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Initiative fordert Abschiebestopp

Sabine Rakitin / 18.03.2017, 06:30 Uhr
Ützdorf (MOZ) Aus dem Übergangswohnheim Ützdorf ist erneut ein Flüchtling abgeschoben worden. Wie der Sprecher der Initiative "Barnim für alle", Thomas Janoschka, am Freitag mitteilte, handelte es sich um einen Mann aus dem Tschad. Er sei mitten in der Nacht aus dem Schlaf geweckt und direkt zu einem Flugzeug in Richtung Frankreich gebracht worden. Dort drohe ihm nun eine Abschiebung in den Tschad, so Janoschka. In dem Land kommt es nach Angaben von Amnesty International immer wieder zu massiven Menschenrechtsverletzungen.

Die Initiative fordert vom Landkreis Barnim einen Abschiebestopp. "Menschen, die bei uns Schutz suchen, sollen hier auch in Sicherheit leben können", heißt es.

Bereits Mitte Februar war ein Mann aus Somalia aus dem Ützdorfer Heim abgeschoben worden.

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