Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Der Bau der Zerpenschleuser Rettungswache belegt, wie schnell Barnimer Behörden entscheiden können

Rettungswache
Nach zwei Monaten den grünen Stempel

Ein besonderer Tag: An der neuen Zerpenschleuser Rettungswache stellen sich Rettungsassistent Christoph Löffelholz, Notfallsanitäter Sven Bösel, Geschäftsführerin Anita Stahnke und Sanitäter Dieter Schalo (v.l.) zum Foto auf.
Ein besonderer Tag: An der neuen Zerpenschleuser Rettungswache stellen sich Rettungsassistent Christoph Löffelholz, Notfallsanitäter Sven Bösel, Geschäftsführerin Anita Stahnke und Sanitäter Dieter Schalo (v.l.) zum Foto auf. © Foto: Sergej Scheibe
Hans Still / 12.10.2018, 11:15 Uhr - Aktualisiert 13.10.2018, 15:59
Zerpenschleuse (MOZ) Beifall, Begeisterung und freudige Gesichter – am Donnerstagnachmittag wurde mit einer kleinen Feier die neue Zerpenschleuser Rettungswache übergeben. Damit setzt die Barnimer Rettungsdienst GmbH innerhalb weniger Jahre ihren dritten modernen Bau in die Landschaft. Zuvor gab es in Basdorf und davor in Sandkrug neue und moderne Räume für die Belegschaft. Entsprechend groß fiel die Freude bei den Verantwortlichen aus. Landrat Daniel Kurth (SPD) erinnerte aus eigener Erfahrung an den früheren Katastrophenschutz, als es schon als Fortschritt galt, wenn Fahrzeuge unter einem Carport Unterschlupf fanden. „Heute bauen wir neue Rettungswachen – eine Selbstverständlichkeit, um die Hygiene, den Arbeitsschutz und die Ruhezeiten einzuhalten“, bekannte der Landrat. Großes Staunen löste die ultraschnelle Bauzeit von vier Monaten durch den Investor Frank Wolter aus Basdorf aus. Übertroffen wurde diese Tatsache jedoch von der kurzen Zeit von der Beantragung bis zur Genehmigung des Bauvorhabens. Lediglich zwei Monaten musste Geschäftsführerin Anita Stahnke auf den grünen Stempel von der Genehmigungsbehörde warten, was Wolter in blankes Erstaunen versetzte. „Was sonst da draußen drei bis sechs Monate dauert, ging hier in drei bis vier Wochen.“ Natürlich dankte er allen Beteiligten. Die Zerpenschleuser Ortsvorsteherin Nadine Kieprowski ging noch einen Schritt weiter. „Die Planung und die Umsetzung gingen rasend schnell. Zwei Monate für einen Bauantrag, so schnell wurde noch nie in Zerpenschleuse gebaut. Das könnte immer so sein.“

Die Rettungsstelle an der B 167 wird rund um die Uhr von zwei Rettungskräften betreut, die den Rettungstransportwagen (RTW) besetzen. Der Bereich der Rettungswache reicht bis in die Schorfheide und nach Klosterfelde, beinhaltet aber auch die A 11 bei Eberswalde.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG