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Gesangsensemble „echo“ begeistert mit breitem Repertoire / Gassenhauer nach Pause

Im Kloster
Pfingstlich bunte Töne

Echo mit vielen Facetten: Gustav Augart, Bastian Bartsch, Moritz Bamberg und Jan Lang (von links) begeistern in Chorin und Brodowin.
Echo mit vielen Facetten: Gustav Augart, Bastian Bartsch, Moritz Bamberg und Jan Lang (von links) begeistern in Chorin und Brodowin. © Foto: Matthias Wagner
Matthias Wagner / 23.05.2018, 06:30 Uhr - Aktualisiert 24.05.2018, 15:52
Chorin Das erlebt man nicht alle Tage in der Kapelle des Klosters Chorin. Die Konzerte am Pfingstwochenende begeisterten das Publikum. Nicht nur, dass die vier jungen Männer der Formation „echo“ mit einer großen stilistischen Bandbreite aufwarteten, auch der Tonumfang konnte sich hören lassen. Vom Countertenor bis zum Bass ging es durch die Oktaven. Moritz Bamberg, Jan Lang, Bastian Bartsch und Gustav Augart boten viel für die Ohren und das gefiel den Gästen ausnehmend, wie am anhaltenden Beifall zu erkennen war. Das aus ehemaligen Mitgliedern des Dresdner Kreuzchores bestehende Ensemble gastierte zum ersten Mal in Chorin. Fast 90 Gäste, das war ausverkauftes Haus, lassen auf eine Wiederholung hoffen.

Zu erleben war der Ohrenschmaus am Pfingstwochenende gleich zweimal. Den Anfang machte am Sonntag das Konzert in der Klosterkapelle. Unter dem Titel Glaube, Liebe, Hoffnung – Nun danket alle Gott, wurden im ersten Teil geistliche Gesänge der Gregorianik und des Barocks  zu Gehör gebracht.

Die Musik sei besonders im Lichte des Pfingstfestes zu verstehen, das ein Fest des Heiligen Geistes sei, so Tenor Moritz Bamberg in seiner Anmoderation. Man richte sich ganz nach den christlichen Tugenden, beschrieb er. Nach der Pause erklangen unter anderem Gassenhauer, wie „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Veronika, der Lenz ist da“ von den Comedian Harmonists. Zu den jüngsten Besuchern zählten der sechsjährige Ben und sein Bruder Johann (9) aus Berlin. Den Kindern hatte das Programm außerordentlich gut gefallen. Beide singen selbst gern, Johann spielt sogar schon Gitarre. Ben liebäugelt mit dem Schlagzeug.

Am Montag hieß es dann in der Brodowiner Stüler-Kirche „Über den Wolken“ und die Gäste durften sich über Reinhard Mey’s „Über den Wolken“ und „What a wonderful world“ von Louis Armstrong freuen. Ausnehmend gut kam auch ein Titel der schwedischen Band ABBA an. Der erste Teil war in beiden Konzerten gleich und wurde jeweils mit Jacobus de Kerles „Kyrie Eleison“ eröffnet.

Pfarrer Andreas Lorenz freute sich über die „pfingstlich bunten Töne“ und die gut besuchten Veranstaltungen. Musik sei stets eine besondere Brücke der Verständigung, so der Geistliche. Er ist selbst leidenschaftlicher Sänger.(maw)

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