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Volleyball
SG Einheit beendet Durststrecke

Machten ihre Sache auch gegen den USC Magdeburg richtig gut: Zuspielerin Antonia Liebsch (links) und Laura Petereit von der SG Einheit Zepernick trugen viel zum Sieg bei.
Machten ihre Sache auch gegen den USC Magdeburg richtig gut: Zuspielerin Antonia Liebsch (links) und Laura Petereit von der SG Einheit Zepernick trugen viel zum Sieg bei. © Foto: Andreas Gora
Nina Raeder / 06.11.2019, 06:00 Uhr
Zepernick (MOZ) Sie haben es endlich geschafft. Nach vier Niederlagen in Folge konnten sich die Damen der SG Einheit Zepernick in der Regionalliga Nordost gegen den USC Magdeburg mit 3:1 durchsetzen und so die Negativserie beenden.

Schon vor dem Spiel war klar: Dies würde keine leichtes Partie werden. Denn in der letzten Saison musste man sich den Magdeburgerinnen gleich zweimal mit 2:3 geschlagen geben. Auch die personelle Sicht auf Seiten von Zepernick ließ mit drei fehlenden Stammspielerinnen zu wünschen übrig.

Konzentrierter Start

Der erste Satz startete sehr konzentriert. Mit einer stabilen Annahme durch Libera Ronja Fischer und Nina Raeder konnte Zuspielerin Antonia Liebsch die Pässe gut auf alle Angreifer verteilen. Vor allem über die Mittelblocker Malin Krause und Laura Petereit kamen die Barnimerinnen am gegnerischen Block vorbei. Aber auch Nele Trobisch versenkte sehr oft diagonal den Ball im gegnerischen Feld. Diesen Satz beendeten die Zepernicker mit einem Punktestand von 25:22.

Den Block ausgetrickst

Auch im zweiten Satz lief alles rund auf der Seite von Zepernick. Mit einem erhöhten Aufschlagdruck durch Malin Krause und Lea Ribbentropp brachten die Panketalerinnen Magdeburg aus dem Tritt. Auch die Block- und Feldabwehr lief stabil. Im Block glänzten Nele Trobisch und Laura Petereit, in der Annahme Ronja Fischer. Demzufolge konnte Antonia Liebsch schnelle Pässe mit Nina Raeder und später Tamina Mai spielen, die diese Saison zum ersten Mal in der Regionalliga auf dem Feld stand. So tricksten die Zepernicker den gegnerischen Block aus. Dieser Satz ging mit 25:20 an die SG Einheit Zepernick.

Schon vor dem dritten Satz warnte Trainer Steffen Trobisch eindringlich die Mannschaft, die Konzentration aufrecht zu halten, denn er wusste, dass der dritte Satz auf Seiten von Zepernick immer wieder ein Problem ist und dass sich der USC Magdeburg nicht so schnell unterkriegen lassen würde.

Leider bewahrheitete sich dies. Die Zepernicker Mädels machten zu viele Eigenfehler. Bis zum Spielstand von 18:18 war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der Zuspielwechsel zu Maya Reuter hatte den Punkteabstand zwar verringert, aber Zepernick musste diesen Satz trotzdem mit 23:25 an den USC Magdeburg abgeben.

Im vierten Satz ließen die Zepernicker dann aber nichts mehr anbrennen, der Siegeswille war geweckt. Die Annahmegespanne Ronja Fischer, Lea Ribbentropp und Nina Raeder brachten die Bälle konstant zu Zuspielerin Antonia Liebsch. Diese spielte vor allem über Nele Trobisch und Tamina Mai, welche die gegnerische Abwehr immer öfter ins Wackeln brachten. Der Aufschlagdruck durch Lea Ribbentropp und Malin Krause brachten hingegen die gegnerische Annahme ins Wanken, wodurch Zepernick im Block leichtes Spiel hatte. Der Matchball zum 25:19 wurde unter dem Jubel der heimischen Fans durch Nina Raeder verwandelt.

Durch die Trainer wurden Toni Liebsch bei der SG Einheit Zepernick und Blanca Simon auf Seiten von Magdeburg zu den wertvollsten Spielerinnen dieser Partie gewählt.

Zepernick: Antonia Liebsch, Nele Trobisch, Iris Roelofs, Malin Krause, Laura Petereit, Tamina Mai, Lea Ribbentrop, Ronja Fischer, Maya Reuter, Arlett Krüger, Nina Raeder und Steffen Trobisch (T)

So geht es weiter für die Barnimerinnen

Das nächste Heimspiel findet am 30. November um 18 Uhr statt und auch da ist wieder viel Unterstützung gefragt, wenn es gegen den Aufsteiger VC Blau-Weiß Brandenburg geht.

Bis dahin ist die SG Einheit Zepernick zweimal auswärts unterwegs, einmal am 10. November um 16 Uhr gegen den freiwilligen Absteiger aus der 3. Bundesliga, SV Braunsbedra aus Sachsen-Anhalt und am 17. November um 12 Uhr gegen den BBSC 3 in Berlin.

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