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Tag der offenen Tür beim Entsorgungsbetrieb BDG gut besucht / Eberswalde zeigt Klimaschutz-Projekte

Klimaschutzaktionstag
Prima Klima in der Waldstadt

Matthias Wagner / 11.06.2018, 06:00 Uhr
Eberswalde (MOZ) Was sich zunächst als gegensätzlich erschien, ergab bei genauerem Hinsehen Sinn und eine gemeinsame Intention. Am Sonnabend fand auf dem Gelände der Deponie Ostend der Klimaschutz-Aktionstag der Stadt Eberswalde statt. Als eine von bundesweit 18 Kommunen bietet Eberswalde in diesem Jahr unter dem Motto „Wir können Klimaschutz“ dem Thema eine große Bühne. In gleichem Atemzug lud die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG) zum „Tag der offenen Tür“. Die Besucher durften sich einmal an der modernen BDG-Technik versuchen, etwa als Baggerfahrer. Mit den Mülleinsatzfahrzeugen konnte man sich von Mitarbeitern der BDG auf den Gipfel des Müllberges fahren lassen und die beeindruckende Aussicht vom 71-Meter hohen Deponieberg auf die Waldstadt genießen. Das fanden auch der dreijährige Friedrich und seine Schwester Hanna (10) toll. Kraftfahrer Christian Tietsch hatte ebenfalls seine Freude.

Am Sonnabend wurde zudem das 10-jährige Bestehen der Strategie „ERNEUER:BAR“ des Landkreises Barnim gefeiert. Stadt und Land seien seit vielen Jahren gemeinsam für den Klimaschutz aktiv, hob Christian Mehnert, Geschäftsführer Kreiswerke Barnim, hervor. Er eröffnete den Tag mit einer Führung über das Gelände und suchte an den einzelnen Ständen das Gespräch. Vor diesem Hintergrund gab es Vorführungen, wie man defekte Geräte selbst repariert und sie somit länger nutzen kann. Es wurde der Einsatz eines Lastenrades erläutert und der neue Coffee to Go-Becher „Nachfüllbar“ vorgestellt. Severine Wolff und Silke Leuschner erklärten als Vertreter der Stadt Eberswalde Möglichkeiten des nachhaltigen Bauens. Die Energieberater Klaus-Dieter Sidow und Peter Maaß von der Verbraucherzentrale hatten Energiespartipps parat. Besonders für die Kinder wurde viel geboten: Beim Slalomlauf  Müllympiade bkonnten sie beim Mülltonnen umfahren ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, was dem sechsjährigen Jonas wunderbar gelang. Opa Rolf von Mallotki war stolz auf seinen Enkel. Außerdem gab es Flaschenkegeln und Mülleimerzielwurf. „Unser Sohn hat uns zum Besuch der Veranstaltung angeregt“, verrieten Janka und Eik von Mirbach. Der sechsjährige Tim spielt gern mit seinem Modellmüllauto und wollte unbedingt einmal ein solches Fahrzeug in Originalgröße sehen.

Für das leibliche Wohl standen zahlreiche regional erzeugte Lebensmittel  und kühle Getränke zur Verfügung.

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