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Hallenfußball
Nachsitzen im Finale

Knapper Sieg: Die Stadtwerke Bernau schlagen die Polizisten (grüne Trikots) 2:1.
Knapper Sieg: Die Stadtwerke Bernau schlagen die Polizisten (grüne Trikots) 2:1. © Foto: Julian Stegemann
Julian Stegemann / 14.01.2020, 06:00 Uhr
Bernau Wenn die Feuerwehr und die Polizei auf dem Hallenboden kicken und selbst die Basketballer dem Ball mit dem Fuß hinterher jagen, ist es mal wieder Zeit für den Sponsorencup in Bernau.

Bereits in der Gruppenphase dominierte Team Signal Iduna. Ohne Punktverlust zog das Team mit einigen Ü35-Spielern aus Britz ins Halbfinale ein. Auf Platz zwei landete das Team Feigling, das spielerisch zu überzeugen wusste. Neun von zwölf Punkten bedeuteten am Ende einen verdienten Einzug in die Endrunde. Knapp am Halbfinale vorbei schrammten die Trainer des FSV Bernau mit Platz drei.

"Es ist schön, mal mit den Trainerkollegen zusammen zu kicken und macht eine Menge Spaß", fand FSV Juniorentrainer Jan Muschol. "Wir sind ein bunt zusammengewürfeltes Team und wollen vor allem Spaß haben." Dass am Ende nur ein Sieg zum Halbfinale fehlte, ärgerte die Trainer dann aber doch etwas. Ebenfalls mehr drin gewesen war für das Team Pilz & Bzowka, das optimistisch in das Turnier gegangen war. "Wir haben richtig gute Kicker dabei, doch rufen nicht das ab was wir eigentlich können. In der Halle ist das sowieso immer etwas anderes. Da kann man immer unglückliche Gegentore kassieren", schätzte Torsten Miethe den Auftritt seiner Mannschaft ein. Das Schlusslicht in der Gruppe A wurde Team EP Werner, das hauptsächlich durch Basketballer von Lok Bernau vertreten wurde. Obwohl am Ende null Punkte auf dem Konto standen, hatten die Kicker reichlich Spaß und bewiesen sich als faire Verlierer.

Stadtwerke dominieren

In Gruppe B dominierte vor allem das Team der Stadtwerke Bernau. Ebenfalls mit voller Punktzahl marschierte das Team um Alexander Brösel durch die Vorrunde. Der erfahrene Spieler von Rot-Weiß Schönow warnte jedoch vor zu großer Euphorie. "Die Gruppenauslosung war heute auf unserer Seite. Man muss ehrlich sagen, dass die andere Gruppe stärker ist. Demzufolge sieht das bei uns vielleicht spielerisch so einfach aus.", so der Schönower. Die Favoritenrolle gab er deshalb auch direkt weiter. "Ich glaube, Signal Iduna gewinnt das Ding. Die sind am stärksten aufgestellt."

Gefordert in der Gruppenphase wurde Team Stadtwerke am meisten vom Titelverteidiger Team Polizei. Der Zweitplatzierte verlor das direkte Duell mit dem Tabellenführer Stadtwerke dabei nur knapp mit 1:2. "Dieses Turnier und das Polizeiturnier im Sommer sind für uns schon sportliche Highlights im Jahr. Wir wollen heute ins Finale und dort auch gewinnen", verriet Bert Schwenkenbecher.

Polizei in der Favoritenrolle

Nach einer Vorrunde mit drei Siegen qualifizierte sich die Polizei, die auch von vielen Teilnehmern als Favoriten gesehen wurden, für das Halbfinale. Die Feuerwehr Bernau hingegen verpasste das Halbfinale nur knapp. Sechs Punkte bedeuteten am Ende Platz drei. Team Mike von Ahlen und Brandt Naturstein sowie Team Compulan belegten die Plätze vier und fünf.

Spannung pur boten daraufhin die Halbfinals. Im ersten Aufeinandertreffen schenkten sich Signal Iduna Versicherungen und die Polizei Bernau nichts. Das packende Spiel um das Endspiel ging letztendlich mit 4:3 an Signal Iduna. Im zweiten Semifinale setzten sich die Feiglinge hauchdünn mit 2:1 gegenüber den Stadtwerken Bernau durch. Nachdem die Polizei das Spiel um Platz drei für sich entschied, erwarteten die Zuschauer gebannt das Finale des Sponsorencups. Nachdem über die reguläre Spielzeit kein Sieger feststand, musste der Gewinner vom Punkt aus gefunden werden. Dabei erwiesen sich die Kicker von Signal Iduna sehr nervenstark und gewannen so mit 4:2. Ein Erfolg der im Anschluss kräftig gefeiert wurde und ein spannendes Turnier beendete.

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