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Für die Finower Tischtennisfrauen beginnt am Sonntag die Rückrunde der Regionalliga

Volle Kraft Richtung Klassenerhalt

© Foto: Johannes Gohlke
Siegmar Bessert / 11.01.2018, 19:30 Uhr
Eberswalde (MOZ) Das zweite Jahr ist in den Ligen des Sports bekanntlich immer eine noch schwerere Aufgabe als im Premierenjahr. Nicht anders ergeht es zur Halbzeit der Saison 2017/18 auch dem Finower Tischtennisteam der Frauen in der Regionalliga.

In der Regionalliga Nord liegt die erste Mannschaft in der vierthöchsten Spielklasse im Deutschen Tischtennisbund auf Rang acht, der am Saisonende zu Relegationsspielen mit den Oberligazweiten um den Klassenerhalt berechtigt. Doch diesen Tanz auf dem Drahtseil würden die Finowerinnen um Spielertrainerin Claudia Petereit gern umgehen und den direkten Klassenerhalt mit Rang sieben anstreben. Gelegenheiten dazu gibt es in der Rückrunde noch, denn immerhin sind noch fünf Heimbegegnungen und vier auswärts in der Rückrunde zu spielen. Allerdings stehen da die Chancen nicht gerade günstig. Lediglich zwei Siege gegen die nicht in bester Aufstellung angetretenen Frauen des SC Poppenbüttel (8:5) im Heimspiel, ein 8:3 beim Schlusslicht TuS Germania Schnelsen und ein 7:7 am vorletzten Spieltag bei Aufsteiger TSV Watenbüttel waren die Ausbeute der Hinrunde.

Ansonsten gab es überwiegend relativ klare Niederlagen. Bei den zwei Aufsteigern war aber durchaus mehr möglich. Doch gerade da blieben Carolin Gragoll in Watenbüttel und Chiara Baltus in Hannover ohne Einzel- und Doppelsieg, hatten allerdings auch jeweils ein Spiel knapp 2:3 verloren. Es ist also gerade gegen diese beiden Mannschaften in eigener Halle noch Luft nach oben. Ob Schlusslicht Schnelsen nochmals im Kampf gegen den Abstieg eingreifen wird, bleibt abzuwarten. Überhaupt muss man sehen, wie sich die Teamaufstellungen verändern oder ob auch noch Verstärkungen bei den Gegnern auftauchen. Finow, einziges Team ohne bezahlte sowie ausländische Spielerin, wird unverändert die Rückrunde bestreiten.

In der Einzelstatistik weisen alle Stammspielerinnen Finows bis auf Claudia Petereit eine negative Bilanz auf. Carolin Gragoll bei 7 Einsätzen 5:13, Isabelle Puskas 6/4:11, Carolin Mews 9/6:12, Chiara Baltus 9/6:12, Claudia Petereit 8/6:4. Alina Schön spielte bei einem Einsatz 1:1. Die Gesamtbilanz beträgt somit 28:53 Spiele. In den Doppeln gab es bei acht Siegen zehn Niederlagen. In Einzeln und Doppeln sind noch deutlich Reserven vorhanden.

Am Sonntag starten nun auch die Finower in die Rückrunde. In der Sporthalle Bahnhofstraße empfängt der TTC Finow I (8.) in der Tischtennis-Regionalliga Nord um 14 Uhr den Tabellennachbarn TSV Watenbüttel (7.). Ein Sieg gegen die punktgleichen Gäste würde Finow im Kampf gegen den Abstieg etwas Luft verschaffen und vorerst einen Nichtabstiegsplatz bringen

1. Reinickendorfer Füchse 69:30 16: 2

2. SG Marßel Bremen 65:31 16: 2

3. ESV Prenzlau52:31 12: 4

4. SV Poppenbüttel60:48 12: 6

5. VfL Tegel51:42 9: 7

6. Hannover 96 II52:52 8:10

7. TSV Watenbüttel34:61 5:13

8. TTC Finow36:63 5:13

9. Niendorfer TSV34:62 5:13

10. TuS Germania Schnelsen39:72 0:18

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