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Bernauer Familie gewinnt bei Aktion von radioeins und MOZ Privat Viewing mit allem, was dazu gehört

Fußball
Team Bierjubel behält die Oberhand

Sabine Rakitin / 08.07.2018, 21:15 Uhr - Aktualisiert 09.07.2018, 10:47
Bernau (MOZ) Deutschland ist zwar schon lange nicht mehr dabei. Dennoch war Familie Timm glücklich, als  sie bei der gemeinsamen Aktion von radioeins und Märkischer Oderzeitung ein gesponsertes Private Viewing gewann. Am Sonnabend war es soweit: An die 30 Familienangehörige, Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn erlebten gemeinsam die WM-Partie Schweden-England in einem Garten in Friedenstal mit.

„Doreen hat immer Glück. Sie hat schon oft etwas gewonnen“, sagt Ingo Schoop. In dem Garten des 42-Jährigen in Friedenstal stehen bereits die Liegestühle vor dem radioeins-Transporter mit Leinwand bereit. Studenten, die sich am Wochenende bei einem Caterer ein Taschengeld verdienen, haben den Grill aufgebaut, die ersten Würste und Fleischscheiben bruzeln. Langsam füllt sich der Garten von Ingo Schoop mit den Gästen, die aus zwei Gründen gekommen sind: Der eine ist das Private Viewing, das Doreen Timm gewonnen hat, der andere Ingo Schoops Geburtstag.

„Vor zwei Wochen wollte radioeins bereits nach Bernau kommen, doch da waren die Kinder auf Klassenfahrt“, erzählt Doreen Timm. „Ohne Kinder Fußball gucken - das geht gar nicht“, stand für sie fest. Also zweiter Anlauf an diesem Sonnabend. Weil der aber auf den Geburtstag von Jürgen Schoop fiel, verlegten sie das Private Viewing kurzerhand zu ihm.

Deutschland ist zwar schon lange nicht mehr dabei. Dennoch war Fam. Timm glücklich, als sie bei der gemeinsamen Aktion von Radio Eins und der MOZ ein gesponsertes Private Viewing gewann An 30 Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn waren im Fußball-und Grillrausch der WM. Im Garten in Bernau-Friedenstal erlebten sie das Spiel England -Schweden mit.
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WM-Fieber und Grillen mit der MOZ und Radio Eins in Bernau

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Die Stimmung auf dem Grundstück ist prächtig. „Wir gucken öfter mal zusammen Fußball. In so einer großen Runde ist es aber das erste Mal“, sagt Doreen Timm. Gemeinsam mit Tochter Leonie hat sie am Vorabend noch gebastelt: Schilder für zwei Fanblöcke beispielsweise. Team Grillfeuer und Team Bierjubel nennen die sich. „Beide sollten etwas mit Fußball zu tun haben“, erklärt Leonie. Hinter dem ersten versammeln sich die Schweden-Anhänger, hinter dem zweiten die Engländer-Fans.

Doreen Timm und ihre Tochter wollen, dass die Schweden gewinnen. Seit sie in dem skandinavischen Land Urlaub gemacht haben, schwören sie darauf. Mit wenigen Ausnahmen fiebern auch die anderen Frauen und Mädchen mit der skandinavischen Mannschaft mit. Lediglich Christine Hebler, Nachbarin von Doreen Timm und Uwe Polzin, steht hinter den Engländern. „England kann den Sieg auch mal gebrauchen“, sagt sie.

Die Herren der Schöpfung, darunter der einzige aktive Fußballer Jonathan, der in der Jugendmannschaft beim FSV Bernau trainiert, wetten ebenfalls auf die Engländer. „3:1 für England“ tippt Jonathan, während Doreen Timm auf ein 3:1 und Leonie auf ein 3:2 für Schweden hoffen.

Als das Spiel um 16 Uhr in Kasan angepfiffen wird, sitzen die Bernauer vereint vor dem Bildschirm. Die Sonne scheint gnadenlos hernieder, das Geschehen auf der Leinwand ist nur schemenhaft zu erkennen. In der 28. Minute stellt der radioeins-Kommentator live fest, es sehe aus, als würden Schweden und Engländer in Zeitlupe spielen, spricht sogar von „Standfußball“. Im Garten in Friedenstal stellt Geburtstagskind Ingo fast zu gleichen Zeit ironisch fest: „Wenn sie sich auf dem Fußballfeld bewegen würden, könnte man sie auch erkennen...“ Kurz darauf fällt das erste Tor - für England. Leonie stöhnt auf, lässt sich aber nicht entmutigen. Nach dem 2:0 für die Briten ist auch Mama Doreen klar: „Das schaffen die Schweden nicht mehr.“

Der großartigen Stimmung tut das keinen Abbruch. Wichtiger als jedes Fußballspiel ist allen, diesen Nachmittag in geselliger Runde zu verbringen. Jochen Schoop findet: „Das hat doch was hier.“ Auch Heiko Hartmann - er und seine Frau Antje, Arbeitskollegen von Doreen Timm, sind zum Private Viewing eigens aus Petershagen gekommen -  bestätigen: „Hat Spaß gemacht!“ Und der Abend ist noch lang. Die beiden Fanblocks vereinigen sich bei einem guten Glas - Ramazotti. Zumindest damit kann man nichts falsch machen...

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