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Radsport
Ziel ist Platz im Bundeskader

Am liebsten immer vorneweg: der Zepernicker Moritz Malcharek bei seinem Heimrennen "Rund in Schwanebeck"
Am liebsten immer vorneweg: der Zepernicker Moritz Malcharek bei seinem Heimrennen "Rund in Schwanebeck" © Foto: MOZ/Dirk Schaal
Dirk Schaal / 23.09.2017, 05:00 Uhr
Zepernick (MOZ) Der Barnim ist bisher nicht wirklich für international erfolgreichen Radsport bekannt. Doch der Zepernicker Moritz Malcharek startet derzeit voll durch, um irgendwann diesen Bann zu brechen.

Der 20-Jährige wird als großes Talent im deutschen Radsport gehandelt. "In diesem Jahr hat er das Abitur abgelegt und nun hat er den Kopf frei, um richtig durchzustarten", erzählte sein Betreuer und Manager, Helmut Schwarz. Doch etliche Erfolge hat der Zepernicker bereits jetzt schon vorzuweisen. So wurde er nach der Bundessichtung 2013 in den Bundeskader der Junioren berufen. Ein Jahr darauf startete er bei der Bahn-WM der Junioren und wurde im Vierermannschaftsfahren Fünfter. Ein Jahr darauf konnte er sich bei der WM sogar noch um einen Platz verbessern. Etliche Siege und vordere Platzierungen bei Tagesrennen kann er inzwischen auch vorweisen. Sowie einen sechsten Platz bei der Bahn-EM der U 23 im Zweier-Mannschaftsrennen. "Ich glaube, da könnte vielleicht auch seine Zukunft liegen", sagte Helmut Schwarz.

Gerade erst feierte Moritz Malcharek einen Sieg vor seiner Haustür. Bei Rund in Schwanebeck ging er mit seinem LKT-Team Brandenburg an den Start. "Um ehrlich zu sein, ich würde hier natürlich gern schon bei meinem Heimatrennen gewinnen", verriet der sympathische 20-Jährige vor dem Start.

Durch einen Freund ist er als Zehnjähriger zum Radsport beim SC Berlin gekommen. "Hier draußen gibt es ja leider keine Vereine", begründete er. Jetzt hat er seine Radsport-Heimat in Cottbus beim LKT-Team gefunden. "Ich finde da professionelle Bedingungen vor", erklärte der Zepernicker und machte keinen Hehl daraus, dass er den Radsport als seine Berufung sieht.

Anfang September wurde er mit seinem Cottbuser Team Dritter bei der Deutschen Meisterschaft im Mannschaftzeitfahren. Und das soll nur der Beginn einer Erfolgsgeschichte bei den Männern sein. Derzeit ist er in Belgien auf Tour. Gleichzeitig bereitet er sich auf die Bundessichtung Bahn am 8. Oktober vor, um dort den Sprung in den Bundeskader zu schaffen.

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