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Kickboxer kämpfen sich aufs Treppchen

Erfolgreich bei der Deutschen Meisterschaft: das Eberswalder Kickboxteam in Bad Neustadt
Erfolgreich bei der Deutschen Meisterschaft: das Eberswalder Kickboxteam in Bad Neustadt © Foto: privat
Lars kremps / 13.06.2017, 21:13 Uhr
Eberswalde (MOZ) Für die Kampfsportler des Eberswalder Kickbox-Teams fand am Wochenende der Höhepunkt der ersten Saisonhälfte statt: die Deutsche Meisterschaft (DM) der WAKO in Bad Neustadt an der Saale.

107 Vereine aus 15 Bundesländern entsenden 601 Sportler, die mit 737 Startnennungen um die Goldmedaillen kämpften. Über die Landesmeisterschaft, vereinzelnd auch zusätzlich über Bezirksmeisterschaften, qualifizierten sich die Sportler für die "Deutsche", um in allen Disziplinen des Kickboxens und der Musikformen die beste und den besten Wettkämpfer/in zu ermitteln. WAKO-Vizepräsident Rudi Brunnbauer ist als Technischer Direktor der Mann für die Zahlen: "Ich freue mich, dass wir das dritte Jahr in Folge einen Zuwachs bei den Starterzahlen haben." Ob Kinder, Juniorinnen, Junioren, Damen, Herren oder bei den Masters - alle Altersklassen haben in Bayern um die begehrten Medaillen gekämpft. Das Kick-Box-Team-Eberswalde war mit acht Kämpfern vor Ort.

Florentina Hoffmann (weibliche Jugend B bis 28 kg Pointfight) kämpfte sich bis ins Finale, das sie unglücklich verlor. Sie konnte sich über den Titel Deutsche Vizemeisterin freuen.

Mino Miguel Miserius (männliche Jugend B bis 32 kg PF) erreichte ebenfalls das Finale. Dort wollte Mino zu viel, wurde zunehmend unkonzentrierter in der zweiten Runde und verlor leider deutlich das Finale - auch für ihn blieb aber der Titel des Deutschen Vizemeisters.

Anastasia Hoffmann (weibliche Jugend B bis 37 kg PF) kämpfte sich hoch konzentriert bis ins Finale. Das gewann Anna überlegen und ist Deutsche Meisterin. Durch diesen überlegenen Sieg wurde die Kickboxerin des KBTE für das Deutsche Nationalteam nominiert.

Platz drei sicherte sich Malte Grube (männliche Jugend A bis 42 kg), der im Halbfinale knapp unterlegen war.

Cedric Linke (männlich Jugend A bis 47 kg PF), war vom Trainer Lars Kremps als Geheimfavorit gehandelt worden. Er fand jedoch leider nicht in den Kampf, verlor den wichtigen Vorkampf und schied aus dem Turnier aus.

Einen Vize-Meistertitel erkämpfte sich auch Melina Akin (weibliche Junioren bis 70 kg PF), die bei ihrem ersten großen Turnier bis ins Finale kam, in dem sie sich leider geschlagen geben musste. Bruno Bohn kämpfte seine erste Deutsche Meisterschaft (Herren bis 84 kg PF) und sicherte sich einen guten dritten Platz.

Ricardo Kremps (Herren bis 57 kg PF) zeigte deutlich, wer in dieser Gewichtsklasse in Deutschland die Nummer eins ist. Er holte sich den Deutschen Meister bereits zum achten Mal.

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