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Radwegbau an der Landesstraße zieht sich hin / Freigabe eines Teilstücks steht noch aus

Verzögerung
Streit mit Firma bremst Radweg-Ausbau

Andrea Linne / 16.04.2018, 06:30 Uhr
Bernau/Schwanebeck Der zweieinhalb Kilometer lange Radweg, der im vergangenen Jahr gebaut wurde und entlang der Landesstraße 200 nach Bernau führen soll, liegt brach. Noch immer fehlt die Freigabe des Stücks zwischen der Schwanebecker Siedlung Gehrenberge und Bernau. Grund des Baustopps waren bautechnische Probleme bei der Spundwand, die auf der westlichen Seite für die Auffahrt des Weges zur Autobahnbrücke errichtet wird. Dabei handele es sich um eine tragende Konstruktion.

Wie Cornelia Mitschka, Sprecherin im Landesbetrieb für Straßenwesen, auf Anfrage informierte, habe es intensive Verhandlungen mit der Baufirma gegeben, die langsam einem Ende entgegengehen. Die Lösung liege auf der Hand, auch die Finanzierung sei geklärt. Die Arbeiten seien beauftragt. Cornelia Mitschka rechnet zum Ende des zweiten/Anfang des dritten Quartals mit der Fertigstellung inklusive einer Ampelanlage zum Überqueren der L 200 an der schiefen Brücke.

Nach dem Setzen der Spundwand muss die Auffahrt noch einen Betonabschluss und anschließend die Asphaltdecke für den Weg erhalten. Diese Arbeiten werden noch einmal einige Zeit in Anspruch nehmen. „Das Ganze ist kostspielig und aufwendig“, sagt die Sprecherin.

Mitte Juni vor einem Jahr war die Hoffnung der Bürgerinitiative für den Radweg noch groß, bald Richtung Bernau sicherer radeln zu können. Dann kam im November der Baustopp. Die Panketaler Fraktionsvorsitzende der Linken, Christel Zillmann, die für die Initiative steht, hakte immer wieder nach. Inzwischen wird auf über die Straßenbeleuchtung diskutiert, die entlang des Weges entstehen soll. Weil es die bisherigen Leuchten, die am Radweg in Schwanebeck stehen, nicht mehr gibt, sollen ähnliche Typen aufgestellt werden. In der kommenden Woche beraten die Ausschüsse darüber, welches charmante Modell gekauft wird.

Bleibt noch zu klären, wann das letzte Teilstück auf Bernauer Gebiet vor der Großbaustelle Heeresbekleidungsamt folgt.

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