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Patientengarten am Immanuel Klinikum Bernau neu gestaltet / Blühende Abwechslung schon bald auf 3000 Quadratmetern Fläche zu erleben

Gesundheit
Gezwitscher aus den Nistkästen

Dreigeteilt: Der neue Patientengarten am Immanuel-Klinikum Bernau ist zum Entdecken bereit. Qualitätsmanagerin Daniela Zacharias und Michael Bauer erkunden den Senkgarten.
Dreigeteilt: Der neue Patientengarten am Immanuel-Klinikum Bernau ist zum Entdecken bereit. Qualitätsmanagerin Daniela Zacharias und Michael Bauer erkunden den Senkgarten. © Foto: Andrea Linne
Andrea Linne / 12.07.2018, 06:30 Uhr
Bernau (MOZ) Bald ist Nachwuchs da. Viele Beschäftigte und Patienten im Immanuel Klinikum Herzzentrum Bernau sind schon neugierig, wie viele Junge aus den Eiern vier brütender Paare Rosenköpfchen schlüpfen. Die Nistkästen in der großen Voliere im neuen Patientengarten sind bewohnt. Insgesamt 15 Rosenköpfchen und zwei Paare Rosellasittiche haben es sich darin gemütlich gemacht.

Liebevoll umhegt und gepflegt werden die Vögel, die  der Ziergeflügel-, Exoten- und Kanarienverein zur Verfügung gestellt hat, von Labormitarbeiter und dem Beauftragten für Klimaschutz- und Gefahrstoffmanagement, Andreas Neue. Die Tiere bieten Abwechslung und lebendige Freude an einem Ort, der oftmals von Krankheit und Trauer geprägt ist. Das Krankenhaus, das gerade einen Neubau errichtet, hat im Rahmen des Vorhabens den alten, verwilderten Garten durch den Landschaftsarchitekten Marcel Adam neu gestalten und anlegen lassen.

Auf 3000 Quadratmetern entstand ein dreigeteilter Garten, wie der Technische Leiter der Klinik, Michael Bauer, erzählt. Gerade recken die Taglilien ihre Köpfe in die Sonne. Mehrere Zierkirschen ruhen sich nach der Blüte aus. Auf dem Brachland wachsen viele Pflanzen, die auch im heimischen Garten zu finden sind. Der Staudengarten wurde mit Trittplatten ausgelegt. So können Patienten und Beschäftigte kreuz und quer die Beete abschreiten. Mit einem Senkgarten schließt das Areal ab. Dieser ist eigentlich ein in Stein gefasstes Regenwasserrückhaltebecken. „Es müsste aber schon sehr viel regnen, dass Wasser darin steht“, so der Technikchef. Vielmehr laden verschiedene Granitsteine, Bodendecker und große Findlinge samt einiger Bäume zum Entdecken ein.

Abwechslung zum Stationsalltag, einen Perspektivwechsel können Spaziergänger nun erleben. Ein Rückzugsort hinter den Baucontainern neben dem Klinikum ist entstanden, der sich über die Zeit weiter entwickeln kann. Unter der Pergola sitzen Mitarbeiter, die eine Pause einlegen. An der Vogelvoliere stehen Patienten, wie Erna Kohlhaas aus Bernau. „Ich mache Pause von meiner Krankheit“, sagt sie.

Die Neugestaltung geht in die Gesamtkosten für den Neubau in Höhe von 26 Millionen Euro ein, der 2019 fertig wird.

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