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Sicherheit
BVB/Freie Wählern fordern Schulwegsicherung, die längst geplant ist

Sabine Rakitin / 12.02.2020, 19:45 Uhr - Aktualisiert 13.02.2020, 21:39
Bernau (MOZ) Zur kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 27. Februar steht ein Antrag von BVB/Freie Wähler zur Schulwegsicherung auf der Tagesordnung. Die Stadtverwaltung soll beauftragt werden, im Kreuzungsbereich Spreeallee/Elbestraße/Newastraße einen Fußgängerüberweg mit Bedarfsampel zu errichten.

Mit der stetig wachsenden Zahl an Einwohnern in Friedenstal und dem weiteren Bau von Wohnungen wie den "Friedenstaler Gärten" habe auch der motorisierte Verkehr deutlich zugenommen, und es werde zunehmend schwieriger, zu den Hauptverkehrszeiten die Elbestraße sicher zu überqueren. "Dies gilt insbesondere für Schulkinder aus Friedenstal, für die die Elbestraße auf dem direkten Weg zur ‚Grundschule am Blumenhag’ liegt, aber auch für alle anderen Passanten, die beispielsweise auf dem Weg zum Einkaufen oder zum Bus diese Straße überqueren müssen", begründen Fraktionsvorsitzender Thomas Streese und Anette Kluth, Mitglied im Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Sport, den von ihnen unterzeichneten Antrag.

"In der Elbestraße soll eine sichere Überquerungshilfe entstehen. Daran arbeiten die Fachämter der Bernauer Stadtverwaltung gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim seit Herbst des vergangenen Jahres", reagiert die Stadtverwaltung auf den Antrag. Bereits jetzt nehme das Projekt der Schulwegsicherung im Stadtgebiet Friedenstal konkret Form an, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Bei Vor-Ort-Terminen im November und Anfang dieses Jahres hätten sich die beteiligten Ämter darauf verständigt, einen Fußgängerüberweg zu installieren. "Die Elbestraße wird immer stärker von Radfahrern und Fußgängern, vor allem von Kindern und älteren Bürgern genutzt", stimmt Bürgermeister André Stahl mit der Einschätzung von BVB/Freie Wähler überein. "Aber die Lösung war in diesem Fall nicht so leicht. Bei der Schulwegsicherung ist immer ein größerer Straßenbereich zu betrachten", erklärt er.

Noch im vergangenen Dezember habe die Stadt bei der Straßenverkehrsbehörde des Kreises die verkehrsrechtliche Anordnung zur Errichtung eines Fußgängerüberweges gestellt. Dessen Realisierung sei aber an bestimmte Kriterien und Auflagen gebunden. "Zum Beispiel muss die Bushaltestelle, die jetzt direkt am Kreuzungsbereich Elbestraße/Mainstraße zu finden ist, um 100 Meter versetzt werden. Genau dort soll der Überweg entstehen. Er darf nicht zu dicht an der Haltestelle sein, um schwierige Sichtverhältnisse zu vermeiden", erläutert Torsten Balk vom städtischen Bauamt.

Zwei weitere Übergänge

Darüber hinaus entstehe in der Mainstraße im Rahmen der Schulwegsicherung ein zwei Meter breiter Gehweg. Alle beteiligten Institutionen wie das Staatliche Schulamt oder die Barnimer Busgesellschaft seien bereits informiert, Mittel für die Gesamtmaßnahme stünden im aktuellen Haushalt zur Verfügung. "In diesem Herbst soll die Baumaßnahme zur Sicherung und Überquerung der Elbestraße fertig gestellt sein", heißt es in der Pressemitteilung. Zugleich würden auch an der Spreeallee und am Knotenpunkt Elbestraße/Zepernicker Chaussee Querungshilfen geschaffen. "Damit tragen wir der Entwicklung in diesem Stadtgebiet Rechnung", sagt Stahl.

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