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Stadtreinigung befreit Straßen von Raketen und Böllern / Anwohner werden um Sauberkeit gebeten

Putzaktion
Waldstadt räumt Silvestermüll weg

LR EBW / 02.01.2018, 20:40 Uhr - Aktualisiert 02.01.2018, 21:07
Eberswalde (MOZ) Das neue Jahr ist angebrochen und auch in Eberswalde begrüßten die Anwohner in der Silvesternacht das Jahr 2018 mit angemessener Feierlaune und einem großen Feuerwerksspektakel. Leider ließen sich die Pappkartons der Feuerwerksknaller nicht so einfach in die Luft schießen wie deren Inhalt und so blieben sie zuhauf an Straßenecken, Hauseingängen und Parkplätzen liegen. Die Stadtreinigung macht sich seit Dienstag daran, diesen Müll wegzuräumen. Die Mitarbeiter schafften jedoch trotz Vorbereitung noch nicht, alles zu entfernen.

Am wichtigsten waren die Hauptstraßen zu bewältigen. Auch der Markt wurde sofort freigeräumt, damit einzelne Gemüse- und Fleischhändler wieder müllfrei ihre Ware verkaufen konnten. Unzählige Reste von Feuerwerksbatterien, Raketen und Chinaböller konnten am späten Vormittag ebenso auf dem Parkgelände in der Friedrich-Ebert-Straße erfolgreich beseitigt werden. Als Party- und Feuerwerkslocation schien auch der Parkplatz in der Marienstraße besonders beliebt gewesen zu sein, konnte jedoch so schnell wie der Karl-Marx-Platz nicht geräumt werden.

Im Brandenburgischen Viertel nahmen die Müllberge ebenfalls kaum ein Ende: Vor allem die Frankfurter Allee und die angrenzenden Seitenstraßen blieben mit Resten von Feuerwerkskörpern, offenen Sektflaschen und verbranntem Plastik übersät. Am Sportzentrum Westend wiederum endete die Silvesterparty mit einem Knall ganz anderer Natur, indem eine Glasscheibe der anliegenden Bushaltestelle zerschmettert wurde. Der Schaden konnte jedoch schnell und gefahrlos abgedeckt und beseitigt werden.

Katrin Heidenfelder, Leiterin des Bauhofes der Stadt, betont, dass die Mitarbeiter zwar jahrelange Erfahrung mit der Silvesternacht haben, die Müllbeseitigung jedoch trotzdem nicht an einem einzigen Tag zu bewältigen sei. Bis spätestens Anfang nächster Woche sollen die Aufräumarbeiten noch anhalten. Katrin Heidenfelder weist ebenso darauf hin, dass die Reinigungsfahrzeuge die massiven Pappkisten der modernen Feuerwerksbatterien nicht auflesen können und dass die Bürger selbst in der Verantwortung stehen, diese von der Straße zu entfernen. "Nicht nur die Stadt ist für die Sauberkeit der Straßen verantwortlich", erklärt sie. "Auch die Anwohner müssen für eine saubere Stadt sorgen."

Deutschlandweit wurden 2017 etwa 137 Millionen Euro für Feuerwerkskörper ausgegeben. Der Favorit unter den Knallern: Einmal anzünden und dann lange zuschauen können.

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