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Biesenthaler einstimmig im Amt bestätigt

Wasser
Matthias Kunde bleibt NWA-Vorsteher

Gratulation: Zur einstimmigen Wiederwahl von Matthias Kunde zum NWA-Verbandsvorsteher überreichte Uwe Liebehenschel (r.), Vorsitzender der Verbandsversammlung, Blumen.
Gratulation: Zur einstimmigen Wiederwahl von Matthias Kunde zum NWA-Verbandsvorsteher überreichte Uwe Liebehenschel (r.), Vorsitzender der Verbandsversammlung, Blumen. © Foto: Friedhelm Brennecke
Friedhelm Brennecke / 17.05.2018, 06:00 Uhr - Aktualisiert 17.05.2018, 14:44
Zehlendorf (MOZ) Matthias Kunde ist am Dienstagabend von der Verbandsversammlung des Niederbarnimer Wasser- und Abwasserzweckverbandes (NWA) einstimmig als hauptamtlicher Verbandsvorsteher im Amt bestätigt worden. Seine zweite Amtszeit beginnt der 59-Jährige Biesenthaler am 1. Januar 2019 für weitere acht Jahre. Zuvor hatten die Verbandsmitglieder beschlossen, auf eine Ausschreibung der Stelle zu verzichten.

Michaela Rudolph, die die Stadt Oranienburg in der Verbandsversammlung vertritt und Werkleiterin des Entwässerungsbetrieb Oranienburg ist, hatte zuvor allerdings kritisiert, dass über diese anstehende Entscheidung früher hätte informiert werden müssen. „Denn im Vorfeld hätte ich dazu gern das Votum  der Stadtverordneten abgefragt“, sagte sie. Uwe Liebehenschel, der Vorsitzende der Verbandsversammlung, sicherte zu, die Vertreter der Verbandsgemeinden künftig zeitiger über derartige Entscheidungen zu informieren.

Matthias Kunde sagte auf Nachfragen, dass er der Masse der noch anstehenden Klagen in der Altanschließerproblematik gelassen entgegensehe. Lediglich 130 offene Verfahren bereiteten ihm noch Kopfzerbrechen. „Altanschließerfragen werden künftig aber keine große Rolle mehr spielen“, so Kunde. Dass der NWA jenen Verbrauchern höhere Gebühren berechne, die keine Beiträge gezahlt haben, sei rechtmäßig. Sie zahlen derzeit 3,86 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser. Beitragszahler entrichten im NWA-Gebiet seit 2017 eine Schmutzwassergebühr von 2,40 Euro pro Kubikmeter. (bren)

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