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Oberschule am Rollberg wirbt von der siebten Klasse an mit starkem Bezug zur Arbeitswelt

Bildung
Nah am Berufsalltag

Einfach in den Schlauch pusten: Durch Experiment von Biologielehrerin Anna Weida (l.) kann Schülerin Yasmin (r.) anhand des verdrängten Wassers ihr Lungenvolumen messen.
Einfach in den Schlauch pusten: Durch Experiment von Biologielehrerin Anna Weida (l.) kann Schülerin Yasmin (r.) anhand des verdrängten Wassers ihr Lungenvolumen messen. © Foto: Wolfgang Rakitin
Lukas Grybowski / 26.01.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 28.01.2019, 12:49
Bernau (MOZ) Noch bis Mitte Februar haben zukünftige Schüler der siebten Klasse Zeit, sich für eine weiterführende Schule zu entscheiden. Die Oberschule am Rollberg wirbt vor allem mit einer umfangreichen Berufsorientierung bis zur zehnten Klasse.

In knallgelben T-Shirts erwarteten Magnus Hermann und elf seiner Mitschüler der 10. Klasse der Oberschule am Rollberg die Gäste zum Tag der offenen Tür im Foyer der Schule. Die Jugendlichen informierten die Besucher und boten den interessierten Eltern und Schülern eine Führung durch das Schulhaus an. „Hier sind alle Lehrer entspannt. Keiner hat das Gefühl, schlecht behandelt zu werden“, gerät der 16-Jährige Magnus ins Schwärmen über seine Schule.

In den verschiedenen Fachräumen stellten Lehrer und Schüler Projekte vor, die sie in der Vergangenheit erarbeitet haben.  Für große Freude sorgten die Experimente im Biologie-und Physikraum, die den zukünftigen Schülern nochmal im Unterricht begegnen werden.

Schuldirektor Ulf Weltzin hob außerdem hervor: „Wir können sehr stolz auf unsere Berufsorientierung sein. Wir bieten eine ganze Bandbreite an verschiedenen Möglichkeiten.“ So lernen die Schüler verschiedene Berufe des Garten-und Landschaftsbaus oder im sozialen Bereich kennen. Hinzu kommen zwei 14-tägige Betriebspraktika in der Klasse neun und zehn. „Ich denke, wenn man unsere Schule verlässt, sollte jeder wissen, was ihm liegt und was nicht“, erklärt der Schulleiter.

Am Freitag führten Schüler der Oberschule am Rollberg Eltern und Kinder die nach der sechsten Klasse in diese Schule wechseln möchten durch ihr Reich. Die Schule hat einen starken Bezug zur Arbeitswelt, es wurden in vielen Räumen Projekte vorgestellt die Schüler und Lehrer gemeinsam erarbeitet haben. Das Interesse war gut und der Direktor mit den Besucherzahlen zufrieden.
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„Mir gefällt die Schule wirklich gut, aber das ist alles ganz schön groß“, sagt Michelle Haencke, für die im Sommer der Schulwechsel ansteht. Momentan besucht sie die Grundschule in Marienwerder. „Die Schule bietet sehr viel an und die Lehrer machen einen netten Eindruck“, fügte ihre Mutter Ulrike hinzu.

Immer wieder schauen auch ehemalige Schüler bei ihren früheren Lehrern vorbei. Besonders im Englischraum von Christoph Person erinnert man sich gern an die Englandfahrt als Highlight der Schulzeit zurück. Während auf den Tischen verschiedene Plakate zum Kontinent Australien ausliegen, flackern über das Whiteboard Bilder der Reise. „Von der siebten bis zur zehnten Klasse können sich alle Schüler bewerben. Natürlich können nie alle mitkommen, da belohnen wir natürlich auch die Schüler, die besonders gute Leistungen zeigen“, erklärt Person. Mit dem Bus reisen die 42 Kinder und meist drei Kollegen nach Großbritannien und werden dort von Gastfamilien aufgenommen.  Neben der Organisation der Englandfahrt leitet Person zudem die Fußball-AG.

Alle Klassenstufen der Oberschule sind momentan dreizügig. Insgesamt lernen 580 Schüler am Rollberg. Auch im kommenden Schuljahr wird es drei siebte Klassen geben. „Mehr ist momentan nicht möglich, da wir keinen Platz für mehr Container während der Umbauphase haben“, so Weltzin.

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