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Heimspiel in der 2. Bundesliga

Basketball
In Hälfte zwei dreht Lok auf

Gab nach der Pause mit seinem Dreier und einem Korbleger die Initialzündung für die Bernauer: Malte Delow holte insgesamt 19 Punkte.
Gab nach der Pause mit seinem Dreier und einem Korbleger die Initialzündung für die Bernauer: Malte Delow holte insgesamt 19 Punkte. © Foto: Ricardo Steinicke
Ricardo Steinicke / 01.10.2018, 05:00 Uhr
Bernau Im Heimspiel gegen die Baskets Münster erkämpfte sich der SSV Lok Bernau mit einem 92:76 den ersten Saisonsieg in der 2. Basketball Bundesliga ProB. Mit einer Leistungssteigerung im dritten Viertel sicherten sich die Bernauer den Heimsieg. Bester Lok-Werfer war Bennet Hundt mit 23 Punkten sowie 9 Assists.

Die Bernauer Basketballer zeigten nach dem schwachen Auftritt der Vorwoche und der Auftaktniederlage auf dem Feld die erhoffte Reaktion. Dabei musste das Team kurzfristig auf den erkrankten Robert Kulawick (Magen-Darm) verzichten. Kresimir Nikic war wegen einer Muskelzerrung noch nicht einsatzfähig. Und Franz Wagner wurde am Samstag ins Profiteam von Alba Berlin berufen, das parallel das erste Saisonspiel hatte.

Lok Bernau startete mit Bennet Hundt, Jonas Mattisseck, Konstantin Kovalev, Hendrik Drescher und Lorenz Brenneke in die Partie. Die 550 Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle sahen zunächst ein munteres Abtasten beider Teams, wo in der Anfangsphase auf beiden Seiten alle Würfe fielen (8:10, 3. Minute). Bernau haderte mit zwar mit einigen Ballverlusten, kämpfte aber beim Rebound verbissen um jeden Ball. Acht Punkte in Folge durch Lorenz Brenneke brachte eine knappe Führung (19:15, 8. Minute), die von den WWU Baskets aber prompt wieder beantwortet wurde. Auf Bernauer Seite gab mit Quinten Post ein weiteres Alba-Talent sein Debüt. Der 18-jährige Niederländer setzte mit einem spektakulären Block in der Defensive eine erste Duftmarke.

Der Aufsteiger aus Münster zeigte sich auch nicht beeindruckt, als Malte Delow das zweite Viertel mit einem Dreier eröffnete. Das Spiel blieb weiter offen. Gegen die Verteidigung der Gäste, kam die Lok-Offensive nur schwer ins Rollen. Immer wieder wurden die Angriffsbemühungen durch Fouls gestoppt. Mit einem knappen 36:38-Rückstand ging es in die Halbzeit.

Nach der Pause war es Malte Delow, der die Initialzündung für die Bernauer gab. Ein Dreier und ein Korbleger des 17-Jährigen weckten auch die Halle direkt wieder auf (41:41, 22. Minute). Es folgte die stärkste Phase der Lok im Spiel, die auch nicht durch die Auszeit von WWU-Trainer Philipp Kappenstein gestoppt werden konnte. Zwei Dreier von Delow und Mattisseck sowie weitere Zähler von Brenneke sorgten für einen 11:0-Run der Hausherren und eine erste zweistellige Führung (52:42). Die Lok-Offensive rollte aber weiter. Bennet Hundt und Hendrik Drescher schraubten den Vorsprung weiter nach oben. Vor dem Schlussviertel war Lok auf 71:52 enteilt.

Die Münsteraner fanden keinen Weg mehr ins Spiel. Bis zur 34. Minute wuchs die Bernauer Führung sogar noch auf 28 Punkte. Der SSV brachte den Heimsieg kontrolliert über die Ziellinie und schickte den Aufsteiger WWU Baskets Münster mit 92:76 auf die Heimreise.

Für Lok Bernau punkteten fünf Spieler zweistellig. Bemerkenswert der tadellose Auftritt von Malte Delow, der auf 16 Punkte ohne Fehlwurf kam. Bennet Hundt war mit 23 Punkten Topscorer des Abends.

Lok-Coach René Schilling: „Wir haben uns gesteigert und sind mit der richtigen Intensität und Einstellung in das Spiel gegangen. Es gibt ganz klar noch Details, an denen wir arbeiten müssen, ich bin aber mit der Mannschaftsleistung und dem Ergebnis zufrieden.“

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Regionalsport Hendrik Drescher Enteilen Robert Kulawick Basketball

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