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Natur gibt der Fantasie neuen Spielraum

Auf den ersten Blick abstrakt, auf den zweiten Blick geheimnisvoll: Die Journalistin, Autorin und Malerin Petra Elsner stellt seit Montag ihre Bilder im Bernauer Ratssaal aus.
Auf den ersten Blick abstrakt, auf den zweiten Blick geheimnisvoll: Die Journalistin, Autorin und Malerin Petra Elsner stellt seit Montag ihre Bilder im Bernauer Ratssaal aus. © Foto: Lutz Reinhardt
Sabine Rakitin / 18.01.2017, 06:45 Uhr
Bernau (MOZ) Die Ausstellung "Geheimnisse" mit Bildern von Petra Elsner ist seit Montag im Bernauer Rathaus (Ratssaal) zu sehen. Die Journalistin, Autorin und Malerin schafft Werke, die auf den ersten Blick abstrakt, auf den zweiten geheimnisvoll erscheinen.

Petra Elsner begann ihre berufliche Laufbahn als Schrift- und Grafikmalerin. Sie arbeitete folgend im Verlag Junge Welt Berlin als Redakteurin, studierte berufsbegleitend Journalismus und Philosophie und ist seit 1994 als freie Journalistin, Autorin und Malerin tätig. Sie lebte bis 2008 in Berlin-Prenzlauer Berg und wohnt heute in Kurtschlag, einem Dorf in der Schorfheide.

Petra Elsner kommt aus einer malerisch vorgeprägten Familie. Bereits ihr Großvater war mit Pinsel und Malerpalette aktiv. Bevorzugte er allerdings eine Darstellung des realistischen Naturabbildes, geht seine Enkeltochter über ein solches hinaus. Sie nimmt die Natur nicht nur optisch wahr, sie erlebt sie - auf ihre Weise. Gesehenes wandelt sie in abstrakte Farb- und Formstrukturen um, arbeitet Zeichenhaftes hinein, wischt bereits Entstandenes wieder weg, um in einer zweiten Schicht Neues entstehen zu lassen. Das Vormalige, möglicherweise noch Durchscheinende wird zum Geheimnis...

Der Wohnortwechsel von Berlin in die beschauliche Schorfheide fordert dieses Malprinzip einmal mehr heraus. Nah an einer weiten Waldlandschaft zu leben, gibt den Gedanken und der Phantasie einen neuen Spielraum. Petra Elsner lotet diesen immer wieder neu aus. Dem "Geheimnis" bleibt sie auf der Spur und wird es doch nie ganz auflösen. Und das nicht nur als Malerin, gleichfalls auch als Autorin. So kann sie auf bislang sieben Buch- und zahlreiche Kalenderveröffentlichungen sowie 45 Ausstellungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen verweisen.

Die Ausstellung kann bis 21. Februar zu den Öffnungszeiten des Rathauses (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7 bis 16.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 18.30 Uhr, Freitag von 7 bis 13.30 Uhr) besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Bei geschlossenen Veranstaltungen ist der Ratssaal nicht zugänglich.

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