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Bauwerk an der historisches Dorfkirche in Birkholz fertiggestellt

Instandgesetzt
Eine Mauer, die verbinden soll

Baumpflanzung: Olaf Kaden (l.) vom Förderverein und Ortsvorsteher Dieter Geldschläger gießen den Baum an.
Baumpflanzung: Olaf Kaden (l.) vom Förderverein und Ortsvorsteher Dieter Geldschläger gießen den Baum an. © Foto: Sergej Scheibe
Olav Schröder / 04.05.2018, 22:43 Uhr - Aktualisiert 05.05.2018, 16:47
Birkholz (MOZ) Nach dem Neubau des Dorfgemeinschaftshauses in Birkholz ist jetzt auch die Friedhofsmauer instand gesetzt und teilweise neu errichtet worden. Am Freitag wurde die Fertigstellung gefeiert.

Der Förderverein Dorfkirche pflanzte außerdem einen Apfelbaum vor dem Dorfgemeinschaftshaus. Es ist ein „Malus Edelborsdorfer“, die Sorte, die den Hoffnungsthaler Werkstätten als Mutterbaum für den von ihr zum Reformationsjubiläum gezüchteten Martin-Luther-Apfelbaum diente. Wie es auf einem Schild heißt, soll der Baum die Orientierung für eine friedliche, menschliche und umweltfreundliche Welt liefern.

Dort, wo jetzt die Feldsteinmauer verläuft, stand die baufällige und nicht mehr zu rettende alte Schule samt Nebengebäude, wie der Birkholzer Ortsvorsteher Dieter Geldschläger sagte. Nach dem Abriss musste die Lücke geschlossen werden. Mit der Errichtung der Mauer habe die Bernauer Baudenkmalpflege Katrin Piejde eine „hervorragende Qualitätsarbeit“ geleistet, sagte er. Zum Teil wurden 250 Kilogramm schwere Feldsteine verbaut. Geldschläger erinnerte daran, dass der Lückenschluss bereits zum 750-jährigen Jahrestag der Kirche erfolgen sollte.

Die Friedhofsmauer wurde von der Stadt  mit Zustimmung des Gemeindekirchenrates der evangelischen Kirchengemeinde Birkholz errichtet und wird auch an die Kirchengemeinde übergeben. Mehr als 40 000 Euro hat die Stadt in das 24 Meter lange Bauwerk investiert. Mit den vielen Mitwirkenden, so unterstrich Bernaus Bürgermeister André Stahl (Linke), sei die Mauer etwas Verbindendes und nichts Trennendes. Insgesamt sei die Entwicklung des Dorfangers mit Kirche, Friedhof, Dorfgemeinschaftshaus und Feuerwehr gut vorangekommen. Auch für die hintere Straße am Anger werde „gemeinsam eine wirtschaftlich erträgliche Lösung gefunden, auch wenn dies nicht ganz schnell sein wird“, wie Stahl sagte.

Der Gemeindekirchenrat freue sich sehr über die neue Feldsteinmauer, sagte Yvonne von Gemünden, Mitglied im Gemeindekirchenrat. Den Friedhof gebe es seit mehr als 750 Jahren gebe und er sei ein wichtiger Bestandteil von Birkholz. Wie Pfarrer Ralf Wenzel  mitteilten ließ, habe er aus Urlaubsgründen an der Feier nicht teilnehmen können.

Der Birkholzauer Ortsvorsteher Wolfgang Mischewski unterstrich schließlich, dass ohne das Engagement von Dieter Geldschläger die neue Friedhofsmauer sicher nicht errichtet worden wäre.

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