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Das Festival Alter Musik des Fördervereins Sankt Marien feiert sein Jubiläum mit einem herausragenden Programm

Musik
Klang-Genuss seit 25 Jahren

Axel Schauß / 19.07.2018, 09:30 Uhr
Bernau Im Juni 1991 gründeten engagierte Bürger den Förderverein St. Marien Bernau zur Unterstützung der Marienkirche. 1994 entstand die Idee, aus Anlass des 475-jährigen Bestehens der Marienkirche ein Musikfest ins Leben zu rufen. Es entstand das Festival Alter Musik, das es nun seit 25 Jahren gibt.

Inzwischen hat sich das Festival einen festen Platz im Musikleben der Stadt und weit darüber hinaus erobert. Grundlage der öffentlichen Anerkennung sind die vom Förderverein organisierten Konzerte mit Solisten und Ensembles von internationalem Rang.

So waren das Dresdner Barockorchester, das Freiburger Barockorchester, die Akademie für Alte Musik, das Ensemble Cantus Cölln, die lautten compagney aus Berlin, die Batzdorfer Hofkapelle, die Merseburger Hofmusik und viele andere in Bernau zu erleben. Namhafte Ensembles wie der Dresdner Kreuzchor, der Dresdner Kammerchor, der Windsbacher Knabenchor, der Knabenchor Hannover und das Vokalensemble amarcord und viele andere begeisterten die Besucher ebenso wie internationale Künstler wie The Harp Consort mit Andrew Lawrence-King, der Guildford Cathedral Choir, das Trinity Baroque, der Nationalchor der Ukraine oder der Poznaner Knabenchor.

Der brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe übernahm zuerst die Schirmherrschaft, die später vom Bernauer Bürgermeister übernommen wurde und bis heute fortgeführt wird. 1998 besuchte Bundespräsident Roman Herzog das fünfte Festival. 2014 erhielt der Förderverein und sein Festival den Kulturpreis von Bündnis 90/Die Grünen.

Die Programme aus 25 Jahren Festival Alter Musik in Bernau ergeben ein Panorama der barocken europäischen Musik mit bekannten Namen: von Monteverdi, Schütz und Buxtehude über Purcell, Biber, die Bachfamilie, Händel, Vivaldi, Telemann bis zu Pergolesi und Haydn.

Seit Jahren ist die lautten compagney aus Berlin besonders eng mit dem Festival verbunden und wirkt aktiv bei der Programmgestaltung mit. Seitdem prägen der musikalische Ideenreichtum, der Humor und das Einfühlungsvermögen von Wolfgang Katschner, dem Leiter der lautten compagney das Festival.

Seit 2009 besteht die Zusammenarbeit mit der Musikschule Barnim. Die lautten compagney nimmt die Musikschüler in ihre Konzerte und in ihr Orchester auf, motiviert und berät sie zu eigenständigen Programmen, die ins Festivalthema integriert sind. Großen Anteil daran haben die beiden Ensemblemitglieder Birgit Schnurpfeil (Violine, Konzertmeisterin) und Martin Ripper (Blockflöte).

Für die Musikschüler und ihre Familien sind diese Konzerte Höhepunkte am Beginn so mancher musikalischen Laufbahn. Nicht zuletzt ist die Verbindung zwischen der Professionalität der Musiker und der pädagogischen Hinwendung zu den Jüngsten ein Teil der Verwurzlung der Konzertreihe in der Stadt Bernau.

Das Festival wird vom Land Brandenburg, vom Landkreis Barnim und von der Stadt Bernau gefördert und langjährig unterstützt von der Sparkasse Barnim, von vielen Betrieben, Institutionen und Einrichtungen.

Freitag, 21. September, 19 Uhr: „Esther“, szenische Aufführung des Oratoriums von Lidartis (1774) mit dem spanischen Ensemble Le Tendre Amour

22.30 Uhr: „Messer, Gabel, Stäbchen und andere Trios“, Bach, Monteverdi, Vivaldi und Improvisationen vom Wu Wei-Trio auf ungewöhnlichen Instrumenten

Sonnabend, 22. September,19 Uhr: „Concerto Veneziano“ mit der lautten compagney und der Musikschule Barnim

Sonntag, 23. September, 17 Uhr (Speicher Börnicke): „Gefährliche Briefschaften“, Musik von Händel und anderen mit Gustav Peter Wöhler (Schauspiel), Susanne Ellen Kirchesch (Sopran) und der lautten compagney

Tickets: 03338 761919, 03338 750624, 03334 20201, 01805 288244

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