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Am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg hat am Montag Dr. Grit Spalding ihre Arbeit als neue ärztliche Leiterin der Rettungsstelle aufgenommen. Die 53-jährige Medizinerin soll innerhalb des kommenden Jahres ein neues Konzept der Notfallversorgung erarbeiten.

Führungswechsel
Neue Leiterin der Rettungsstelle

Auf gute Zusammenarbeit: Die neue ärztliche Leiterin der Rettungsstelle, Dr. Grit Spalding, im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Linke (r.) und dem Leitenden Pfleger Henry Matuschke.
Auf gute Zusammenarbeit: Die neue ärztliche Leiterin der Rettungsstelle, Dr. Grit Spalding, im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Linke (r.) und dem Leitenden Pfleger Henry Matuschke. © Foto: Kai-Uwe Krakau
Kai-Uwe Krakau / 11.09.2018, 12:00 Uhr
Bernau „Wir beginnen heute eine neue Etappe in unserer Arbeit“, sagte Geschäftsführer Andreas Linke in einer kleinen Begrüßungsfeier mit leitenden Mitarbeitern. Mit Dr. Spalding habe man eine herausragende Ärztin für die Aufgabe gefunden, die bereits 25 Jahre im Haus tätig sei. „Sie weiß, was sie tut“, so Linke. Zugleich betonte der Geschäftsführer, dass bei der Entwicklung der Notfallversorgung „die gesamte Klinik“ gefordert sei.

Professor Dr. Johannes Albes sprach von einer „sehr guten internen Lösung“. Dr. Spalding verfüge über eine ausgezeichnete Expertise, habe sich ein umfassendes Netzwerk aufgebaut und garantiere reibungslose Abläufe in der Rettungsstelle. Prokurist Matthias Blum bezeichnete die Berufung der Medizinerin als „sehr wichtigen strategischen Baustein“. Durch das Notfallstufenprogramm befinde man sich bundesweit in einer Umbruchphase mit großen Herausforderungen. „Es war eine gute Personalentscheidung“, so Blum.

Die neue Leiterin zeigte sich „sprachlos über die Vorschuss-Lorbeeren und die Dankesworte“. Sie bekannte zudem, dass die Arbeit in der Rettungsstelle durchaus Neuland für sie sei. Durch ihren dreiwöchigen Aufenthalt im Unfallkrankenhaus Berlin habe sie erfahren, dass „viel hinter den Kulissen passiert“. Auf ihre neue Aufgabe freue sie sich und sehe ihr demutsvoll entgegen, betonte die Ärztin.

Am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg wird derzeit an  einer Verbesserung der Notfallversorgung gearbeitet. Die Eröffnung einer Bereitschaftspraxis zum 1. Juli war bereits ein Baustein. Sie soll abends und an den Wochenenden akute, aber nicht lebensbedrohliche Fälle übernehmen und so die Rettungsstelle entlasten. Die Behandlung übernehmen selbstständig tätige Fachärzte.

Die Leitung der Rettungsstelle übernimmt Dr. Spalding von Dr. Michael Zänker. Dem Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin wurde bei dem kleinen Empfang für eine geleistete Arbeit ausdrücklich gedankt.

Geschäftsführer Linke geht unterdessen davon aus, dass der Neubau an der Ladeburger Straße  im ersten Quartal 2019 übergeben werden kann. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Termin zu halten“, sagte er. Mit der „weiteren Verzahnung der Fachabteilungen“ stehe man vor großen Herausforderungen. Mit der Erweiterung des Klinikums werde unter anderem die Zahl der Betten auf der Intensiv-Therapie-Station (ITS) von 18 auf 30 erhöht, so Geschäftsführer Linke.

Dr. Grit Spalding wurde in Lobenstein geboren und studierte Medizin an der Humboldt-Universität Berlin. Sie ist Fachärztin für Anästhesiologie sowie Intensiv- und Notfallmedizin.  Nach einer Station am Königin Elisabeth-Krankenhaus Herzberge in Berlin kam sie zum Herzzentrum Brandenburg, das sich damals noch in Berlin-Buch befand. 1998 folgte der Umzug nach Bernau. Zuletzt war die 53-Jährige Leitende Oberärztin der Abteilung für Herzchirurgie.

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Rettungsstelle Matthias Blum Leiterin Andreas Linke Notfallversorgung

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