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Todesfall
Trauer um sympathischen „Macher“

Eckhard Illge (1956–2019)
Eckhard Illge (1956–2019) © Foto: Sergej Scheibe
Sabine Rakitin / 11.02.2019, 19:27 Uhr
Bernau (MOZ) Der Dezernent für Wirtschafts-, Schul-, Kultur- und Jugendangelegenheiten der Stadt Bernau, Eckhard Illge, ist am vergangenen Freitag im Alter von 62 Jahren verstorben. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei erwachsene Töchter.

„Ich bin zutiefst betroffen über seinen unerwartet frühen Tod“, erklärte Bürgermeister André Stahl am Montag. „Ecki hatte für jedes Problem eine Lösung, meist eine erfreulich unkomplizierte. Er war ein sympathischer ‚Macher’. Es hat Freude gemacht, mit ihm zu arbeiten“, würdigt der Rathaus-Chef den Dezernenten. „Wir haben einen liebenswerten Kollegen mit großer Sachkompetenz verloren, der die Geschicke der Stadt Bernau in verantwortungsvollen Positionen maßgeblich geprägt hat.“

Im Jahre 1990 war Eckhard Illge in den Dienst der Stadtverwaltung getreten. Der Mitbegründer der SPD in Bernau gehörte von Anfang an zur Führungsspitze im Rathaus - gemeinsam mit Ulrich Gerber (SPD), Hubert Handke (CDU) und Astrid Rabe (parteilos). Mitte der 1990-er Jahre trat Eckhard Illge aus der SPD aus, um Konflikte mit seinem Dienstherren zu vermeiden, hieß es damals.

Bei seinen Kollegen war der gebürtige Bernauer sehr beliebt. „Er war immer verlässlich, und hat sich vor seine Mitarbeiter gestellt“, sagt Marina Timmermann, Leiterin des Amtes für Schul-, Sport- und Jugendangelegenheiten. Fast 25 Jahre arbeiteten Illge und sie Hand in Hand. Seit der Dezernent vor gut einem Jahr krank wurde, übernahm sie vertretungsweise das Dezernat.

An Illges typischen Satz „Das nehme ich mal mit!“, wenn in Ausschüssen oder in der Stadtverordnetenversammlung ein Problem zur Sprache kam, erinnern sich viele. Das hieß bei ihm so viel wie: „Ich muss erst mal darüber nachdenken.“ Letztlich habe er „fast jedes Problem gelöst“, erinnert sich Marina Timmermann.

„Die Stadt Bernau hat Eckhard Illge vieles zu verdanken“, ist auch Bürgermeister Stahl überzeugt. „Danke, Ecki!“ (sas)

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