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Bernauer ProB-Basketballer gewinnen beim 92:70 bei den Iserlohn Kangaroos das siebte Mal in Folge

Basketball
Lok ist nicht aufzuhalten

Kaum zu stellen: Quadir Welton von Lok Bernau
Kaum zu stellen: Quadir Welton von Lok Bernau © Foto: Ricardo Steinicke
Ricardo Steinicke / 10.02.2019, 23:30 Uhr
Iserlohn Lok Bernau lässt sich in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga nicht aufhalten. Die Brandenburger holten bei den Iserlohn Kangaroos mit 92:70 (38:35) trotz dünner Personaldecke mit starker Mannschaftsleistung den siebten Sieg in Folge. Bennet Hundt war mit 26 Zählern bester Bernauer.

Beim SSV fehlten mit Nicolai Simon (Geburt 2. Kind) und Konstantin Kovalev (krank) gleich zwei erfahrene Stammspieler. Malte Delow war auch gesundheitlich  angeschlagen, konnte aber spielen. Franz Wagner und Jonas Mattisseck waren ausserdem im Aufgebot von Alba Berlin beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Bonn. Der 19-jährige Mattisseck wird zudem in zwei Wochen sein Debüt in der Nationalmannschaft geben. Er wurde unter der Woche von Bundestrainer Henrik Rödl für die beiden Länderspiele Ende Februar für den A-Kader des DBB nominiert.

Lok ging also nur zu siebt in das Auswärtsspiel. Der Bernauer Headcoach schickte Bennet Hundt, Robert Kulawick, Quinten Post, Lorenz Brenneke und Quadir Welton zu Spielbeginn ins Rennen. Es war eine nervöse Anfangsphase auf beiden Seiten. Erst nach 1:30 Minuten sorgte Quadir Welton per Korbleger für die ersten Punkte des Spiels. Nach gut fünf Minuten nahm die Partie dann aber Fahrt auf. Mit einem Dunking von Quadir Welton sowie Punkten von Robert Kulawick und Bennet Hundt konnte Bernau auf 12:9 davonziehen (6.). Iserlohns Jozo Brkic verkürzte mit vier Punkten in Folge und zwang René Schilling zu seiner ersten Auszeit.

Mit einem knappen 17:19 Rückstand ging es in das zweite Viertel. Beide Teams kämpften verbissen in der Defensive. Entsprechend ließ auch die Punkteverwertung auf beiden Seiten zu Wünschen übrig. Vielmehr war diese Phase von etlichen Ballverlusten geprägt (29:29, 17. Minute). Bernau konnte aber mit starken Sequenzen die Führung übernehmen und mit 38:35 in die Halbzeit gehen.

Beide Mannschaften kamen aufgeweckt aus der Kabine. Lorenz Brenneke und Bennet Hundt setzten auf Bernauer Seite die Duftmarken. Für Iserlohn war es einmal mehr der kroatische Center Jozo Brkic (22 Punkte). Zudem schickte Bernau die Gastgeber durch Fouls immer wieder an die Freiwurflinie. Bennet Hundt sorgte mit einem starken Zwischenspurt im Zusammenspiel mit Lorenz Brenneke für die 62:54-Führung der Bernauer (28.). Offensiv kamen die Barnimer nun ins Rollen. Ein weiterer Dreier von Robert Kulawick und zwei sichere Freiwürfe von Bennet Hundt sorgten vor den entscheidenden Schlussabschnitt für einen zweistelligen Vorsprung (69:56, 30.).

Kresimir Nikic legte mit einem Korbleger noch einmal nach und bestätigte, dass Bernau alles im Griff hatte. Nach diesem viertelübergreifenden 18:5-Run bäumten sich die Hausherren nur noch kurz auf. Robert Kulawick fand wieder eine passende Antwort vom Halbkreis. Und auch Quadir Welton setzte nach (78:61, 35.). Trotz Auszeit von Kangaroos-Trainer Milos Stankovic blieben die Gäste auf Kurs. Bernau brachte den Vorsprung souverän über die Zeit und jubelte am Ende über den 92:70-Sieg.

Lok-Coach René Schilling: „Ich bin sehr glücklich und stolz. Jeder Einzelne hat großen Anteil an diesem Ergebnis. Wie wir vor allem in der zweiten Halbzeit an den Sieg geglaubt und mit welcher Energie wir gespielt und gekämpft haben, war wirklich großartig!“

Mit dem Erfolg und den anderen Ergebnissen des 20. Spieltages steht auch fest, dass die Bernauer mit Heimrecht in den Playoffs starten. In den letzten beiden Spielen ist den Schützlingen von René Schilling ein Platz unter den ersten Vieren nicht mehr zu nehmen. Am Sonnabend trifft Lok in Essen auf Ligaschlusslicht ETB Wohnbau Baskets (19.30 Uhr).

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