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Kunst für die Freude

Aquarelle an der Wand: Jutta Potowski (l.) und Franziska Dickmann fachsimpeln über die ausgestellten Bilder.
Aquarelle an der Wand: Jutta Potowski (l.) und Franziska Dickmann fachsimpeln über die ausgestellten Bilder. © Foto: Matthias Wagner
Matthias Wagner / 03.04.2017, 06:30 Uhr
Groß Ziethen (MOZ) Wenn man etwas mit Leidenschaft tut, erreicht es meist auch andere Menschen. Und wie das aussieht, kann man seit Sonnabend in der Galerie "Alte Schmiede" in Groß Ziethen betrachten. Zur Vernissage am Vormittag fanden sich zahlreiche Kunstliebhaber in dem malerisch gelegenen Örtchen ein. Gezeigt werden ausschließlich Aquarelle von Gisela Hinze und Marianne Thiemer aus Schwedt, Katrin Lindemann aus Angermünde sowie Filzarbeiten von Kathrin Suter aus Rosenbeck bei Eichhorst. "Uns ist mit der ersten Ausstellung in diesem Jahr eine gute Mischung aus Malerei und Handwerk gelungen", sagte Joachim Brückner, Betreiber der "Alten Schmiede".

"Mit der Näherei habe ich vor vier Jahren begonnen", erzählt Filzhandwerkerin Kathrin Suter. Als Material komme ausschließlich hochwertige Merinowolle zum Einsatz. Originelle Gestaltungen und Bezeichnungen machen die Stücke zu begehrten regionalen Souvenirs. Da gibt es zum Beispiel die "heideBag" oder die "heideClutch", eine flach gearbeitete Tasche. Die Produkte sind unter anderem auch in der Touristeninformation Eberswalde erhältlich.

Die Malerei begleitet Marianne Thiemer seit der Kindheit, intensiver beschäftigt sie sich allerdings erst seit dem Jahre 2000 damit. "Malen bedeutet für mich Ausgleich und Freude", so die Pharmazieingenieurin. "Aquarelle sind das, was ich möchte", sagt Katrin Lindemann. Diese Maltechnik sei sehr beweglich und man könne sich nicht von vornherein auf die Farbverläufe festlegen, wie diese im Verlauf des Entstehens eine gewisse Eigenständigkeit entwickelten, so die Erzieherin.

Gisela Hinze sieht in der Malerei Entspannung und zugleich Bestätigung. "Mich faszinieren am Aquarell besonders die zerfließenden Farben und die nicht allzu realistische Wirkung der Darstellung", sagt sie. Viel Freude beim Betrachten hatten Jutta Potowski aus Görlsdorf, die selbst gern mit dem Bleistift zeichnet, und Franziska Dickmann aus Joachimsthal.

Die Exposition ist die erste von insgesamt drei in diesem Jahr. Sie ist noch bis zum 1. Juni zu sehen.

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