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Tennis
Stillstand nach dem ersten Turnier

Hatten ihren Spaß: die Teilnehmer der zweiten Turnierrunde beim Schüler-Wettkampf des TTC Sportforum Bernau
Hatten ihren Spaß: die Teilnehmer der zweiten Turnierrunde beim Schüler-Wettkampf des TTC Sportforum Bernau © Foto: Verein
Steffen Kretschmer / 17.03.2020, 11:30 Uhr
Bernau (MOZ) Der Tennisverband Berlin-Brandenburg ist gespalten. Denn der Senat der Hauptstadt hat bereits jeglichen Sportbetrieb auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen untersagt. Damit ist der Tennisbetrieb dort ab sofort nicht mehr möglich. In Brandenburg gibt es diese generelle Regelung noch nicht. Deshalb sei beim TTC Sportforum Bernau der Trainingsbetrieb am Wochenende noch möglich gewesen, sagt Pressewartin Karen Thulmann.

Beim Thema Spielbetrieb sieht es hingegen schon anders aus. Dieser ist ausgesetzt worden. Und auch die Turnierserie der Tennisschule Bernau scheint nach dem Start vor einigen Tagen erst einmal auf Eis zu liegen. Der erste Tennisschulwettkampf war kürzlich noch ausgetragen worden. Für das Zwei-Schläger-Turnier, welches für den 22. März geplant war, trifft das wegen der verschärften Vorschriften aufgrund der Corona-Pandemie schon nicht mehr zu. Nun hoffen die Bernauer, wenigstens ihre Tennisschul-Serie am 1. Mai fortführen zu können. "Es wäre wirklich gut, wenn es dann weiter geht", sagt Karen Thulmann.

Denn die erste Austragung dieser Meisterschaft war aus Sicht des TTC Sportforum Bernau ein voller Erfolg. Besonders stolz war Trainerin und Turnierleiterin Franziska Letsch darüber, dass in der leistungsstärksten Gruppe die Jugendlichen aus dem U18-Team die drei ersten Plätze belegt haben – Filip Chrzan, Yven Gentzmann und Max Zschieschang. Für die jüngsten Spieler waren das wichtigste Ziel die zwei Wanderpokale, um die gekämpft wurde. Maximilian Voigt und Maximilian Ferse waren die strahlenden Sieger.

Eine Besonderheit des Turniers: Außer den Spielern und den Schiedsrichtern, in deren Rollen die jungen Tennis-Asse während des Wettkampfes auch springen mussten, durfte sich niemand weiteres auf dem Platz befinden.

Franziska Letsch, Jugendwartin des TTC Sportforum, betont: "Da müssen auch die Eltern lernen loszulassen, nicht reinzurufen und das Kind entscheiden zu lassen. Daran wachsen die Kinder. Aus langer Erfahrung weiß ich, dass sich eine Einmischung der Eltern meist negativ auf die spielerische Entwicklung auswirkt und die Kinder eher verunsichert."

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