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Insolvenzantrag
Weber Automotive im Abseits

Das Werk in Bernau: Weber Automotive fertigt am Standort jährlich 150 000 Motorenblöcke für BMW und Kurbelgehäuse für AMG/Daimler.
Das Werk in Bernau: Weber Automotive fertigt am Standort jährlich 150 000 Motorenblöcke für BMW und Kurbelgehäuse für AMG/Daimler. © Foto: Sergej Scheibe
Andrea Linne / 11.07.2019, 10:48 Uhr
Bernau (MOZ) Die Firma Weber Automotive, die an sieben Standorten weltweit, darunter in Bernau, Antriebskomponenten und Motoren für hochwertige Fahrzeuge wie BMW fertigt, hat einen Insolvenzantrag auf Eigenverwaltung gestellt. Wie Firmensprecher Veit Mathauer bestätigt, erging der Beschluss dazu am Amtsgericht in Konstanz am vergangenen Freitag. Hintergrund sind Streitigkeiten um Geld zwischen der Gründerfamlie Weber, die ihren Hauptsitz in Markdorf am Bodensee betreibt, und dem seit 2016 gültigen Mehrheitsgesellschafter, der Investmentgesellschaft Ardian. Bis Ende September seien die Löhne gesichert, so Mathauer. Bis dahin soll ein Sanierungskonzept erarbeitet werden. Bernaus Bürgermeister André Stahl nahm die Nachricht betroffen zur Kenntnis. In einer ersten Stellungnahme sagte er: "Ich bin zuversichtlich, was die Zukunft des Standortes und der Arbeitsplätze betrifft." Mehr Informationen morgen in der Märkischen Oderzeitung.

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