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Tischtennis
Entspannte Atmosphäre beim Mammutturnier

Mit genauem Auge: der Bernauer Tom Giltsch
Mit genauem Auge: der Bernauer Tom Giltsch © Foto: Dirk Schaal
Dirk Schaal / 11.06.2019, 05:00 Uhr
Bernau (MOZ) "Es ist schon etwas entspannter als sonst", bemerkte auch Steffen Kindt von der Turnierleitung des TTV TopSpin Bernau. Erstmals fand die Hussiten-Trophy an Pfingsten statt und wurde so zum 3-Tages-Wettkampf ausgedehnt, wo sonst ein Wochenende reichen musste. In fünf Klassen je nach Ranglistenpunkten traten die mehr als 200 Erwachsenen an den ersten beiden Turniertagen an.

Einer der Favoriten war Tom Giltsch, Vorjahreszweiter in der höchsten Kategorie A, Bernauer, spielt aber für Omega Ostkreuz in Berlin. Gut lief es für ihn an in der Vorrunde, im dritten Spiel musste er aber gegen den Magdeburger Olaf Voigt eine Niederlage hinnehmen. "Ich weiß noch nicht, ob es deshalb für die K. o.-Runde gereicht hat", sagte er erwartungsvoll und bekam bald Entwarnung, Platz eins und Finalrundeneinzug. In die Siegerrunde schaffte es auch Nils Postler vom TTC Finow. Für den 14-Jährigen stand in Bernau der Spaß im Vordergrund. Im nächsten Jahr spielt er im ersten TTC-Team in der Verbandsliga und will mithelfen, dass die Finower bald wieder den Aufstieg schaffen. Für beide war dann im Viertelfinale Schluss, Tom Giltsch scheiterte am Magdeburger André Furth,  der im Finale dem Frankfurter Peter Kretschmar unterlag, der wiederum Nils Postler aus dem Turnier warf.

Lust auf Tischtennis verspürte  der Eberswalder TTV-Spieler Michael Putlitz nach dem Bericht der Trophy im letzten Jahr in der MOZ. "Ich habe mal als Jugendlicher gespielt und jetzt als Rentner will ich mich einfach fit halten", erklärte der 66-Jährige. Im Turnier der E-Kategorie wollte er Erfahrungen sammeln und mit davon reichlich trat er nach der Trostrunde die Heimreise an.

Tischtennis hält jung

Der Werneuchener Hans Buley war Handballer bis 2005 und seitdem ist er an der Tischtennisplatte zu Hause. Völlig löcker überstand der 73-Jährige als Gruppenzweiter die Vorrunde, erst in der Siegerrunde musste er sich dem Schwedter Abu Bakr El-Khatib beugen.

Frohen Mutes ging Norbert Rechenberg vom TTV Wandlitz III ins Rennen, hatte er mit seiner Mannschaft doch den Klassenerhalt der Barnimliga geschafft. "Tischtennis hält fit und jung", ist das Motto des 75-Jährigen, der noch lange nicht ans Aufhören denkt. Im Turnier scheiterte er im Viertelfinale am Oranienburger Marco Simon. Das Finale der E-Kategorie gewann der Köpenicker Karsten Ode mit 3:2 gegen den Charlottenburger Slawomir Stahl.

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