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Insolvenzverwalter des Eberswalder Bahnwerks berichtet von schwierigen Verhandlungen und Weiterbildungsangeboten

Freude über gelungenen Neustart

Andrea Linne / 12.01.2018, 21:30 Uhr
Eberswalde (MOZ) Die Freude über den gelungenen Erhalt des Eberswalder Bahnwerks hat Insolvenzverwalter Falk Eppert jetzt auch in den Ausschuss für Gewerbe und Wirtschaft des Barnimer Kreistages getragen. Seine Templiner Kanzlei Müller-Naarmann-Eppert hat den Betrieb nach dem Scheitern der Quantum Capital Partners AG nun in die DESAG-Gruppe überführt. Das Bahnwerk mit zu jenem Zeitpunkt 166 Mitarbeitern sei nur zu 20 Prozent ausgelastet gewesen. "Was ich vor Ort gesehen habe, hat mir die Sprache verschlagen", sagte Eppert nach dem Scheitern des Kapitalinvestors Quantum. "Und glauben Sie mir, ich habe schon einiges erlebt", so der Rechtsanwalt im Ausschuss. Nur drei Monate hatte Quantum das Werk bewirtschaftet, ehe der Insolvenzantrag gestellt wurde.

Dann habe Eppert mit seiner Kanzlei "eine Vision entwickelt, das Werk zu erhalten". Mit der Arbeitsagentur in Eberswalde wurden Weiterbildungen angeboten, die aber "von der Regionaldirektion torpediert" worden seien. "Das hat uns zurückgeworfen", so Eppert. Nun aber konnte mit der DESAG ein Betriebsführer gefunden werden, der mit dem Schienenfahrzeugbau Wittenberge vom Fach sei. 80 Leute haben wieder Arbeit.

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