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Energieversorgung
e.dis versorgt Panketal für 20 Jahre mit Strom

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Symbolfoto © Foto: Julian Stratenschulte
fos / 12.12.2019, 06:30 Uhr - Aktualisiert 12.12.2019, 10:57
Panketal (MOZ) Die e.dis wird weiterhin einen Konzessionsvertrag für den Betrieb des Panketaler Stromnetzes erhalten. Das hat die Panketaler Gemeindevertretung am Dienstagabend in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen. Einziger Mitbewerber waren die Bernauer Stadtwerke, die sich mit einer Tochtergesellschaft gemeinsam mit den Barnimer Kreiswerken um die Konzession beworben hatten. Die Laufzeit beträgt  20 Jahre. Der e.dis war auch in der Vergangenheit der Netzbetrieb in Panketal übertragen worden.

Die Vergabe der Konzession für das Stromnetz berührt nicht das Recht der Verbraucher, sich einen Stromanbieter selbst auszusuchen. Dieser kann nach wie vor frei gewählt werden, je nachdem, ob auf Tarif-, Umwelt- oder Servicegesichtspunkte Wert gelegt wird.

Er sei zufrieden, dass die vertragslose Zeit nun zu Ende sei, sagte Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke (SPD) am Mittwoch als Reaktion auf die Entscheidung der Gemeindevertretung. 2017 war der bestehende Konzessionsvertrag von der Gemeinde gekündigt worden. Sie hatte damals eine mit der e.dis vereinbarte vorzeitige Kündigungsmöglichkeit genutzt. Ausschlaggebend dafür war nicht die Unzufriedenheit mit dem Netzbetreiber. Vielmehr sollten durch eine Neuausschreibung die Vertragsbedingungen für die Gemeinde verbessert werden. Dafür hatte sich insbesondere der inzwischen verstorbene Bürgermeister Rainer Fornell eingesetzt.

Diese Überlegung ist offensichtlich aufgegangen. Wie es jetzt im Kreis der Gemeindevertreter hieß, könne aufgrund der gelungenen Ausschreibung nun ein für die Gemeinde Panketal deutlich besserer Vertrag abgeschlossen werden, zumal auch das Angebot der Stadtwerke/Kreiswerke attraktiv gewesen sei. Die nunmehr verbesserten Ausgangsbedingungen würden sich auch günstig auf das Portmonee der Panketaler Stromkunden auswirken. Der Vorteil für die Verbraucher ergibt sich aus der Tatsache, dass sich die Konzessionsabgabe des Netzbetreibers in der Stromabrechnungen der Verbraucher niederschlägt.

Sicherheit der Versorgung

Als weniger groß werden von Gemeindevertretern die Unterschiede bei weiteren Entscheidungskriterien angesehen. Diese Kriterien waren bereits im Vorfeld der Entscheidung festgelegt worden. Dazu gehörten beispielsweise Fragen der Versorgungssicherheit, der Netzstabilität oder auch einer schnellen Beseitung von Störungen in Havariefällen.

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