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Rathausfest
Trommelwirbel zum Auftakt

Sabine Rakitin / 15.04.2019, 06:45 Uhr - Aktualisiert 15.04.2019, 08:17
Panketal (MOZ) Das Wetter meint es am Sonnabend mit den Panketalern nicht gut. Der Himmel ist wolkenverhangen, und es ist kalt. Da kommt der traditionelle Trommelwirbel zum Auftakt des Rathausfestes gerade recht. Die Gruppe "Trommböse" heizt den ersten etwa 300 Besuchern des Festes ein.

Etwa 20 Minuten später tun es die Cheerdancer der SG Schwanebeck 98 den Trommlern gleich. Die "Swans delight" sind die ersten, die in ihren blauen Kostümen einen schwungvollen Tanz hinlegen. Ihnen folgen weitere Formationen des Schwanebecker Vereins und sorgen Schritt für Schritt für Laune beim Publikum.

Mit einem Trommelwirbel der Gruppe "Trommböse" wurde am Sonnabend in Zepernick das traditionelle Rathausfest eröffnet. Trotz eines umfangreichen und bunten Programms kamen wegen des schlechten Wetters weniger Besucher als in den vergangenen Jahren. Selbst die Teilnehmerzahl bei dem legendären Entenrennen war geringer.
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Rathausfest mit Schlechtwetter in Panketal

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Beschwingt gehen vor allem Familien zu den nächsten Stationen des bunten Programms, die rund um das Panketaler Rathaus aufgebaut sind. Vor allem die Kinder kommen auf ihre Kosten bei Graffitiprojekten zum Mitmachen, beim Bubble-Fußball oder an der Kletterwand.

Angehende Zepernicker Abiturienten haben ein prachtvolles Kuchen- und Tortenbuffet aufgebaut, an dem in erster Linie die Erwachsenen kaum vorbeikommen. Mit dem Verkaufserlös wollen die Schüler ihren Abi-Ball mitfinanzieren.

Zum ersten Mal mit einem eigenen Stand auf dem Rathausfest vertreten ist Beatrix Winkler. Vor eineinhalb Jahren zog sie von Oranienburg nach Panketal. "Ich bin froh, dass wir jetzt hier sind", sagt die Hobby-Imkerin.  "Irgendwie gefällt es meinen Bienen in Panketal auch besser", sagt sie lächelnd.

Die Veranstaltungsmanagerin begann vor fünf Jahren mit der Imkerei. Sie hat sieben Bienenvölker in ihrem Garten und freut sich, dass diese gut über den letzten Winter gekommen sind. An ihrem Stand beim Rathausfest bietet sie neben Informationsmaterial auch Kostproben ihres schmackhaften Honig-Mandel-Kuchens an.

"Alte Hasen" unter den Ausstellern sind die Mitglieder der Bernauer Kreisverkehrswacht. Mitgebracht haben die Männer neben verschiedenen Pedelecs zum Ausprobieren auch einen Rollator, der gehbehinderten Menschen gute Dienste leisten kann, wie Hans-Peter Krüger mehreren Interessierten vorführt.

Sechs Wochen vor den Kommunalwahlen nutzen zahlreiche Parteien und Wählergruppen die Möglichkeit, mit den Panketalern ins Gespräch zu kommen. Die CDU sammelt für die am vergangenen Montag gestartete Petition zum Zehn-Minuten-Takt auf der S-Bahnlinie 2  bis Bernau Unterschriften. "In vier Tagen haben bereits mehr als 2000 Menschen unterzeichnet", freut sich Christin Enkelmann. 8800 Unterschriften werden insgesamt benötigt, um die Petition beim Land einreichen zu können.

Das Rathausfest endet am Nachmittag mit dem Entenrennen auf der Panke. 53 Plastiktiere treten an – bedeutend weniger als in den vergangenen Jahren. Immer noch ist es kalt und der Himmel wolkenverhangen.

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