Sie und Ihre Familie.

Sternschnuppenmutter 07.02.2014 - 12:39:35

@Leser

Warum nur drängt sich mir die Vermutung auf, dass Sie Herr oder Frau "Berger" sind ;-). Warum bin ich denn befangen? Weil ich zwei Kinder habe, die wahnsinnig gerne in die Kita Pusteblume gehen? Und die mit der Leitung jedes Problem absolut konstruktiv diskutieren konnte? Nochmal für Sie: Die Kita bestellt morgens das REGEL-Essen. Sie hat die Auswahl zwischen drei Alternativen. Kinder, die kein REGEL-Essen bestellt haben, bekommen SONDERESSEN - unabhängig davon, was die Kita als Regel-Essen bestellt. Die Kita ist NICHT verantwortlich dafür, was die Eltern mit Sodexo vertraglich vereinbaren! Herr "Berger" hat kein vegetarisches Essen bestellt: SEIN Fehler!

Leser 07.02.2014 - 12:26:03

Qualitätsmerkmal ?

@ Sternschnuppenmutter nach den geschriebenen , sind sie doch eine sehr befangene Mutter. Die Einrichtung hat soviel an wichtigen Qualitätsmermalen verloren. Denn gerade die Vielfältigkeit in allen Bereichen zeichnet eine Kita aus. Das Essen wird lt. Zeitungsbericht jeden morgen durch die Kita bestellt ... mehr dazu nicht !!! Wie wird in dieser Kita mit anders Denkenden umgegangen. Warum verlangt diese Kitaleiterin für ein vegetarischer Ernährung ein Artest? Hat diese Leiterin wirklich die Befähigung zur Leitung einer Kita, oder wurde Sie aus Personalnot in dieser Position berufen? Die betroffenen Eltern sollten auf keinen Fall die Einrichtung wechseln, denn dann wird wieder die selbe Schiene gefahren. Und die anderen Eltern sollten mal genau überlegen, wie ihre Reaktion wäre, wenn über so eine lange Zeit, die Kita gegen Ihren Wunsch und Willen gehandelt hätten ? Ich als Träger hätte in diesem Fall eine komplette Umbesetzung im Leitungsteam angestrebt. Und mich in aller Form bei den Eltern ( den Arbeitsgebern) entschuldigt. Der Träger ist auch verpflichtet diesen Sachverhalt vor den anderen Eltern richt zu stellen. Hier werden Eltern für eine andere Einstellung gemobt.

Luwigal 06.02.2014 - 22:02:50

06.02.2014 21:33:53 ...

Ich weiß nicht, was toll daran sein soll, dass man Beiträge schreibt, die den Namen anderer User tragen. Kindisches Verhalten.

Luwigal 06.02.2014 - 21:33:17

STERNSCHNUPPENMUTTER / Ich verstehe nicht, was es darüber so lange zu diskutieren gibt.

Die Leiterin kannte das Statement von Herrn Berger und nichtsdestotrotz wurde dem Kind nicht-vegetarisches Essen vorgesetzt. Sie hätte nachhaken müssen, um die Situation zu klären. Das hat sie nicht getan, egal ob sie es vergessen hat oder nicht.

Luwigal 06.02.2014 - 21:16:13

EINE MUTTER, DIE BEIDE KENNT!!! / Auch Sie sollten sich angewöhnen, dass zu lesen,

was geschrieben steht. Ich habe geschrieben ... "Vorausgesetzt es hat sich wirklich so ereignet wie es zu lesen ist ..." und dazu stehe ich ob es Ihnen passt oder nicht. Apropos Pressefreiheit Pressefreiheit ist, wenn die einen sich über sie beklagen, selbst sich aber das Recht nehmen, dass sie ihr den größten Unsinn aufbürden. An Ihrer Reaktion erkenne ich ... Der Stachel sitzt tief, er sitzt, an der richtigen Stelle.. Übrigens, von Ihnen "... beschuldigt und offenbar selbst zu feige ist, seinen Namen zu nennen," Lesen Sie mal was ganz ganz unten steht ... da steht *Namen geändert und üblicherweise ändert die Redaktion die Namen und das aus gutem Grund. Eben, vor Leuten wie Sie. Bitte wischen Sie sich den Schaum vom Mund. Übrigens, ich hab nichts mit der MOZ am Hut und ob Sie sie kaufen oder nicht ... ist für 99,99 % der Leser, als auch für mich, als ob ein Sack Reis in China umfällt. PS: ich spreche nicht für die MOZ

Sternschnuppenmutter 06.02.2014 - 21:15:33

@Luwigal

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Die ELTERN schließen den Vertrag mit Sodexo - die Kita kennt die Verträge überhaupt nicht - sie bekommen sie nicht zu Gesicht. Herr Berger mag im Erstgespräch (das lange vor Kitabeginn stattfinden) gesagt, er wünscht vegetarisches Essen. Dass sich das Frau Wollenberg nun nicht monatelang merkt ist nachvollziehbar - sie kann wohl davon ausgehen, dass der Vater es auch bei Sodexo bestellt. Nur hat er es nicht AKTIV im Vertrag mit Sodexo vereinbart. Denn ER bestellt die Essensart. Er muss aktiv ankreuzen, ob er normales Essen, vegetarisches oder sonst welches Sonder-Essen haben will - wie alle anderen Eltern auch. Die Kita schaut auf den Essensplan und entscheidet, welches "normale" Essen (3 Varianten pro Tag) in die Kita kommt. HÄTTE Herr Berger vegetarisches Essen bei Sodexo bestellt, HÄTTE Sodexo es auch geliefert und die Kita dann Kind "Berger" vorgesetzt. Wenn ich solchen Wert auf eine vegetarische Ernährung lege, dann frage ich doch mal nach - oder? Das Kind ist 4 Jahre alt, das wird ja wohl seit mindestens einem Jahr sprachlich in der Lage gewesen sein, zu Hause mitzuteilen, welches Mittagsessen es gab. Und auch nochmal: Der Vater ist mindestens drei Mal zu einem Gespräch eingeladen worden - er ist nicht erschienen. Und das Essen ist dabei auch wirklich nur ein Aspekt - Herr "Berger" hat noch 100 Dinge mehr in der Kita auszusetzen. Die wird er der MOZ gegenüber sicher auch genannt haben. Die sind aber so absurd, dass sie nicht abgedruckt wurden.

DER HOLGO 06.02.2014 - 21:08:16

@Eine Mutter, die beide kennt!!!

Auch wenn ich nicht derselben Meinung bin wie luwigal, so äußert er in seiner Überschrift, die da lautet: "Vorausgesetzt es hat sich wirklich so ereignet wie es zu lesen ist ..." zumindest Zweifel am Wahrheitsgehalt, so dass er sich nicht vorwerfen lassen muß, dass er "solchen Mist glaubt". Davon abgesehen kann man auch ohne diese konkrete Geschichte eine allgemeine Meinung dazu haben, wie man vegetarische Ernährung in Kindereinrichtungen realisiert und kontrolliert.

Luwigal 06.02.2014 - 21:00:12

@ STERNSCHNUPPENMUTTER / Da ist der Wurm drinn!

Zitat Und die Kitaleiterin hat im Erstgespräch vollkommen zutreffend mitgeteilt, dass vegetarisches Essen bestellbar ist. Nur muss man es dann auch AKTIV beim Essensanbieter bestellen, um es zu bekommen. --------------------- Wieso lieferte Sodexo für besagtes Kind nicht-vegetarisches Essen, wenn es die Eltern nicht bestellten? Ergo hat die KITA das Essen bestellt. Und, die Leiterin wusste, dass die Eltern dagegen sind. Eine logische Folge wäre gewesen, wenn die KITA das Essen für das Kind nicht bestellt hätte, dann hätte das Kind nichts zu essen bekommen ... oder, es hätte zwei unterschiedliche Essen bekommen. Folgende Aussage passt wie die Faust auf das Auge ... Ich zitiere Diese Darstellung bestätigt auch Gaby Pollmer, Assistentin des Regionaldirektors bei Sodexo in Berlin. "Wir bieten drei Essen täglich an, darunter ein vegetarisches. In Wandlitz ist es so, dass die Kita-Leitung ein Gericht für alle bestellt. Es bekommen also alle Kinder das Gleiche." --------------------- Es bekommen alle Kinder das gleiche Essen und das ist der Grund, warum dieses Kind kein anderes Gericht bekommen sollte. Die Leiterin wollte keine "Extrawurst" zulassen. Warum hat sie nicht von Anfang an die Eltern mit ihrer Absicht konfrontiert? Hat sie ihnen gesagt, dass sie ihre Absicht auch gegen ihren Willen durchsetzen will? Was folgte, sollte man es nicht besser "arglistige Täuschung" nennen? Also, wenn ich Hr. Berger wäre, ich würde mich vollends verars..t fühlen. Schlimm in diesem Fall ist, dass Frau W. und wohl auch alle, die irgendwie mit der KITA zu tun haben, wissen, dass etwas gehörig "schief gelaufen" ist, aber keiner den Mut hat nach vorne zu treten, um zu sagen "Das war Sche...e!" sorry "Die Bergers haben recht!" Das Gegenteil ist der Fall und ich wundere mich, dass das Wort Nestbeschmutzer noch nicht gefallen ist.

DER HOLGO 06.02.2014 - 19:58:23

Was sagt denn überhaupt das Kind…

…zu dem Fall? Es wäre ja nicht das erste Kind, dass überhaupt nicht essen will, was die Eltern wollen. Die fleischessenden Kinder essen ja auch nebenbei Salat, da kann ja wohl ein Vegetarierkind auch mal nebenbei Fleisch essen.

Sternschnuppenmutter 06.02.2014 - 19:56:37

@Uckermärker

Noch mal zum grundsätzlichen Verständnis: Der Vertrag wird zwischen ELTERN und SODEXO geschlossen - die Kita ist kein Vetragspartner. Wenn ich vegetarisches Essen will, dann muss ICH das als ELTERNTEIL dort so bestellen, dann liefert das Sodexo auch. Woher soll die Leitung denn wissen, dass vegetarisches Essen gewollt wird, wenn Sodexo keins liefert? Wäre es bestellt worden, hätte es das Kind auch bekommen. Und die Kitaleiterin hat im Erstgespräch vollkommen zutreffend mitgeteilt, dass vegetarisches Essen bestellbar ist. Nur muss man es dann auch AKTIV beim Essensanbieter bestellen, um es zu bekommen. Bedauerlich ist, dass kein anderes Elternteil der Kita hier zu Wort kam - denn die Zufriedenheit dort ist außerordentlich groß. Umso ärgerlicher ist so eine Hetzkampagne. Und Herr Berger ist durchaus mehrfach zum Gespräch mit Leitung und Elternvertretern eingeladen worden - nur ist er NIE erschienen. Seltsame Konfliktlösungsstrategie

Luwigal 06.02.2014 - 19:53:33

Vorausgesetzt es hat sich wirklich so ereignet wie es zu lesen ist ...

Ich stimme Herrn Berger vollends zu. Ich bin keine Vegetarier, auch kein Veganer, nichtsdestotrotz käme ich nie auf die Idee jemanden gegen seinen Willen zu zwingen, dass er Fleisch und Wurst essen muss. Essen muss, weil man (das Kind) sonst hungert. Wie ich es verstanden habe gab es doch von Anfang an eine Absprache, dass das Kind vegetarisch ernährt werden soll. Warum hat sich die KITA nicht daran gehalten? Was ist das Problem? Wenn sie nicht will, warum hat man sich nicht gleich von Anfang an geweigert, dass man für vegetarische Kost sorgt? Also, ich denke, die KITA hat eindeutig den Bogen überspannt. Das ihr Herr Berger nach zwei Jahren auf die Schliche kommt, dass die Absprache bewusst nicht eingehalten wurde und er am Ende als Buhmann hingestellt wird, das ist der Gipfel. Sie, damit meine ich nicht K. Berbig und Uckermärker, sollten sich schämen für Ihr Verhalten und Ihre Äußerungen gegenüber Herrn Berger. Mein Gott, was für ein intolerante Menschen Ihr seit. Was ist Euer Problem? Weil sich jemand gegen Bevormundung wehrt? Ich zitiere ... Der in Sachen Umweltbewusstsein interessierte und kundige Vater suchte im Mai 2013 das Gespräch mit der Kita-Leiterin Elvira Wollenberg. "Diese fragte mich, wie aus der Pistole geschossen, nach einem ärztlichen Attest für unser Kind. Ich habe dann erklärt, dass dies nicht nötig sei." -------------------------- Wenn das stimmt, ist es höchste Zeit, dass jemand Frau Wollenberg´s Flügel stutzt. Hoffentlich muss nicht das Kind am Ende die Suppe auslöffeln. ------------- @ Uckermärker Auh Ihnen stimme ich in ALLEN Punkten zu.

Uckermärker 06.02.2014 - 19:41:24

Was war nun ?

Haben die Eltern mit der Leitung eine Vegetarische Mahlzeit vereinbart oder nicht? Aus dem Zeitungsbericht lese ich , dass die Leiterin den Eltern hierfür eine Zusage erteilt hat , weil der Essensanbieter auch ein Vegetarisches Gericht anbietet. Das Essen wird durch die Kita bestellt, also ist hier auch die Kita verantwortlich. Eltern , die sehr viel fragen und sich anmaßen auch mal eine Kita zu kretisieren waren noch nie willkommmen. Und wenn jetzt die Leitung schon mehr als 15 Jahre in der Kita angestellt ist, kann DIESE sehr wohl die anderen Eltern und Mitarbeiter beeinflussen. Es ist auch bekannt, dass viele Eltern eine Benachteiligung ihres Kindes befürchten und somit dem Kitateam sehr viele Freiräume ermöglicht werden. Hier wurde das recht stark verletzt und die Sorge der Eltern untergraben. Ich möchte nicht daran denken , wenn diese besondere Ernährung aus gesundheitlichen Gründen erforderlich wäre. Wie lange hätte diese Kita die Anordnung der Elter noch missachtet? Ich als Elternteil, würde den Betreiber der Kita anzeigen und die Absetzung der Leiterin fordern. Gleichzeitig sollte sich das Landesjugendamt mit der Betriebserlaubnis auseinandersetzen. Es geht hier nicht um einen "durchgeknallten" Vater der sich wichtig tut. Hier wurden Menschenrechte verletzt. In dieser Kita würde ein Moslem auch Schweinefleisch bekommen.

Haus am See 06.02.2014 - 17:35:17

Vegetarier von Kita enttäuscht

Komisch, dass der besorgte Vater nicht auf den Essenplan schaut.Er achtet doch sonst auf jede Ausgasung.Da wäre einem Herr B.doch sicherlich im Gespräch mit seiner Tochter aufgefallen was gegessen wurde. Schade dass die Welt auf Noergler nicht verzichten kann die mit Kopfhörern auf dem Fahrrad am Strassenverkehr teilnehmen,weil die Luft so schlecht ist. Naja wenn es hilft. Sauerstoff soll ja gut fürs Gehirn sein. Jetzt noch was positiv wichtiges , an das Team der Kita lasst euch nicht runterziehen . Meine Familie ist nun schon 11 Jahre mit dem Kitaleben vertraut. Unsere Kinder fühlten sich immer gut aufgehoben und wurden sehr gut auf das Leben da draussen vorbereitet. Vielen Dank für alles.

Sternschnuppenmutter 06.02.2014 - 10:39:24

@Kerstin

Meine Anmerkung bezog sich darauf, dass Herr "Berger" ja nicht nur ein Problem mit dem Essen hat - er hat mit ganz, ganz, ganz vielen anderen Sachen auch ein Problem. Wohlgemerkt: Nur er. Wenn ich so massiv unzufrieden bin, dann suche ich mir schnellstens eine Betreuung, die die Bedürfnisse meines Kindes vermeintlich besser erfüllt (und es ist auch nicht so, dass es keine Alternativen gäbe). Stattdessen wird eine Kampagne beim Jugendamt und in der Presse gestartet. Es gibt immer eine Geschichte hinter der Geschichte und wenn alle Fakten bekannt wären, dann wäre die Einschätzung der Geschichte von Herrn "Berger" eine ganz andere.

Kerstin Berbig 06.02.2014 - 09:48:19

Kindeswohl

Der Artikel vermittelt zwei Seiten einer Medaille. Zum einen den Wunsch der Eltern, ob man diesen jetzt richtig oder falsch findet ist hier nicht wichtig, den die Eltern entscheiden wie ihr Kind ernährt wird. Ich bin zwar kein Vegetarier, esse aber auch gern mal fleischlos. Den Eltern ist aber anzuraten, suchen sie das Gespräch mit Erziehern und Leitung, den auch wenn meine Kinder die Kita nicht mehr besuchen, es gab gerade für Probleme in der Ernährung immer ein offenes Ohr. Bei alldem sollte man aber immer versuchen sachlich zu bleiben, ich denke es ist auch richtig das der Vertrag mit dem Essenanbieter geschlossen wurde und immer noch wird und da sind dann wieder die Eltern in der Pflicht zu sagen, wir möchten das allgemeine Essen eben nicht. An die Sternenmutter ist nur zu sagen Vorwürfe gegen die Eltern bringen auch nichts, wer sein Kind in eine Kita oder Tagespflege bringt will sich immer darauf verlassen das es dem Kind gut geht und das alles dafür getan wird das es auch so bleibt. Das der Weg über die MOZ gesucht wird weil man sich nicht beachtet fühlt ist wohl auch nicht dazu geeignet die Essenfrage für die kleine „Emilia „klären.

Sternschnuppenmutter 06.02.2014 - 08:46:36

Tolle Kita unmöglich diskreditiert

Den Vertrag zur Essenslieferung hat Herr "Berger" mit der Firma Sodexo geschlossen und nicht mit der Kita. Es ist SEINE Verantwortung, die Vertragseinhaltung zu überwachen. Wenn Sodexo kein spezielles Essen liefert kann die Kita-Leiterin wohl zurecht davon ausgehen, dass Herr "Berger" schlicht kein vegetarisches Essen bestellt hat. Ansonsten kann ich Herrn "Berger" wirklich nur ans Herz legen, sein Kind einfach woanders betreuen zu lassen. Warum eigentlich lässt er sein Kind weiterhin in dieser Einrichtung betreuen, wo er doch so enttäuscht wurde? Die nächsten Kitas sind doch nur 100 und 500 m entfernt. Das wäre sicher ein Gewinn für sein Kind und auch für uns - es ist unsäglich, wie der "umweltbewusste" Herr so vielen Menschen penetrant das Leben erschwert und jetzt auf diesem Wege versucht, die Kita in Misskredit zu bringen - ich durfte das schon persönlich erleben. Soll er den Platz frei machen - ein anderes Kind wird glücklich sein, in so einer tollen Einrichtung betreut zu werden. Die Kita Pusteblume ist eine großartige Einrichtung, die viel Wert auf das Wohl unserer Kinder legt und Frau Wollenberg ist immer (!) bemüht, in einem fairen Dialog auf die Wünsche der Eltern einzugehen. Meine Kinder fühlen sich in der Kita extrem wohl. Ich bedauere sehr, dass durch solche Artikel ein Bild erzeugt wird, das mit der Realität überhaupt nicht übereinstimmt. Herzliche Grüße von einer empörten Sternschnuppengruppen-Mutter!

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