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Handball
Lob für leidenschaftliche Bernauer Bären

In Schieflage: Die Bernauerin Jacqueline Voigt (am Ball) setzt sich am Kreis gegen Rabea Ludewig durch.
In Schieflage: Die Bernauerin Jacqueline Voigt (am Ball) setzt sich am Kreis gegen Rabea Ludewig durch. © Foto: Dirk Schaal
Daniel Kahl / 11.09.2019, 06:00 Uhr
Bernau Am Wochenende war es endlich so weit – es stand das lang ersehnte erste Spiel der Bären-Frauenmannschaft in der Verbandsliga an. Das Bernauer Trainerduo Torsten Klotz und Daniel Kahl konnte beim Kader nicht aus dem Vollem schöpfen, da sich zu den verletzten Spielerinnen auch noch berufsbedingte Ausfälle gesellten. Trotzdem ging das ganze Bernauer Team voller Zuversicht und Freude ins Spiel.

In der gut gefüllten Halle am Wasserturm gelang den Gästen der erste Treffer. Im direkten Gegenzug gelang Juliane Lang der umjubelte erste Treffer in der neuen Liga. Die Abwehr der Bärinnen stand in der Anfangsphase der Partie sehr stabil, sodass Dahlewitz erst in der 12. Minute den zweiten Treffer markieren konnte. Allerdings versäumten es die Gastgeber, sich selbst zu belohnen. Sehr gut heraus gespielte Aktionen wurden durch Fehlwürfe leichtfertig vergeben. So konnte man sich nicht entscheidend absetzen und hielt die Gäste im Spiel. Beim 6:5 nahm das Bernauer Trainerduo eine Auszeit. Es wurde ganz klar mehr Konsequenz im Torabschluss gefordert. Ansonsten gab es eigentlich nicht viel zu kritisieren.

Und die Ansprache trug Früchte. Die Spielzüge wurde konsequent zu Ende gespielt und so konnte man sogar mit 11:7 in Führung gehen. Dahlewitz verkürzte um ein Tor zum 11:8-Halbzeitstand für Bernau.

Wahrscheinlich fanden die Bernauer Trainer in der Halbzeitpause nicht die richtigen Worte. Die Bärinnen erwischten einen sehr schlechten Start in den zweiten Durchgang. Unerklärlicherweise verloren die Spielerinnen völlig den Faden. Überhastete Abschlüsse im Angriff und halbherzige Deckungsarbeit kippten das Spiel zu Gunsten der Blau-Weißen (12:15). Bernau nahm sofort eine Auszeit, um das Team moralisch wieder aufzubauen. Und zumindest kam die Leidenschaft und der Wille zurück. Angeführt von den starken Aufbauspielerinnen Voigt und Juliane Lang kämpfte sich das Team zurück. Aber auch Dahlewitz hielt dagegen, und so konnte der Drei-Tore-Rückstand nicht verkürzt werden. Am Ende stand Dahlewitz verdient mit 22:20 als Sieger da.

Das Fazit der Bernauer Trainer fällt trotzdem positiv aus: "Die Freude und Leidenschaft der Frauen war deutlich zu spüren. Das ist die wichtigste Erkenntnis des ersten Spiels. So kommen die Punkte irgendwann von ganz alleine."

Aufstellung Bernauer Bären

Sarah Raschke, Maria Zemann – Juliane Lang (5), Katja Schwedler (2), Isabell Sachs (2), Dana  Wilke, Jacqueline Voigt (8), Franziska Patzelt, Franziska Körner (1), Tina Bellmann (1), Charlene Noffke (1)

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