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Biber als Unruhestifter in Lichterfelde / Naturschutzbehörde geht davon aus, dass das dort erstmals gesichtete Nagetier weiterzieht

Durchreisender mit scharfen Zähnen

Knabberreste: Die jungen Weiden auf Ottfried Wähls Wiese hat ein Biber gekürzt. In Lichterfelde hatten die Nager noch nie Revier bezogen.
Knabberreste: Die jungen Weiden auf Ottfried Wähls Wiese hat ein Biber gekürzt. In Lichterfelde hatten die Nager noch nie Revier bezogen. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Ellen Werner / 24.02.2012, 22:00 Uhr
Lichterfelde (MOZ) Spätestens seit Dezember hatte sich der Biber am Hauptgraben zu schaffen gemacht. Manchem Lichterfelder war das streng geschützte Tier allerdings gar nicht willkommen. "Er gehört nicht hierher", hieß es. Nach einem Besuch der Naturschutzbehörde scheint die Furcht vor Biberschäden abgemildert.

Sogar über Fallen munkelte man im Ort. Einige Betroffene sollten sie bereits besorgt haben, besagte das Gerücht. Im vorigen Jahr, Anfang Dezember, tauchte das Tier erstmals in Grabennähe auf. "Für Lichterfelde eine völlig neue Situation", konstatierte Ortsvorsteher Dietrich Bester (Bündnis Schorfheide). In dem Schorfheider Ortsteil, "wo er nie war und wo er nicht hingehört", sei das Nagetier zuvor nie ein Thema gewesen.

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Tierparkanwohner 27.02.2012 - 10:17:22

Ich

wünsche mir den Biber im öffentlichen Grün von Ortschaften, in Schrebergärten und an Grundstücken. Wer dann den Einsatz des Bibers sehen würde, wie er Baumstämmchen und Stämme kurzerhand zerlegt, was Jahre für den Aufwuchs brauchte, würde zum Umdenken kommen. Oder trotzdem nicht? Wegen unserer grünen Zukunft?

Eberswalder 27.02.2012 - 06:52:37

...

Ich freue mich, dass die Menschheit sich in Puncto Naturschutz weiter entwickelt hat... das wünsche ich auch Menschen mit der Denkweise von Herrn Henschke...

Kein Grüner.. 25.02.2012 - 13:51:12

Früher war alles besser

Und vor 800 Jahren haben wir Hexen aufm Scheiterhaufen verbrannt. Ich bin bestimmt kein Grüner, aber mehr von diesen Henschkes und die Menschheit rottet sich als Viehzeug selbst aus.

Arielle 25.02.2012 - 04:44:08

@ Jörg Henschke

Stimmt nicht. Vor 300 Jahren hatten die Oderbrüchler die Biber nicht AUSGEROTTET, denn sie waren u. a. auch ein Bestandteil ihrer Nahrung und dienten der Pelzgewinnung.

Jörg Henschke 24.02.2012 - 22:29:56

Damals und heute

Vor dreihundert Jahren hat man das Viehzeug ausgerottet, weil sie die selben Schäden angerichtet haben. Nur damals gab es keine grünen Umweltspinner ,die in der Zeitung und im Fernsehen polemisieren und die Biber als so süß und nützlich für die Umwelt darstellen wollen.

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