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Brandenburgliga
FSV Bernau holt neuen Torwart von Eintracht Mahlsdorf

Mokhmad-Emi Gazaliev wechselt von Eintracht Mahlsdorf als Torhüter zum Brandenburgligisten FSV Bernau.
Mokhmad-Emi Gazaliev wechselt von Eintracht Mahlsdorf als Torhüter zum Brandenburgligisten FSV Bernau. © Foto: Verein
Britta Gallrein / 18.06.2020, 15:59 Uhr
Bernau (MOZ) "Es sind große Fußstapfen, in die ich trete", weiß Mokhmad-Emi Gazaliev. Der 25-jährige Keeper wechselt vom Berlin-Ligisten BSV Eintracht Mahlsdorf in die Brandenburgliga zum FSV Bernau. Dort wird der Russe die Nachfolge von Danny Kempter antreten, der den Verein verlassen hat.

Gazaliev bringt mit seinen 25 Jahren schon eine ganze Menge Erfahrung mit. Über den Berlin-Ligisten BFC Dynamo II kam Gazaliev zu Sparta Lichtenberg und wechselte 2018 zu Eintracht Mahlsdorf, wurde dort in der ersten und zweiten Mannschaft (Landesliga) eingesetzt.

Mahlsdorf sicherte sich für die kommende Saison nun die Dienste des Keepers von Einheit Bernau, Niklaas Seifarth. "Diesem Konkurrenzkampf wollte ich mich nicht aussetzen, von daher hatte ich schon überlegt, zu wechseln", sagt Gazaliev. Beim FSV kenne er einige Spieler. "Das ist ein junges, hungriges Team mit einem jungen Trainer. Die Mannschaft will nicht nur den Klassenerhalt schaffen in der kommenden Saison, sondern auch gut mitspielen und hat auf jeden Fall Potential", schätzt es 1,91 Meter große Keeper ein, der bereits zum Probetraining in Bernau war.

Leaderrolle geplant

In der jungen Bernauer Truppe ist Gazaliev mit 25 Jahren einer der ältesten Spieler. "Ich hoffe, dass ich in eine Leaderrolle hinein wachsen und meine Erfahrung weitergeben kann."

Zunächst muss der Neuzugang aber im internen Duell an FSV-Torwart Glenn Böhme vorbei, der seit zwei Jahren in Bernau ist und bislang die Nummer 2 hinter Kempter war. "Für uns war es wichtig, die Last nicht nur auf die Schultern eines Torhüters zu legen. Dabei sind wir aber unserer Linie treu geblieben, dass die Spieler bei uns nur eine geringe Aufwandsentschädigung bekommen", betont FSV-Präsident Mark-André Krüger und fügt hinzu: "Beide Torhüter werden gleichberechtigt ins Rennen gehen. Wer dann spielt, entscheidet der Trainer."

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