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Vivien Zippel blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück / Zusammenarbeit mit Schulen beim Thema Stressabbau

Unternehmerin
Tanzsalon entspricht Kindheitstraum

Mit klarem Ziel auf dem Parkett: Vivien Zippel und Andreas Gläßer legen beim Tanz Wert auf die innere Verbindung zwischen Musik, Raum und Partner.
Mit klarem Ziel auf dem Parkett: Vivien Zippel und Andreas Gläßer legen beim Tanz Wert auf die innere Verbindung zwischen Musik, Raum und Partner. © Foto: Matthias Wagner
Matthias Wagner / 18.10.2017, 06:17 Uhr
Eberswalde (MOZ) Eine Tanzschule wollte Vivien Zippel schon als Kind haben. Und dieser Wunsch sollte wahr werden. Am 26. August 2007 eröffnete sie in der Puschkinstraße ihren Tanzsalon. "Auf die Bezeichnung Tanzschule haben wir bewusst verzichtet, weil wir die üblichen Ansätze, insbesondere die strengen Schrittfolgen und Verhaltensmuster, nicht aufgreifen wollten", erklärt die Eberswalderin. Im Mittelpunkt sollte vielmehr ein ganzheitlicher Gedanke stehen, der vom Ursprung ausgehend, eine innere Verbindung zwischen Musik, Raum und Partner anstrebt. "Es hat sich alles gut gefügt", sagt Lebenspartner Andreas Gläßer. Die vergangenen zehn Jahre seien von einer gesunden, organischen Entwicklung geprägt gewesen. "Nichts ist übers Knie gebrochen worden, sondern harmonisch ergänzend gewachsen." Vor diesem Hintergrund gesellten sich alsbald auch Yoga, Pilates - ein systematisches Ganzkörpertraining - und Meditationsangebote zum Portfolio des Tanzsalons. "Immer wieder stellen wir uns die Frage: Was tut uns gut?" sagt Andreas Gläßer. "Danach wird es zunächst selbst ausprobiert und anschließend entschieden, ob es sinnvoll ist, es auch anderen anzubieten." So ist das Angebot des Salons stetig vielseitiger geworden. Manches findet auch spontan den Weg in die Kurspläne. Besonders wenn externe Trainer zum Zuge kommen, entscheiden oft deren Kapazitäten.

"Eine zentrale Rolle spielt aber bei allem immer die Achtsamkeit gegenüber anderen und sich selbst", sagt Vivien Zippel. Insofern stelle der Tanz auch ein Training sozialer Umgangsformen dar, eines der Grundprinzipien sei die Kommunikation.Vieles geschieht dabei nahezu wortlos. Ob laut oder leise, weich oder hart, die Gestik und Mimik im Fluss der Bewegungen kann einiges bewirken, wenn man es zulässt. Und in diesem "Zulassen" besteht für die meisten Kursteilnehmer die Aufgabe. Um dieses Gefühl der Gemeinschaft zu festigen, wurden in der Vergangenheit immer wieder Tanzreisen unternommen. So wie nach Heinrichsruh bei Torgelow oder Pohnstorf bei Teterow.

Ein weiterer Aspekt der Arbeit des Tanzsalons ist die Zusammenarbeit mit Schulen. "Hier erfüllen wir oft auch eine beratende Funktion", so Gläßer. Besonders in der Vermittlung von Yoga und Meditation im Hinblick auf Stressfaktoren wie Prüfungsängste oder Mobbing ergäben sich häufig hilfreiche Möglichkeiten.

Am 20. Oktober soll abends ein bisschen gefeiert werden. "Es warten einige Überraschungen auf die Gäste", verrät Vivien Zippel. Unter anderem wird es eine offene Bühne geben, auf der jeder, der möchte, einen individuellen Beitrag zum Gelingen des Abends leisten kann. Mimisch, tänzerisch oder musikalisch. Man darf gespannt sein

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