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Kimberley Gibson debütiert beim Hamburger Derby

Reitsport
„Ich hatte ganz schön Muffensausen“

Tolle Premiere: Kimberley Gibson mit Dree Boeken’s Diarados Roesche beim Hamburger Derby
Tolle Premiere: Kimberley Gibson mit Dree Boeken’s Diarados Roesche beim Hamburger Derby © Foto: Andreas Pantel
Britta Gallrein / 16.05.2018, 05:30 Uhr - Aktualisiert 16.05.2018, 14:51
Elisenau (MOZ) Einmal beim Hamburger Derby dabei sein, dem berühmtesten Springen Deutschlands – das ist wohl der Traum jedes Springreiters. Für eine Barnimerin wurde er jetzt wahr. Kimberley Alexandra Gibson vom RV Elisenau war beim Derby dabei – sie ritt die Amateur-Tour und konnte mit ihrer Stute Dree Boeken’s Diarados Roeschen auf`das Podium reiten.

Die 21-Jährige ging im S-Springen über 1,40 Meter an den Start. „Man konnte entweder ein normales S-Springen oder eben die Derbystrecke reiten“, berichtet die Amazone. Sie entschied sich für Letzteres. „Wenn man schon zum Derby fährt, will man doch auch Derby reiten“, sagt sie lachend, obwohl sie zugibt, dass ihr beim Abgehen des Parcours schon leichte Bedenken gekommen seien angesichts der Naturhindernisse, die dort stehen. „Ich hatte schon ganz schön Muffensausen“, gibt die Azubi zur Immobilienkauffrau zu. „Ich bin vorher noch nie so etwas geritten. Wir hatten zu Hause nur mal einen Oxer mit Birkenstämmen unten drunter geübt.“

Doch ihre ehrgeizige neunjährige Stute überraschte sie einmal wieder. „Die ist im Parcours richtig aufgeblüht, hat jeden Sprung so richtig angezogen. Die hatte richtig Spaß“, berichtet ihre Reiterin lachend. In die gefürchteten Bahnschranken, einer Kombination aus zwei Sprüngen, sei sie viel zu forsch hinein geritten. „Da hätten die meisten Pferde sicher verweigert, aber Roeschen hat mich da gerettet und noch irgendwie die Beine weg gekriegt“, erzählt sie.

Fehlerfrei schafften die beiden den schweren Parcours und konnten sich die weiße Schleife für Platz drei sichern. Derby – das will Kimberley Gibson jetzt nochmal wiederholen. „Im Juni will ich beim Reitturnier in Schönfeld auch das Derby mitreiten.“ Jetzt sind ihre Stute und sie auf den Geschmack gekommen. Und wer weiß – vielleicht geht es irgendwann dann ja auch mal den gefürchteten Wall hinunter.(bag)

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