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Fußball
Ahrensfelde behält mit Glück einen Punkt

Flugeinlage: Ahrensfeldes Eduard Demcenko (links) und der Premnitzer Martin Weber
Flugeinlage: Ahrensfeldes Eduard Demcenko (links) und der Premnitzer Martin Weber © Foto: Ingo Muhme
Ingo Muhme / 22.10.2019, 02:45 Uhr
Ahrensfelde In der offensiv geprägten Partie wurde viel mit langen Diagonalbällen operiert. Doch war es am Ende ein Eckball, getreten von Loris Bethge, der von Eduard Demcenko im Luftkampf per Kopf in den Fünfmeterraum gebracht wurde, der schlussendlich das 1:0 bedeutete. Dort reagierte Alexander Kaatz am schnellsten und drückte die Kugel mit der Stirn über die Linie (16.).

Fauxpas führt zum Ausgleich

Ahrensfelde hatte in der Folge alles im Griff, konnte aber die optische Übermacht nicht in Zählbares ummünzen. Womit wohl auf Grün-Weisser Seite nach dem Wiederanpfiff niemand gerechnet hatte, war der frühe Ausgleich durch Sebastian Krumbholz. Der wurde zum lachenden Nutznießer des Ballannahme-Fauxpas von Thomas Illig, der das Spielgerät nicht unter Kontrolle bekam und hinterher sehen musste, wie der Ball im Netz landete (47.).

Chemie erkannte, dass die Hausherren verunsichert waren und machte richtig Druck. Eine gute Viertelstunde vor Schluss hatte Ahrensfelde zumindest wieder ein Gleichgewicht erkämpft und damit die Phase der Entscheidung eingeläutet. Ein Ahrensfelder Ballverlust mit folgendem langen Ball, den sich Ricardo Quast an der rechten Strafkante erlief, brachte dann die Gästeführung. Der Schlenzer von Quast, über den etwas weit vor dem Tor stehen Vollmer, prallte vom Innenpfosten ins Tor (84.).

Grün-Weiss versuchte es jetzt mit der Brechstange. Der Aufwand brachte den erhofften Ertrag. Wieder war es ein ruhender Ball aus dem Halbfeld, der aus dem Gewühl heraus den Weg zu Steven Knörnschild fand. Der hatte dann keine Mühe, das Spielgerät aus zwei Metern über die Linie zu drücken (88.).

"Ein gerechtes Ergebnis, in der zweiten Halbzeit war der Gegner einfach besser. Wir wollten auf das zweite Tor gehen und waren vielleicht ein wenig überrascht, dass Premnitz so hochstand. Letztendlich können wir uns sogar noch glücklich schätzen, dass wir die Partie nicht noch verloren haben", sagte Ahrensfeldes Trainer Jürgen Beyer kurz nach Spielschluss.

Ahrensfelde: Dominik Vollmer – Leandro Rodriguez, Nick Meißner, Alexander Kaatz, Arianit Cocaj (35. Thomas Illig), Steven Knörnschild, Eduard Demcenko, Loris Bethge (65. Marc-Nelson Grzyb), Foday Darboe, Florian Redder, Thomas Stoltz (65. Dominic Gesierich)

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