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Konik-Herde bremst Wuchs von Brennnessel, Goldrute und Robinie

Pferde als Helfer des Naturschutzes

Haben ihr Domizil im Barnim: Konik-Pferde an den Schönerlinder Teichen
Haben ihr Domizil im Barnim: Konik-Pferde an den Schönerlinder Teichen © Foto: Wolfgang Rakitin
Sabine Rakitin / 11.01.2018, 22:00 Uhr
Schönerlinde (MOZ) Sie sind Helfer des Naturschutzes im Barnim und in einem Gehege an den Schönerlinder Teichen zuhause: Konikpferde. Die Tiere gehören zu einer Rasse, die eine Rückzüchtung auf das ausgestorbene europäische Wildpferd Tarpan darstellt. Sie bremsen den Wuchs von Brennnessel, Goldrute und Robinie, so dass Bodenbrüter wie das Braunkehlchen in das Teichgebiet im Naturpark Barnim zurückgekommen sind.

Die Schönerlinder Teiche wurden im Jahre 1908 zur Verrieselung Berliner Abwässer angelegt. Biss 1977 dienten sie zur Karpfenzucht. Mit dem Bau des Klärwerks im Jahre 1980 wurden die Rieselfelder nicht mehr gebraucht. So konnten sich an den Teichen seltene Pflanzen und Tierarten ansiedeln.

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