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Hunderte Bernauer verfolgen feierlichen Akt des Baubeginns für das Neue Rathaus

Investition
Der Grundstein ist gesetzt

Sabine Rakitin / 30.05.2018, 21:00 Uhr - Aktualisiert 31.05.2018, 09:08
Bernau (MOZ) Für das neue Rathaus - eines der größten Investitionsvorhaben in der Stadt - ist am Mittwochnachmittag der Grundstein gelegt worden. Hunderte Zuschauer verfolgten den feierlichen Akt an der Bürgermeister-/Ecke Grünstraße.

Die Sonne strahlte unbarmherzig auf die vier Männer unten in der Baugrube nieder. Dennoch nahmen viele Gäste, darunter Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und  Kultur, aber auch Anwohner das sonnige Wetter als ein gutes Omen für die Zukunft des Bernauer „Jahrhundert-Baus“.

Grundsteinlegung neues Rathaus Bernau
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Grundsteinlegung Rathaus Bernau

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Äußerst kurz hielt Bürgermeister André Stahl (Linke) die Eröffnung des feierlichen Aktes und bat Barnims Landrat Bodo Ihrke (SPD) launig, angesichts der hohen Temperaturen, es ihm gleich zu tun „und nicht ganz soweit auszuholen“. Der tat ihm den Gefallen, würdigte den Bau des Rathauses als „Symbol für die Entwicklung Bernaus“. Das neue Verwaltungsgebäude werde für Handel und Wandel in der Innenstadt sorgen, zeigte sich Bodo Ihrke überzeugt. Der Sozialdemokrat weiß, wovon er redet. Das Paul-Wunderlich-Haus, Sitz der Kreisverwaltung, anfangs wegen seines Standortes am Marktplatz in Eberswalde umstritten, sorgte letztlich für eine Belebung des Zentrums der Kreisstadt. „Wenn man so dynamisch baut wie in Bernau, muss man auch für die dazugehörige Infrastruktur sorgen“, weiß Ihrke und freute sich mit der Stadt und ihrem Bürgermeister Stahl. „Herzlichen Glückwunsch, Bernau!“ rief er aus.

„Heute ist ein historischer Tag für Bernau. Dass man bei der Grundsteinlegung für ein neues Rathaus dabei sein kann, werden die meisten von uns wohl nur einmal im Leben erleben. Ich freue mich, dass wir diesen wichtigen Meilenstein für das Bauvorhaben gemeinsam feiern können“, erklärte Stahl. Sodann befüllten er und Ihrke  eine Grundsteinhülse. In dieser verwahrten sie für spätere Generationen aktuelle Baupläne und eine Kopie des Ergebnisses des Bürgerentscheids, bei dem sich die Bernauer für den Bau des neuen Rathauses entschieden hatten. Dazu legten sie das Amtsblatt, eine aktuelle Ausgabe der Märkischen Oderzeitung, einen Satz Euro-Münzen sowie einen Hussitentaler. Die verschlossene Kupferhülse wurde sodann symbolisch als erster Grundstein in den Baugrund eingelassen, auf dem ab der kommenden Woche die Bodenplatte betoniert wird. Der Tradition nach soll dieses Ritual dem Neuen Rathaus Glück bringen und dessen dauerhaften Bestand sichern.

Die Diskussion um ein neues Rathaus für Bernau wurde mehr als zehn Jahre lang geführt. Im Herbst 2016 entschied eine breite Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung, dass es für eine wachsende und auf die Zukunft orientierte Stadt auch notwendig ist, eine moderne, leistungsfähige Verwaltung für die Bürger zu organisieren. Mit dem Neubau des Rathauses werden die Voraussetzungen dafür geschaffen.

Läuft alles nach Zeitplan, dann kann im Frühjahr des kommenden Jahres Richtfest gefeiert werden. Der Einzug ins Neue Rathaus ist für das Jahr 2020 vorgesehen.

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