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Beim arxes-tolina Ü-35-Cup sichert sich Preussen Eberswalde I den Pott / Einheit Zepernick wird Zweiter

Erst Eigentor, dann Siegtreffer

Titel verteidigt: Preussen Eberswalde, Gastgeber des Ü-35-Cups, gewann alle fünf Spiele, bot die ausgeglichenste Teamleistung und holte verdient den Pokal.
Titel verteidigt: Preussen Eberswalde, Gastgeber des Ü-35-Cups, gewann alle fünf Spiele, bot die ausgeglichenste Teamleistung und holte verdient den Pokal. © Foto: Ulrich Gelmroth
Ulrich Gelmroth / 09.01.2018, 05:37 Uhr
Eberswalde (MOZ) Dieses Altherren-Hallenfußball-Turnier im Rahmen des 7. arxes-tolina-Cups von Brandenburgligist Preussen Eberswalde zeigte in den 15 Turnierspielen anschaulich: Die Oldies der sechs Teams haben das Fußballspielen noch voll drauf. So manches Kabinettstückchen konnten die Zuschauer auf dem Parkett am Samstag im Sportzentrum Westend bewundern.

Bis kurz vor Schluss war die Frage des Turniersieges völlig offen. In ihrem letzten Spiel trafen dann die beiden besten Teams, beide noch ungeschlagen, zu einem klassischen Endspiel aufeinander, obwohl im Modus Jeder gegen Jeden gespielt wurde. Preussen I hatte dabei einen kleinen Vorteil, hatte alle bisherigen vier Spiele gewonnen, brauchte "nur' ein Unentschieden. Einheit Zepernick hatte gegen die SG Finow/Finowfurt geschwächelt, musste dabei einem 0:3-Rückstand aufholen. Am Ende hieß es 3:3. Ein Sieg musste somit her für den Zweiten der Kreisliga Ost in der Altherren-Liga gegen den derzeitigen Fünften, Preussen.

"Wir haben unsere Chance. So ein echtes Finale hat schon seinen Reiz", freute sich Zepernicks Marcel Anders, der mit der Nummer 11 im Sturm bei Einheit wirbelte, vor dem Anpfiff. Das Spiel selbst war dann doch sehr taktisch geprägt. Keiner wollte in Rückstand geraden. Beide Keeper, Preussens Swen Lichtenberg und Einheits Manuel Nölte, hielten zudem ihren Kasten sauber. So vergingen die 15 Spielminuten wenig spektakulär. Als alles schon auf ein Remis deutete, doch noch die Spielentscheidung. Torwart Nölte parierte stark einen Sasse-Schuss, war gegen den Nachschuss von Christian Rauch aber machtlos. 1:0 für den Titelverteidiger Preussen I, 40 Sekunden vorm Abpfiff. Der neue und alte Titelträger stand fest.

"So schön ist Hallenfußball. Erst passiert mir ein Eigentor und im nächsten Spiel gelingt mir der Siegtreffer zum erneuten Titelgewinn", freute sich Christian Rauch, der gleich noch ein großes Lob an alle Teams auf den Weg schickte.

"Heute war mehr drin. Zweimal haben wir einen 3:0-Vorsprung vergeigt, nur 3:3 gespielt, das tut schon weh", monierte Spielertrainer Oliver Touhsaint, der selbst drei Treffer erzielte, vom Dritten, der SG Finow/Finowfurt.

Nicht ganz im Soll sah sich auch Preussens Zweite. "Wir waren eigentlich mehr eine Ü 45/Ü 50, da fehlte am Ende doch etwas die Luft gegen die Youngster-Teams", meinte lächelnd René Kasch, selbst fünffacher Torschütze. Zum Torjäger reichte es für den Spielertrainer von Preussens Ü 45 jedoch nicht. Vier Spieler hatten fünf Mal getroffen und ein Stechen war erforderlich. Das gewann Olaf Pospieszny, ließ auch Steffen Sasse und Nico Wodrich hinter sich. Frank Spieckermann überreichte ihm den Pokal für den besten Torschützen. Bester Torwart wurde Manuel Nölte (Zepernick). Steffen Sasse avancierte zum besten Spieler des Turniers.

Der SV Jahn Bad Freienwalde kam zwar nur auf Rang sechs, konnte aber für sich verbuchen, die schönsten Trikots getragen zu haben - in Pink.

Die Gäste vom Oranienburger FC Eintracht, auf Rang vier gelandet, haderten mit ihrem Schussglück. Verlor man doch nur knapp gegen die beiden Erstplatzierten mit 1:2 Toren. "Die Stimmung war wieder bestens. Schon jetzt liegen uns Teilnahme-Wünsche für den 8. arxes-tolina-Cup 2019 von den Teams vor", freuen sich Frank Spieckermann und Andras Szecsi vom Gastgeberverein Preussen. Ein Dankeschön ging an Sprecher Bernd Jonas und die Schiedsrichter Ronny Hartmann und Jan Toron die mit den fairen Spielen kein Problem hatten.

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