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Mike David Ortmann startet auf dem Nürburgring

Motorsport
Mit 400 PS 24 Stunden in der „grünen Hölle“

Voll konzentriert vor dem Start:  Der Blumberger Rennfahrer Mike David Ortmann fährt auf dem Nürburgring.
Voll konzentriert vor dem Start:  Der Blumberger Rennfahrer Mike David Ortmann fährt auf dem Nürburgring. © Foto: Michael Schulz
Michael Schulz / 12.05.2018, 04:30 Uhr
Blumberg Am Wochenende stellt sich der Blumberger Mike David Ortmann der bisher größten Prüfung in seiner Motorsportkarriere. Zum 46. Mal findet das ADAC Zürich 24-h-Rennen auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt, in der berüchtigten „grünen Hölle“ - dem Nürburgring, statt. Der Blumberger wird auf einem knapp 400 PS starken Porsche Cayman GT4 vom ProSportPerformance Team am größten Langstreckenrennen der Welt teilnehmen.

Das 24-h-Rennen ist jedes Jahr der absolute Höhepunkt im Rennkalender des Deutschen Motorsports. 150 Teams werden an den Start gehen. Keine Rennstrecke der Welt ist so  anspruchsvoll. Allein die Länge von 25,378 km, 73 Kurven sowie 18 Prozent Steigung und 11 Prozent Gefälle verlangen den Fahrern alles ab. Dies gilt insbesondere bei einem 24h-Rennen und ganz besonders in der Nacht.

Da für die Teilnahme am 24-h-Klassiker eine Nordschleifen-Permit gefordert ist, stand bis vor wenigen Tagen die Teilnahme für Mike David Ortmann noch ungeklärt im Raum. „Inzwischen ist aber alles in trockenen Tüchern. Alle geforderten Bedingungen für den Erhalt der Permit habe ich erbracht“, erzählt der 18-Jährige stolz. „Noch vor wenigen Jahren war das ein Traum, der da durch meinem Kopf umher geisterte. Und wenn ich ehrlich bin, kann ich es immer noch nicht glauben. Ich darf an dem legendären Nordschleifen-Klassiker an den Start gehen. Ich bin überglücklich“, zeigte sich der sympathische Youngster sichtlich beeindruckt.

Doch Teamchef Chris Esser wollte auf Nummer sicher gehen. Er wollte den Blumberger nach nur zwei Einsätzen mit keinem guten Gefühl auf die Nordschleife schicken. Also lud er Mike David Ortmann zu einem weiteren Testtag ein. Am Abend des Testtages waren dann alle Bedenken beim Teamchef verflogen. „Wir haben mit Mike einen intensiven Testtag absolviert, haben ihn über die 500 Testkilometer mit einer Onboard-Kamera beobachtet und die gefahrenen Zeiten waren absolut konkurrenzfähig“, so Chris Esser auf dem Nürburgring.

Seit Monaten trainiert Ortmann intensiv auf diesen Einsatz hin und berichtet: „Ich hatte das Trainingspensum noch einmal erhöht: Fahrrad fahren, Joggen und unzählige Runden auf dem Simulator“ und fügt hinzu: „Die 24 Stunden in Dubai zu Beginn des Jahres waren schon ein Meilenstein für mich, aber nun auf dem Nürburgring teilnehmen zu dürfen, kann ich noch gar nicht so richtig realisieren.“ (msc)

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