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Einführung zum Fahrplanwechsel am 17. Dezember / Nachbesserungen für Wochenenden

Fahrplanwechsel
Dritter Stadtbus in Bernau

© Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Olav Schröder / 20.09.2017, 06:15 Uhr
Bernau (fos) Mit dem Fahrplanwechsel zum 17. Dezember der Barnimer Busgesellschaft soll die Linie 892 zur dritten Bernauer Stadtbuslinie aufgewertet werden. Ziel ist es, auf diese Weise den Busverkehr in den Ortsteilen Birkholz und Birkenhöhe sowie für den Stadtteil Lindow zu verdichten. Darüber sind sich die Barnimer Kreisverwaltung und die Stadt Bernau einig. Die Zustimmung seitens der Stadtverordnetenversammlung wurde in der jüngsten Sitzung des Gremium allerdings noch einmal vertagt, damit auch der bereits in Aussicht gestellt Wochenende- und Feiertagsverkehr in den Fahrplan eingearbeitet werden kann.

Für die dritte Stadtbuslinie soll der bislang von der Stadt gezahlte Zuschuss zum öffentlichen Personennahverkehr umgeschichtet werden. Der Zuschuss in Höhe von 41000 Euro wird künftig nicht mehr für die Linie 869, sondern für den 892-er Bus gezahlt werden. Eine Änderung der Finanzeriungssumnme der Stadt ist damit nicht verbunden, heißt es in der Beschlussvorlage. Für den Fall, dass der tatsächliche Finanzierungsbedarf der Linie aber geringer ist als 41000 Euro, wird eine Verringerung des Zuschusses vereinbart.

Der 892er Bus fährt als Stadtbus vom Bernauer Busbahnhof, über den S-Bahnhof, Lindow, Schule Schwanebeck, Birkholz und Birkenhöhe wieder zurück über Lindow zum Busbahnhof, und zwar im Stundentakt montags bis freitags von 4 bis 20 Uhr. Mit dieser Streckenführung soll zugleich eine Anbindung an den Regionalverkehr von und nach Berlin am Bahnhof Bernau erreicht werden.

Ursprünglich sei ein Ringbusverkehr mit der Einbindung von Börnicke und Birkholzaue im Gespräch gewesen, erinnerte Othmar Nickel (CDU). Klärungsbedarf gebe es auch in der Frage, ob die Gemeinde Panketal sich finanziell beteilige. Zudem müsse noch der Bernauer Finanzausschuss über die Vorlage beraten.

Sie sei froh, dass Birkenhöhe und Birkholz nach Jahrzehnten an den Stadtbus angebunden werde, sagte Heidi Scheidt, Stadtverordnete der Linken und zugleich Birkenhöher Ortsvorsteherin. Dieter Geldschläger, Ortsvorsteher von Birkholz, appellierte an die Stadtverordneten, das Projekt zu unterstützten: "Wenn es herunterfällt, weiß niemand, wie das der Bevölkerung zu erklären ist." Detlef Maleuda (Bündnis für Bernau), wies zudem darauf hin, dass Börnicke und Birkholzaue mit einer anderen Linie eingebunden sind.

Mit dem Ziel, jeweils drei tägliche Wochenend- und Feiertagsfahrten einzuarbeiten und den Finanzausschuss noch einzubeziehen, wurde die Entscheidung auf die nächste Sitzung vertagt.

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